Der Weg des Geldes

Für die von ihr angebotenen Dienste hat RS-Erfinderin Barbara Ertel zwei Organisationen angemeldet. Der Verein „Vererbte Rudelstellungen der Hunde e.V“ trägt alle mit RS verbundenen Aufwendungen, etwa für Ankäufe, Workshops, Werbung und sonstige Ausgaben. Die Einnahmen dagegen landen bei ihrer Firma „ZVR Zentrum für vererbte Rudelstellungen der Hunde UG“. Diese seltsame Zweiteilung in einen Verein für die Ausgaben und eine Firma für die Einnahmen hat ihre speziellen Gründe.

Wenngleich Ertel vielerlei RS-Dienste anbietet, kommen die Haupteinnahmen Nasendurchguckvon den als „Workshop“ bezeichneten Hunde-Einschätzungen. Natürlich wird die Höhe der Einnahmen nicht verraten, sie lässt sich aber aus der Anhängerzahl abschätzen. Das RS-Forum hat etwa 2000 Mitglieder, die Einschätzungen absolviert oder gebucht haben. Da immer nur ein Teil der Anhänger einer Gruppierung im Internet aktiv ist, kann man insgesamt von 3000 bis 6000 Einschätzungen ausgehen. Hierfür berechnet Ertel zwischen 175 EUR (Einzelperson) bis 325 EUR (Familie mit zwei Hunden). Bei konservativer Annahme von 3000 Einschätzungen zu je 200 EUR Durchschnittsgebühr ergeben sich somit bisher 600.000 EUR Einnahmen.

Anhänger sind gehalten, nach Absolvierung des „Workshops“ regelmäßig weitere von Ertel erdachte Gebühren zu entrichten. Es gibt obligatorische Wiederholer-Gebühren (35,-), Lebenspartner-Gebühren (50,-), Forum-Gebühren (60,- pro Jahr), Rudelspaziergangs-Gebühr (65,- pro Hund), Hunde-Vergesellschaftungs-Gebühr (50,- pro Hund), Video-Anschau-Gebühr (1,- pro Minute), Arbeitsdienst-Befreiungsgebühr (85,- pro Jahr), Welpenfoto-Begutachtungs-Gebühr (50,- pro Welpe) und zahlreiche weitere Gebühren. Die Gesamteinnahmen könnten daher bei einer dreiviertel bis einer Million EUR liegen. Der Hauptteil davon landet bei Ertels „ZVR UG“.

Einziger Gesellschafter der ZVR UG ist der Verein. Der aber bekommt laut Jahresbericht praktisch nichts ausgezahlt und ist durch sinnlose Ankäufe mittlerweile in finanzieller Schieflage. Besonders ergebene RS-Anhänger sammeln daher Altpapier und basteln Halsbänder und Hundespielzeug, um mit dem Erlös den Verein zu stützen. Wohin aber sind die ganzen Einnahmen verschwunden?

Wer wird Millionär?

Direkt kann dies nur Barbara Ertel beantworten, denn sie ist Geschäftsführerin und einzige Angestellte der „ZVR UG“. Eine Geschäftsführerin müsste allerdings den Gesellschaftern Rede und Antwort stehen und kann auch von diesen abberufen werden, wenn sie Einnahmen in die eigene Tasche abzweigt. Hierfür wäre der Vereinsvorsitzende als Vertreter des Gesellschafters zuständig. Wie der Zufall es will, handelt es sich bei dem Vorsitzenden ebenfalls um Frau Ertel. Diesen ehrenamtlichen Posten hat sie sich selbst auf Lebenszeit zugesichert. Zwar könnte sie aus wichtigem Grund – beispielsweise finanziellen Unregelmäßigkeiten – von einer Mitgliederversammlung abberufen werden. Das stieße freilich auf die Schwierigkeit, dass Ertel lebenslang stets eine 76%-Mehrheit bei Mitgliederversammlungen besitzt…

Man könnte nun vermuten, dass Barbara Ertel auch das einzige Mitglied ihres Vereins ist. Tatsächlich hat sie aber auch einige ihrer Anhängerinnen zum Beitritt veranlasst. Deren Tätigkeit beschränkt sich freilich auf Zahlen von Mitgliedsgebühren, Sammeln von Spenden und gelegentliche „Arbeitseinsätze“ in Ertels Garten. Zu sagen haben sie nichts, vom Geldsegen bekommen sie nichts ab. Versammlungen kann Ertel mit sich selbst abhalten, da die An- oder Abwesenheit anderer Mitglieder keine Rolle spielt. Man fragt sich schon, welche einsamen und verwirrten Menschen in einem solchen Verein ihr Glück zu finden hoffen. Eine lebenslange, bedingungslose Führerschaft findet man normalerweise nicht bei Vereinen, sondern eher bei religiösen Sekten.

Primärer Zweck des Konstrukts ist aber wohl weniger der Verein, sondern eher der Geschäftsführerposten der „ZVR UG“. Denn durch die lebenslang garantierte Führerschaft über beide Organisationen bestimmt Ertel selbst ihr Gehalt, berichtet an sich selbst, kann sich selbst beliebige „Aufwandsentschädigungen“ und Honorare auszahlen und nur von sich selbst gefeuert werden. Hier könnte die Antwort auf die Frage liegen, wo all das Geld der RS-Anhänger letztlich gelandet ist.

Eine Kombination aus Verein und Firma ist nicht zwangsläufig betrügerisch. Manche Vereine erwirtschaften mit einer Firma Betriebsmittel und entlasten dadurch Mitglieder von Beiträgen. Dann allerdings müssen Einnahmen an den Verein gehen und nicht als Einkommen an die Geschäftsführerin. Eine Scheinfirma zum Verschleiern solcher Geldflüsse ist die typische Lösung, die ein windiger Rechtsanwalt vorschlägt, wenn man ihn fragt: „Wie kann ich einen Verein gründen, alle Gewinne aber selbst einstecken?“

Gefahr vom Finanzamt

Laut RS-Website wurde für 2015 die Anerkennung als gemeinnütziger Verein beantragt. Zwar gilt das augenscheinliche Vereinsziel – Sicherung eines lebenslangen Einkommens für die Vorsitzende – eher nicht als gemeinnützig. Allerdings prüft das Vampirzuständige Finanzamt für die Anerkennung zunächst weder Finanzen noch Beteiligungen, sondern nur den vorgeblichen Vereinszweck in der Satzung. Trotzdem kann sich die Anerkennung früher oder später als Bumerang erweisen. Das Finanzamt wird sie widerrufen, wenn es persönliche Bereicherung entdeckt – und das hat heftige Steuernachforderungen zur Folge. Für die Ertel als alleinige Führerin voll haftbar ist…

Nachtrag (2017). So endete das Ganze: Nachdem Ertel den Zahlungsaufforderungen nicht nachkam, wurde ein Haftbefehl gegen sie erwirkt und im Oktober 2016 die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung vom Amtsgericht Bamberg angeordnet. Die „ZVR UG“ wurde liquidiert. Seit 2014 waren keine Bilanzen mehr eingereicht worden. Damit fand das Geschäftsmodell der vererbten Rudelstellungen sein unrühmliches Ende. Der Verbleib der Einnahmen ist weiterhin unbekannt. Quelle: Vollstreckungsverzeichnis Amtsgericht Bamberg.

Weitere Quellen:  RS-Vereinssatzung   RS-Jahresbericht

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29 Gedanken zu „Der Weg des Geldes

  1. Susanne

    DANKE, DANKE, DANKE!

    Endlich mal jemand, der das blickt und die Fakten so aufbereitet, dass es normalerweise jeder begreifen sollte.

    Was aber fehlt: Veranstalter der Workshops ist die UG (http://www.rudelstellungen.eu/component/content/article/2-nicht-kategorisiert/71-agb-zvr) , also quasi der GEWERBLICHE Teil dieses sauberen Konstrukts. Und was ist ab dem 01.08.2014 nach der Novelle des TSchG (§11) erforderlich? Genau. Die Genehmigung des Veterinäramtes nach erfolgtem Nachweis der SACHKUNDE, da Frau Ertel mit ihren Workshops und ihrer „Beratung“ maßgeblichen Einfluß auf das Leben und die zukünftige Haltung eines Hundes ausübt. Diese Genehmigung liegt nach Auskunft eines offenkundigen Vereinsmitgliedes NICHT vor, was bedeutet, dass ihr diese Tätigkeit jederzeit vom Veterinäramt untersagt werden kann, wenn es davon Wind bekommt. Die irrige Annahme der Auskunft gebenden Tierärztin aus ihrem Forum, dass das für den Verein nicht gelte, ist Blödsinn, denn der Verein ist nicht Veranstalter. Also kann es durchaus passieren, dass ein Verbot noch ausgesprochen wird und dann muss Frau Ertel tief in die Tasche greifen und die bis zum Jahresende im voraus bezahlten Teilnehmergebühren schön brav wieder zurück erstatten. Wenn sie noch da sind. Die Gelder, meine ich……

  2. MUCK

    Interessanterweise werden aber die EINNAHMEN aus diesen, vom UG veranstalteten Workshops – dem Vereinsvermögen zugerechnet. Ebenso wie sämtliche (nicht unerhebliche!) Kosten für diese Workshops von diesen Einnahmen dann wieder abgezogen werden. Um am Ende einen kläglichen Gewinn auszuweisen. Siehe oben unter Link „RS-Jahresbericht“.

    Hm… Beratung von Hundehaltern ist ohne jeden Zweifel nicht Gegenstand des Vereins. Nur „Forschung“. Und die Weitergabe des Wissens vom Gärtnermeister. Ergo: keine Einschätzungen, keine Beratungen, keine Hundetauschbörsen. Ganz abgesehen davon, dass in einem Workshop Lösungen oder Ergebnisse GEMEINSAM ERARBEITET und dann einer Gruppe präsentiert werden.

    Laut Webseite Rudelstellung.eu wird der „Team-Workshop“ auch vom Verein veranstaltet, der dies dann auch günstiger anbieten kann.

    Interessante Verflechtungen…
    Das Finanzamt interessiert sich auch durchaus für Vereinssatzungen und deren Einhaltung. Die Gemeinnützung ist übrigens erst per den 01.01.2015 beantragt. Die ursprüngliche Satzung (siehe Link) ist mittlerweile schon wieder geändert, auch der 2. Vorsitzende ist neu
    http://www.rudelstellungen.eu/verein/vereinsstruktur

  3. Sibylle

    Wie kann Frau Ertel eigentlich „Vorsitzende auf Lebenszeit“ sein? Meines Wissens ist das nicht mit dem Vereinsrecht vereinbar.

    Ein Blick ins BGB:

    § 27 Bestellung und Geschäftsführung des Vorstands

    (1) Die Bestellung des Vorstands erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung.
    (2) Die Bestellung ist jederzeit widerruflich, unbeschadet des Anspruchs auf die vertragsmäßige Vergütung. Die Widerruflichkeit kann durch die Satzung auf den Fall beschränkt werden, dass ein wichtiger Grund für den Widerruf vorliegt; ein solcher Grund ist insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsmäßigen Geschäftsführung.
    (3) Auf die Geschäftsführung des Vorstands finden die für den Auftrag geltenden Vorschriften der §§ 664 bis 670 entsprechende Anwendung.

  4. jcl Artikelautor

    Doch, das geht schon, und zwar völlig legal:

    §10.3 Der 1. Vorsitzende wird auf Lebenszeit bestellt. Seine Bestellung kann nur aus wichtigem Grund widerrufen werden.

    Einen „wichtigen Grund“ kann die Mitgliederversammlung festellen, z.B. wenn Frau Ertel zu tief in die Vereinskasse griffe. Aber:

    §12.3 In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Frau Barbara Ertel, Baunach, hat zu Lebzeiten jedoch stets 76 % der Stimmen.

    🙂 🙂

  5. Dagmar Jung

    ‚Wohin geht das Geld, wer profitiert?‘ ist die Frage, die im Krimi wie im richtigen Leben zu wichtigen Einsichten verhelfen kann.
    Hoffentlich auch dem einen oder anderen, der oder die sich für RS interessiert und überlegt, an einem Workshop teilzunehmen.

    Danke für die Recherche zu diesem zentralen Thema. Zusammen mit dem Kapitel ‚Wie alles begann‘ ergibt sich ein klares Charakterbild der Vereinsgründerin, und auch über den wahren Sinn und Zweck der RS ist damit alles gesagt.

  6. Carla

    Ich glaube nicht, dass es nur oder sogar vorrangig ums Geld geht. Ich glaube in erster Linie geht es um Macht, totale Kontrolle. Sekte. Diktatur. HInter beidem steht Angst. Grosse Angst, sehr grosse Angst. Wer keine Angst hat, muss sich nicht derartig an Macht, Einfluss und Kontrolle festkrallen. Wer keine Angst hat muss nicht dauernd sein Forum bereinigen und editieren. Wer keine Angst hat muss nicht permanent und heftig Wissenschaft und Bildung, Sachkunde attackieren. Wenn soviel Angst bereits am Anfang da ist, wenn doch immer Friede, Freude, Eierkuchen herrschen kann das kein gutes Ende finden. Angst spiegelt sich auch in immer absurderen „Erkenntnissen“. In Panik reagieren weder Tiere noch Menschen auf logisch nachvollziehbare Art und Weise. Die Amygdala hat die Kontrolle, nicht mehr der rationale Verstand.

    Ich glaube, Geld spielt die zweite Geige.

  7. jcl Artikelautor

    Bei Durchsicht der Threads im Polar-Forum hatte ich in der Tat den Eindruck, dass es zu Beginn überhaupt nicht um Geld ging, sonder nur um Forum-Prestige durch das vage Andeuten von exotischen Hundekenntnissen.

    Geld begann Ende 2011 eine Rolle zu spielen, dann allerdings eine immer größere. Mittlerweile steht das Geld meiner Meinung nach schon im Mittelpunkt. Kontrolle sicher auch, aber der Kreis der hörigen Personen, über die Ertel tatsächlich Macht ausübt, ist doch ziemlich überschaubar.

  8. Susanne

    @jcl: ich glaube, dass Geld ab dem Moment der Firmen- und Vereinsgründung eine Rolle spielt, denn nur deshalb macht es ja überhaupt Sinn, eine derartige Konstruktion aufzubauen. Die fachlichen (und nach GmbHG mit Zwangsgeldern belegbaren) Fehler auf http://www.rudelstellungen.eu sind allerdings derart peinlich, dass man sich fragen muss, wer da eine Beratung vorgenommen hat oder ob das Absicht ist, um Kunden bewusst zu täuschen. Auch die Verwendung von zweierlei AGB’s für ein und dieselbe Dienstleistung ist irreführend (Transparenzgebot). Man darf also gespannt darauf sein, wie die „Transparenzzahlen 2013“ aussehen (so sie jemals veröffentlicht werden sollten) und wie sich die Sache mit der Gemeinnützigkeit ab 2015 darstellen wird ………….

  9. Student

    Ich nehme mal an, dass diese Transparenzzahlen für 2013 niemals veröffentlicht werden.
    Waren doch die von 2012 bereits im April 2014 online.

    Ein guter Schachzug, denn nach meinen ganz eigenen Schätzungen dürften diese Zahlen selbst bei Mitgliedern dieses Vereins Fragen nach dem Verbleib des vielen Geldes aufwerfen.

  10. Susanne

    sehe ich auch so, Student. Dann bleibt hinsichtlich der Gesellschaft nur noch der Blick in den Bundesanzeiger und spätestens zum 31.12. sollte es voraussichtlich soweit sein.

  11. Gaby

    Also, 24.000 Euro für nicht näher bezifferte „sonstige Aufwendungen“ und ein Ergebnis von knapp 6000 Euro, die unterm Strich hängen bleiben – das sind wirklich Posten, die man in Frage stellen kann und muss. Vor allem, da die „Firma vRS“ die Einnahmen aus den Workshops bekommt – wo werden denn diese Zahlen dargestellt? Da dürften doch deutlich größere Summen eine Rolle spielen. Und wie war das noch mit der Gemeinnützigkeit? Darf ein gemeinnütziger Verein überhaupt eine „Vorsitzende auf Lebenszeit“ haben? Oder dient das nur der Ertel’schen Altersversorgung?

  12. Susanne

    @ Gaby: eine kleine, vereinfachte Bilanz kannst Du spätestens ab dem 31.12.2014 auf http://www.bundesanzeiger.de heraussuchen, denn die ZVR UG ist zur Veröffentlichung verpflichtet und die Frist für das GJ 2013 läuft dann ab. Da wirst Du zwar keine Umsätze finden, aber für eine Beurteilung reicht es allemal.

  13. Nici

    Ich hab mich ja mal beim zuständigen Amtsgericht schlau gemacht bezüglich der Veröffentlichung der Bilanzen.
    Die ZVR UG (haftungsbeschränkt) hat sich von der Pflicht zur Veröffentlichung der Bilanzen befreien lassen, deswegen ist im Bundesanzeiger nämlich außer dem Eintrag in das Handelsregister nichts zu finden.

  14. Tina

    Danke Nici für deine Bemühungen! Das wirft wirklich ein immer schlechteres Licht auf die UG und Barbara Ertel. Lass‘ mich raten, Grund für die Befreiung war Angst vor weiteren Anfeindungen?! Zu verbergen hat man ja eigentlich nichts . . .

  15. Nici

    Was der Grund war weiß ich nicht. Der Gesetzgeber räumt die Möglichkeit zur Befreiung ein und ich kenne aus dem Arbeitsumfeld einen IT-Betrieb der auch eine UG (haftungsbeschränkt) ist und sich auch hat befreien lassen. Dabei bin ich mir bei dem Betrieb 100% sicher, dass der wirklich nichts zu verbergen hätte.
    Aber wie gesagt, dass ist ja ein Betrieb mit Gewinnerzielungsabsicht und in einem Gebiet wo es sicher auch viel Konkurrenz gibt. Dass man sich da nicht gern in die karten schauen lassen möchte ist verständlich.

    Bei der ZVR, die ja eng an den Verein geknüpft ist und sich immer so groß auf die Fahnen schreibt, dass sie ausschließlich für die Hunde da sind, damit diese ein artgerechtes Leben führen können, hat der Befreiungsantrag allerdings schon einen schalen Beigeschmack.

  16. Renate

    Transparenz war damals die Maxime von Frau Ertel. Aber davon istnichts mehr zu sehen. Das liebe Geld eben … was kümmert einen das Geschwätz von gestern. Alles bestimmt nur um Hunden zu helfen. Geld verdienen mit Schwachsinn … abwegig.

  17. Susanne

    @Renate: wer so viel Energie in das Austüfteln eines solch intransparenten Konstruktes investiert und alles unternimmt, dass keine verifizierbaren Zahlen an die Öffentlichkeit gelangen, dokumentiert doch alleine dadurch bereits, welches Ziel von Anfang an erreicht werden sollte. Das „Wohlergehen“ der HUNDE ist es nie gewesen.

  18. Hans Sütter

    Habe gerade auf dem RS-Forum gelesen, dass besonders fanatische Anhänger eifrig Spenden sammeln, um Ertels Einkommen weiter aufzubessern. Wenn es nicht um die bedauernswerten Hunde ginge, wäre das ganze eine große Lachnummer.

  19. marta

    @Hans Sütter
    Und die Anhänger scheinen auch unter akutem Gedächtnisverlust zu leiden.
    Sie können sich wohl nicht mehr daran erinnern,wie sehr Ertel immer betonte,sie würde es nicht des Geldes wegen machen.Geld sei ihr egal….und nun reichen nicht einmal 600.000 🙂
    Na ja,ist dann wohl nur eine kleine, ganz menschliche,aber leider asoziale Schwäche bei der sonst so übermenschlich sozialen B.B.

  20. Maico

    Der Zenit scheint halt überschritten zu sein und nun beginnt die Phase des langsamen Verfalls. Die Popularität sinkt, der Verein entpuppt sich zunehmend für die meisten als das, was er immer war – nur wird es Außenstehenden auch immer deutlicher.

    Es ist dennoch sehr ernüchternd im Resumee: Man kann mit dem größten Blödsinn Geld erwirtschaften, wenn man es nur mit genug Leichtgläubigen zu tun hat.

  21. MariFerret

    Ein großes Danke an die Artikelschreiber, die sich die Mühe gemacht haben, das Vereinsgeflecht aufzudröseln. Das hat mir über die „Vererbten Rudelstellungen“ und die betrügerische Barbara Ertel ein wenig die Augen geöffnet. Ich hatte von Maja Nowak über RS gelesen und mich für das Thema interessiert, aber gleich nach der Anmeldung auf dem Forum dort ging es erst mal ums Geld. Es gab neue Preise und jetzt zahlen die, die dort „Tagebuch“ schreiben, 60 EUR im Jahr dafür, ihr eigenes Tagebuch lesen zu dürfen.

    Angeblich sind die neuen Preise nötig, weil der Verein hohe Schulden hat. Ich hatte auf dem Forum gefragt, wo denn diese hohen Schulden herkommen, wenn doch alles ehrenamtlich ist. Es gab keine Antwort, stattdessen wurde die Frage gelöscht. Meine Frage, warum meine Frage gelöscht wurde, wurde ebenfalls gelöscht. Man muss also über seine Hunde Tagebuch führen und dafür auch noch Gebühren zahlen, aber alle Fragen zur Verwendung der Einnahmen sind verboten? Jetzt ist mir natürlich klar, warum die Fragen gelöscht wurden.

    Ich frage mich nur, ob Frau Barbara Ertel dort die einzige Betrügerin ist oder ob auch andere Vereinsmitglieder mitmachen. So dumm, von Ertels Firma und dem Zweckentfremden der Einnahmen jahrelang nichts mitzubekommen, kann doch eigentlich keiner sein.

  22. Hilde

    Echt? 60 Tacken zahlen dass man sein eigenes Tagebuch lesen darf? 🙂 Die sind ja vor nix fies.

  23. Gehart

    liest man mal die Satzung usw., sieht man auch weitere Harken
    eine ist das Du nicht nur Vereinsmitglied für 120,00 Euro werden kannst, Du bist auch noch verpflichtet einen Workschop zu besuchen.
    Wie lächerlich ist das denn

  24. Sandy

    Für die Gründung eines e.V. sind mindestens sieben Mitglieder erforderlich. Ist der Verein eingetragen, darf die Mitgliederzahl nicht unter drei sinken.

    Wo sind diese 7 Gründungsmitglieder? Denen muss sie doch Rede und Antwort stehen …

  25. jcl Artikelautor

    Nein, muss sie nicht, denn es waren normale Mitglieder ohne Mitspracherecht. Ausserdem ist die Gründung 5 Jahre her – viele Gründungsmitglieder haben den Verein sicher längst verlassen oder wurden wegen irgendeiner Unbotmässigkeit rausgeworfen.

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