Als würde eine Bleiweste von mir abfallen

Astrid Dechert betreibt seit 2005 ihre gewerblich angemeldete Hundeschule. 2012 besuchte sie zur Weiterbildung ein Trainerführungsseminar bei Maike Maja Nowak und nahm im Mai 2013 als Hospitantin/Assistentin am Frauenseminar (Nowak/Baumert) in Hannover teil, bei dem ihr von Frau Nowak das Ertelsche Buch „Der Verständigungsschlüssel zum Hund“ empfohlen wurde. Wir danken Astrid Dechert für ihren Mut, ihre Erfahrungen hier zu schildern.

Es ist jetzt gut ein Jahr vergangen, seitdem mich das Thema Rudelstellungen begleitet! Im August 2013 fand das erste Kollegen-Treffen bei Maike Maja Nowak statt. Barbara Ertel war als Referentin eingeladen, und wir konnten unsere Hunde nach einer theoretischAsti_face_01en Einführung einschätzen lassen.

Soweit verlief alles gut, und die Thematik schien recht interessant zu sein. Wir beobachteten die Einschätzungen der Hunde, ich allerdings mit einigen Unterbrechungen. Meine noch nicht eingeschätzten Hunde mussten so lange im Auto ausharren, und damit komme ich nur schwer zurecht. Ich verbrachte daher viel Zeit bei meinen Hunden und nicht bei den Einschätzungen.

Am frühen Abend, eine Kollegin (Anja Baumert) war noch vor mir dran, traute ich meinen Augen und Ohren nicht mehr: Die Einschätzung verlief so herabwürdigend. Die Kritik war abwertend: der Hund „tauge nichts“, habe „keine Erziehung genossen“. Die herrische Art und Weise war fast noch verletzender als die Worte selbst. Das schockierte mich sehr.

Wie soll es denn auch gehen, wenn der Hund nicht mit seinem Menschen in Kontakt sein darf, der Mensch (in diesem Fall Anja Baumert) seinen Hund ignorieren soll? Noch schlimmer: Alle ließen es zu, keiner hat eingegriffen. Auf meinem Gelände hätte eine Referentin nicht so mit meinen Mitarbeitern umgehen dürfen. Eine Entschuldigung, ein anderer Umgangston oder der Abbruch des Seminars wären meine Konsequenzen gewesen!

Ich habe Anja Baumert in Berlin und Hannover als sehr kompetent im Umgang mit Hunden kennen gelernt, aber hier gab es Tränen. Auch ich musste mich sammeln, wir gaben uns eine Verschnaufpause, trösteten uns. Danach ließ ich mich und meine Hunde kurzerhand von der Liste streichen. Ich wollte nicht, dass Barbara Ertel meine Hunde kennen lernt und einschätzt; ich würde niemals den Kontakt zu meinen Hunden abbrechen, meine Hunde würden das auch gar nicht verstehen!

Ich wollte abbrechen und nach Hause fahren, blieb aber dann doch noch die nächsten beiden Tage. Zu gehen ist die eine Art, die zum Ausdruck bringt, etwas nicht vertreten zu können, bleiben und handeln die andere. Der Austausch unter uns Kollegen nach dem Seminar tat gut, und auch der Bitte an Frau Nowak, in einer gemeinsamen Gesprächsrunde zu klären, dass der Umgangston seitens Barbara Ertel nicht erwünscht ist, wurde entsprochen. Die negative Stimmung und Atmosphäre blieben dennoch an mir haften. Mir fehlten immer mehr die Worte und ich fühlte mich zunehmend unwohl und genervt.

Die nachfolgende Zeit verlief gedankenüberladen und chaotisch. Ich bekam das Thema und meine Beobachtungen einfach nicht mehr aus meinem Kopf heraus. Das war der Punkt, der mich wachsam machte: Wie kann es denn sein, dass das Thema Rudelstellung mich so einnimmt, nicht mehr loslässt? Überwiegend nicht einmal im positiven Sinne. Die Auseinandersetzung mit anderen Menschen und Kollegen ging entweder in die gleiche kritische Richtung, oder aber in die Richtung völliger Überzeugung von den Rudelstellungen. Merkwürdig!

Asti_face_02

Im Winter begegnete ich dann einer Autorin und Fachjournalistin,  an deren Lesung „Wolfsküsse“ ich teilnahm und eine Menge über ihr Leben und das Leben der Wölfe lernen durfte. Ich kann das Buch „Wolfsküsse“ nur empfehlen. Ich las es mit voller Begeisterung und verstand! Danke, Elli H. Radinger!

Die Rudelstellung rutschte in den Hintergrund, der natürliche Umgang erhielt wieder Einzug in meine Arbeit. Im Sommer fuhr eine mittlerweile sehr lieb gewonnene Freundin mit ihren 4 Maltesern zum Rudelseminar mit Maike Maja Nowak und Barbara Ertel. Katja Krause („Serendipity Is Life“), die denselben Workshop besuchte, hat ja bereits einen ausführlichen Bericht dazu geschrieben. Meine Freundin (mit den vier Maltesern) kontaktierte mich noch während des Seminars und im Anschluss ausführlich per Mail. Der Bericht von Katja Krause und die Mail meiner Freundin sind sehr stimmig.

Wieder kochte das Thema Rudelstellungen und Barbara Ertel in mir hoch. Das Geschehen um die Rudelstellungen von Barbara Ertel ist wie ein schleichender Prozess, der die Menschen rund um die Thematik Hund verändert und nichts anderes mehr zuzulassen scheint. Eine Kommunikation mit Anhängern der Rudelstellungen ist gar nicht mehr möglich. Da geht es dann um Wahrnehmung und dass man nicht sehen würde, wie wichtig die Rudelstellungen für unsere Hunde ist…

Mir wird dabei richtig schlecht, Körper und Geist sind nur in Aufruhr. Es ist in meinen Augen sehr gefährlich,  dass hier eine Richtung eingeschlagen wird, die mit meiner Realität zum Haustier Hund nicht mehr viel zu tun hat! Es scheint mir eine Art der „Auswilderung“ von unseren den Menschen angepassten Haushunden zu sein. Meine Schlussfolgerung: ich kann das nicht mehr mit meinem Namen und vor meinen Kunden vertreten!

Ich ziehe eine ganz klare Trennlinie zwischen dem Dog-Institut 2012 und der heutigen Maike Maja Nowak. 2012 habe ich eine so feine und aus der Hundesprache übersetzte Technik erlernen können, die mich bei meiner Arbeit mit Mensch und Hund sehr geschult hat. Dass wir uns weiterentwickeln und auch eventuell neu orientieren, ist notwendig und liegt auch in meinem Interesse. Ganz bestimmt aber nicht in Form der Rudelstellung nach Barbara Ertel, in der die Hunde innerhalb der Stellungen sich selbst überlassen werden und der Mensch außen vor steht. Ich trat aus dem Kollegenkreis von Maja Nowak aus, kehrte dem Thema Rudelstellung erneut den Rücken und mir war, als würde eine Bleiweste von Asti_face_04mir abfallen.

Eine Sorge, die bleibt, ist die manipulative Art jener, die die Rudelstellung vertreten und verkaufen! Ich sehe eine gewaltige Schere, die zwischen Anhängern und Kritikern auseinander klafft, und dazwischen scheint es nichts mehr zu geben außer der Wut und der tief verletzen Gefühle derer, die mit der Rudelstellung in Verbindung kamen.

Ich bin keine Wissenschaftlerin und verfolge daher die sehr sachlich und fundierten Berichte auf diesen Seiten. Das hilft mir sehr! Für meine Arbeit bleibt die Mensch-Hund-Beziehung das wichtigste und vor allem die Verantwortung gegenüber unseren Hunden, sich in der Welt des Menschen sicher zurechtzufinden und sich wohl zu fühlen. Heute ist mir völlig klar, warum ich mich im Juni 2013 schützend vor meine Hunde stellte. Die unkontrollierbare Natur schenkt uns immer wieder die schönsten und lehrreichsten Begebenheiten. Ich schätze jeden respektvollen Umgang mit der Natur und somit auch dem Hund.

 Ich werde niemals aufhören mit meinen Hunden zu kommunizieren und zu spielen!

give_me_fiveTop

105 Gedanken zu „Als würde eine Bleiweste von mir abfallen

  1. Susanne

    Danke für den Bericht und Danke an die Verfasserin, dass sie die Konsequenzen daraus gezogen hat!

  2. Arachne

    Es wird sicherlich einige geben die ähnliches erlebt haben und sich nicht getrauen das in der Öffentlichkeit aus zu sprechen. In diesem Sinne, meinen Respekt und vielen Dank!

  3. Tatjana

    „Hut ab“ für diesen offenen und ehrlichen Bericht. Du sprichst vielen aus der Seele und machst denen Mut, die sich diesen Schritt noch nicht getraut haben: zurück zur eigenen Meinung und zum Bauchgefühl! Danke!

  4. Maike Maja Nowak

    Dieser Kommentar von Maja Nowak wurde uns von Astrid Dechert übermittelt.

    Eine freundin sendete mir deinen beitrag auf klar gestellt. Wenn du den mut dazu hast, könntest du auch meine antwort dort einstellen.

    Ich verstehe Deine Emotionen vollkommen. Jeder, der die Rudelstellungen kennenlernt, fällt zuerst in einer tiefes Loch, weil man das Gefühl hat, es wird einem das eigene Gefühl für Hunde genommen. Es muss sich auch niemand mit den Rudelstellungen beschäftigen, oder sie leben. Niemand verlangt das. Alle, die damit in Berührung kommen, tun dies freiwillig.
    Ich möchte auf das ganze Thema jetzt auch nicht eingehen, weil es nun einmal jedem selbst zusteht, Meinungen zu haben.
    Was ich Dir nur sagen möchte ist, dass es sehr wohl eine Mitte gibt. Ich habe sie nach einem intensiven Studium der RS für mich gefunden. Um eine Mitte von etwas zu finden, muss man jedoch BEIDE Seiten wirklich verstehen. Da Du nie den Versuch unternommen hast, einmal in meiner Handhabung das Ganze kennenzulernen, sondern nach nur einem Workshop das Ganze ablehnst, weil ein Mensch sich im Ton vergriff (und ich mir das auf meinem Gelände vor Euch allen und Euch allen zum Schutz verbat), konntest du das was die Hunde in Struktur zeigen, nie erleben. Wer es erlebt hat, dem ist vollkommen egal, wie der Mensch ist, der dies vermittelt. Es geht ja um die Hunde und einem Menschen kann man vor Ort sagen, dass man sich so einen Ton verbittet. Anja Baumert hat diese Gelegenheit leider nicht nutzen wollen, obwohl wir alle ihr darin Unterstützung anboten. Der Inhalt dessen, was gesagt wurde, traf auch eine Wahrheit, die ich selbst in anderer Form bereits geäußert hatte. Wahrheiten tun mitunter weh, wenn wir uns selbst überschätzen, oder ungterschätzen, aber man kann aus ihnen lernen, wenn man ehrlich zu sich selbst ist und ein wirkliches Interesse an den Hunden hat.
    Ich lebe seit einiger Zeit mit einem strukturierten Rudel und was ich da erlebe, ist wohl das Bemerkenswerteste überhaupt. Die Hunde lassen in Struktur einfach jeden Kritiker oder Liebhaber stehen. Sie verhalten sich einfach naturgemäß, wenn sie mental einen anderen Hund nun zum ersten Mal im Zusammenleben ansteuern können in sinnhafter Weise.
    Nachdem ich die RS intensiv studiert habe, konnte ich einen Adapter zwischen ihr und der heutigen Zivilisation finden, denn die Existenz der Rudelstellung abzustreiten wäre genauso unwahrhaftig, wie die Tatsache, dass sie in dieser Form nicht mit dem Leben der Hunde in unseren Menschenhaushalten zu verbinden ist.
    Es geht eben genau um die Mitte. Ich würde mich heute verweigern, nur an Hunden herum zu korrigieren, so angemessen du auch denkst, dass du es machst. Ich fühle mich bereichert von dem, was ich hinzu kommend über Hunde lernen durfte und dass ich es seit Ende diesen Sommers mit dem verbinden konnte, wie ich früher bereits mit Hunden umging.
    Ich kenne die Hintergründe, warum BE mit harter Hand dieses Wissen schützt und warum sie Menschen nicht mag.
    Das ist kein Grund, nicht selbst weiter Menschen zu mögen und zu wertschätzen. Ich tue das mit Freude und habe eine große Leidenschaft, Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und Hunden zu helfen, dass es nicht auf ihre Kosten geht, weil alles nur weggedeckelt wird, was von ihnen nicht in die Menschenwelt passt.
    In diesem Sinne grüße ich Dich und wünsche Dir alles Gute
    Maja Nowak

  5. jcl

    Liebe Frau Nowak, danke für Ihren Mut, hier einen Kommentar abzugeben, wenn auch über eine Mittelsperson. Es freut mich auch, dass Sie zur Sache argumentieren. Deshalb hier mal eine längere Antwort.

    Sie haben natürlich recht, dass vererbte Rudelstellungen durch die unangenehmen Auftritte von Barbara Ertel nicht widerlegt werden. Aber umgekehrt würde RS nicht wahrer, wenn jemand mit besseren Manieren die Führerschaft der Gruppe übernähme. Ihr Argument hören wir in ähnlicher Form von RS-Anhängern immer wieder. Es geht etwa so: ok, lass uns Ertels Auftritte mal vergessen, auch die Karl-Werner-Stories und die anderen Münchhausiaden, und auch die Unverträglichkeit von RS und Wissenschaft – ABER: „Trotz alledem, RS gibt es. Ich erlebe es täglich mit meinen Hunden“.

    Aber was genau man da erlebt, konnte uns bisher niemand zeigen. Jeder Hinweis auf RS, den man zu greifen sucht, glitscht einem wie Schleim durch die Finger und verschwindet spurlos. Da Frau Ertel ja nicht willens oder in der Lage war, auch nur ein einziges „strukturiertes Rudel“ vorzuweisen, können wir nur nach den RS-Videos urteilen. Und dort beobachten wir absolut nichts, was auch nur entfernt auf die Existenz von vererbten Rudelstellungen hinweisen würde. Aber in den exakt gleichen Videos entdecken RS-Anhänger viele Beweise für RS. Wie kommt das?

    Sie schreiben, ein „strukturiertes Rudel“ sei das Bemerkenswerteste überhaupt und ließe jeden Kritiker stehen. Sehen Sie sich dazu doch Ihr eigenes Video noch einmal an:

    https://www.youtube.com/watch?v=voa3U-GhYgM#t=19

    Auf dem Video sieht man eine ganz normale Hundegruppe mit spielerischen Interaktionen von vier verschiedene Hundepersönlichkeiten – zwei lebhaft, zwei eher phlegmatisch. Zum RS-Video wird es erst durch Ihren Zusammenschnitt und den Kommentar, den Sie drüber sprechen. So interpretieren Sie alle Hundeintentionen mit Ihrer RS-Brille. Sie beschreiben ja genau das, was man im Video eben _nicht_ sieht, nämlich was die Hunde Ihrer Meinung nach „denken“ – inklusive telepathischer Kommunikation.

    Auf diese Weise kann ich das Video natürlich auch beliebig anders interpretieren. Bin ich Astrologe, kann ich beschreiben, wie die vier Hunde genau gemäß ihren verschiedenen Sternzeichen interagieren. Bin ich Fußballfan, kann ich im Video beschreiben, wie vier Hunde sich treffen, um das letzte Bundesligaspiel zu diskutieren und teilweise nachzuspielen. All diese Interpretationen passen genauso gut auf das Video wie Ihre Rudelstellungen. Aber damit beweist man genau das, was Sie anderen vorwerfen: mangelnden Respekt gegenüber hoch entwickelten Lebewesen, indem man ihnen seine menschlichen Vorstellungen, sein menschliches Hundemodell überstülpt – sei es nun Astrologie, Fußball oder RS.

    Ein guter Beobachter lässt seine eigenen Vorurteile und Interpretationen außen vor und versucht nur das wahrzunehmen, was wirklich passiert. Auf diese Weise haben Wissenschaftler wie Mech, Bloch und andere sehr viel über die Strukturen von Hunde- und Wolfsrudeln herausgefunden. Vor allem auch, dass Ränge im Rudel nicht feststehen und schon gar nicht genetisch vorbestimmt sind, sondern dass sie sich genau wie bei Menschen in wechselnden Gruppen stets ändern können. Damit erscheinen die Einschätzungen, mit denen Frau Ertel ihr Geld einnimmt, als völlig wertlos. Jeder, der seine eigenen Hunde eine Zeitlang unvoreingenommen beobachtet, kann deren Charakter und tatsächliche Stellung im Rudel viel besser einschätzen als Frau Ertel.

    Sie müssen aber gar nicht auf die Wissenschaft zurückgreifen. Menschen jagen seit zehntausend Jahren mit Hundemeuten. Mit viel gesammeltem Wissen und hoher Beobachtungsgabe wurden über hunderte Generationen hinweg auf mehreren Kontinenten Jagdhunderassen entwickelt und Meuten zusammengestellt. Können Sie sich ernsthaft vorstellen, dass vererbte Rudelstellungen, wenn sie existierten, nicht schon seit Jahrtausenden bekannt wären? Und dass diese ausgerechnet heute von einer Person entdeckt worden sein sollen, die bisher noch nicht einmal nachweisen konnte, je ein freies Rudel gesehen zu haben?

    Sie schreiben, dass Sie sich nicht ganz auf RS einlassen wollen, sondern die Mitte wählen. Die Mitte zwischen was – zwischen RS und Realität? Liebe Frau Nowak, warum denn in der Mitte stehen bleiben? Tun Sie den ganzen Schritt, werfen Sie Ihre RS-Brille weg und kehren Sie in die Realität zurück!

  6. Carla

    Wenn ich mir das Video plus Kommentar anschaue, frage ich mich: warum wurde die RS nicht von einem der vielen Tierkommunikatoren entdeckt? Warum hat sich noch kein leidender Hund hilfesuchend an einen Tierkommunikator gewandt, damit sein Halter endlich von der RS etwas mitbekommt? Schliesslich ist es doch deren Beruf mental mit Tieren zu kommunizieren Aber weltweit hat dies noch kein Hund getan. Es sei denn die Tierkommunikatoren haben dies unterschlagen.

    Eine sehr interessante Studie zum Thema Telepathie, deren Ergebnisse auf RS Theorie passen:
    http://www.richardwiseman.com/resources/review.pdf

    Wenn es weltweit eine einzige Person gibt, die eine „Wahrheit“ kennt und die auch weltweit die einzige Person ist, die diese „Wahrheit“ anwenden kann. Wenn es weltweit nur eine einzige Person gibt, die dazu autorisiert ist (von wem), dieses Wissen zu vermitteln. Wenn es weltweit nur eine einzige Person gibt, die verbieten kann, dass andere Personen dieses Wissen anwenden – dann sollte jedem halbwegs intelligentem Menschen doch sofort klar werden, um was es sich handelt. Egal um welche „Wahrheit“, egal auf welchem Gebiet es sich handelt. Bei RS soll man glauben, dass in tausenden von Jahren der Domestikation, der gezielten Zucht und dem gezielten Einsatz von Hunden nicht ein einziger Mensch auf RS stiess? Dass trotz weltweiter wissenschaftlicher Forschung an Hund und Wolf niemand die vererbten Rudelstellungen entdeckte?

    Wenn der Herr Werner dieses Wissen hatte, aber scheinbar vor der Welt (Ausnahme BE) geheimhielt, kann es nicht sein, dass er dieses Wissen gar nicht teilen wollte? Kam er eventuell zu der Erkenntnis sich geirrt zu haben?

    Wenn Hunde sich so massiv verstellen, wie Frau Ertel es behauptet: dann kann sich ein Hund auch verstellen um Frau Ertel/dem Halter zu suggerieren er sei nach ihrem Eingreifen rundum zufrieden.
    Dann kann solch Schauspielertalent in beide Richtungen eingesetzt werden.

    Ich kann bei einem Video mit einer Gruppe von Menschen den Ton abstellen und mittels Telepathie darlegen, was die gefilmten Menschen denken, welche mentale Kommunikation zwischen ihnen besteht, welche Motivation ihr Verhalten bewirkt. Solange diese Menschen selber keine Aussagen machen, wird mir niemand nachweisen, dass ich falsch liege.

    Vielleicht sollten RS Kritiker Hundekommunikatoren befragen?

  7. Susanne

    Also bei allem Respekt, aber ich habe mir das benannte Video nicht zu Ende ansehen können, weil es einfach derart abstrakt ist, was man den Hunden da regelrecht andichtet. Aber das ist auch gar nicht das Problem. Hundeleute können ihre Hunde filmen, sich nette Stories dazu ausdenken und ihre künstlerischen Werke meistbietend verkaufen oder sie können Stofftiere sammeln und jeden Tag anders gruppiert in ihr Regal räumen, alles okay.
    Wo der Spaß aufhört ist der Punkt, ab dem Hunde auf Geheiß einer Frau Ertel abgeschoben oder getauscht werden, obwohl sie zuvor vollkommen problemlos in ihrer Familie gelebt haben und das teils über Jahre. Der Spaß hört dann auf, wenn Hunde auf Geheiß einer Frau Ertel in Isolation gehalten werden und psychisch verkümmern. Der Spaß hört auf, wenn Hunde in Experimenten regelrecht vergammeln, denn diese bedauernswerten Volpinos können sich nicht wehren: sie sind den kruden Ideen einer Frau Ertel hilflos ausgeliefert. Vielleicht wird diesen RS-Leuten irgendwann einmal klar, WAS sie ihren Hunden damit angetan haben und vielleicht wird auch Frau Nowak irgendwann erkennen, dass dieses Geschäftsmodell nicht nur unseriös ist, sondern sie ihre mühsam aufgebaute Reputation und Existenz kosten könnte. Alles eine Frage der Zeit.

  8. Hendrik Boesch

    Zitat jcl:
    „Ein guter Beobachter lässt seine eigenen Vorurteile und Interpretationen außen vor und versucht nur das wahrzunehmen, was wirklich passiert.“

    Zum Beispiel, dass bei Minute 1:00, wo das weisse Tier hinten am Zaun steht, eine Person hinter dem Zaun hockt in Blickrichtung Hund, diese Person steht dann auf, deutlich zu erkennen in den folgenden Sekunden der kleinere Schwarze zuruecklaeuft.

    Der weisse Hund reagiert deutlich auf diese Person. Entweder ist das beim „Beobachten“ entfallen, wurde wissentlich verschwiegen (Mitarbeiter?) oder einfach nicht gesehen.

    Danach hab ich mir dann den Rest auch geschenkt, gerade weil es kein fortlaufendes Video ist, sondern geschnitten, so dass wieder jede Menge Platz fuer Interpretationen gemacht wird. Womit das Video vielleicht Unterhaltungswert hat, aber wenig aussagekraeftig ist und sich meiner Meinung nach nicht zum belegen der Rudeltheorie oder darauf basierender Stellungen eignet.

  9. Arachne

    Hallo Frau Nowak,

    ich finde es ein wenig schade, dass eine Stellungnahme von Ihnen, durch jemand anderen weitergeleitet werden musste. Es sollte eigentlich ein Leichtes sein diese Seite aufzurufen und persönlich Stellung zu nehmen.

    Auch schade finde ich, … nein es entsetzt mich eigentlich eher, dass Sie bereits den Jargon der Frau Ertel angenommen haben.

    Zitat aus Ihrem Video:

    „Hier eine Szene wie Dakota Raida, der mal wieder aufs Nachbargelände abgehauen ist, zurück holt zu seinen „Mitarbeitern“ und weiter beaufsichtigt.“

    Mitarbeiter? Vor noch gar nicht all zu langer Zeit hätten sie diese „Mitarbeiter“ als Hunde Kumpels bezeichnet.

    Zitat aus dem Video:

    „Jetzt hat sie beide an diese Stelle postiert. Raida hat sogar ne gute Idee nämlich Stockarbeit.“

    Stockarbeit? Man sieht den weißen Hund mit einem Stock spielen, etwas was jeder Hundehalter tagtäglich zu sehen bekommt.

    Dann kommt eine Szene wo der eine Hund mit einem Stock den anderen zum Spiel auffordert.

    Zitat aus dem Video:

    „Hier versucht Raida „Stockarbeit“ mit Pepino aktiv.“

    Da ist sie wieder die „Stockarbeit“.

    Wann sind Sie eigentlich dazu übergegangen jegliches Miteinander von Hunden als „Arbeit“ zu betiteln? Und was mich noch viel mehr interessieren würde, stehen Sie eigentlich wirklich dazu dass diese Interaktionen Arbeit sind? Von Frau Ertel kenne ich diese Ausdrucksweise, von Ihnen, ehrlich gesagt, verwundert mich diese.

  10. Maike Maja Nowak

    ich kann und möchte niemanden mit worten von der existenz der rs überzeugen. man muss diese sehen und kann sie dann praktisch erleben, das ist das gute daran. dazu muss man frei sein von einer form der ausschließlichen emotionalität, die inzwischen ein ersatz für instinkte bei vielen von uns zu sein scheint. emotionalität in bestimmten sozialen bereichen ist wichtig, auch für hunde. in der ausschließlichkeit des ereiferns ist jedoch etwas enthalten, was nur uns füllt, nicht die hunde.
    deshalb möchte ich mich daran nicht beteiligen.

  11. jcl

    Sie meint vermutlich, dass wir Hunde nicht ausschließlich im Kontext unserer emotionalen Vorstellung von ihnen betrachten sollen. Das tut sie allerdings selbst, indem sie ihnen ihre menschengemachte RS-Vorstellung überstülpt, die mit dem Verhalten der Hunden in ihrem Video offensichtlich gar nichts zu tun hat.

  12. M. G.

    Frau Nowak,

    es ist wirklich beim besten Willen nicht nachzuvollziehen, wovon Sie eigentlich sprechen.

    Blumige Sätze wie „Ich lebe seit einiger Zeit mit einem strukturierten Rudel und was ich da erlebe, ist wohl das Bemerkenswerteste überhaupt. […] Sie verhalten sich einfach naturgemäß, wenn sie mental einen anderen Hund nun zum ersten Mal im Zusammenleben ansteuern können in sinnhafter Weise“, hören sich immer unwahrscheinlich klasse an.

    Es bleiben die entscheidenden Fragen jedoch durchgehend offen:

    WAS GENAU erleben Sie denn da? WAS GENAU meinen Sie denn mit „verhalten sich einfach naturgemäß“? WAS GENAU meinen Sie mit „in sinnhafter Art und Weise“? usw. usf.

    Viele Grüße.

  13. Christiane

    Und wieder muss „man es erleben“…..! 🙁

    Ansonsten bleibt auch mir leider verborgenen, WAS genau Sie uns mit ihrem Beitrag sagen wollen!

  14. Astrid Dechert

    Oh, da ist ja wieder das mit der Wahrnehmung…
    oder gar „Irrwege“ und vielleicht sogar „Heimkehr“…?
    Bleibt mir abschließend zu sagen und weiterzugeben:
    DER VERBRAUCHER HAT DIE MACHT (dt. Tierschutzbund)

  15. Arachne

    Danke Frau Nowak, für diesen „ausgesprochen aussagefähigen Beitrag“. Sie haben damit wahrscheinlich mehr gesagt (bzw. vermittelt), als von Ihnen beabsichtigt war……

  16. Susanne

    Frau Nowak, mein Instinkt (und das ist der einer ziemlich erfolgreichen Businessfrau) sagt mir frei von jedweder Emotionalität, dass sich Ihr Geschäftsmodell zeitlich gesehen auf eine sehr übersichtliche Episode beschränken wird. Gerade von Ihnen hätte ich übrigens etwas mehr Substanz erwartet, aber stattdessen haben Sie mit einer Vielzahl von Worten geschrieben, dass Sie praktisch nichts zu sagen haben.

    Zitat Nowak: „man muss diese sehen und kann sie dann praktisch erleben, das ist das gute daran. „

    Man muss sie sehen und mit etwas gesundem Menschenverstand sofort erkennen, dass man seinen Hund vor praktischem Erleben der RS-Lehre schützen sollte. Das wäre das Gute daran.

  17. Carla

    Frau Nowak, wenn wir beide Hunde beim aktiven Umgang mit einem Stock beobachten und emotionslos beschreiben, was der Hund tut, werden wir bei guter Beobachtungsgabe recht einheitlich beschreiben.

    Emotionen kommen rein, wenn ich es als „Spiel“ bezeichne und Sie es als „Arbeit“. Ein Dritter bezeichnet es als stressbedingte Übersprungshandlung.

    Noch emotionaler wird es, wenn wir angeblich wissen wollen, warum der Hund in diesem Moment mit diesem Stock agiert, was er dabei denkt, welche Emotionen er hat, was er damit anderen Hunden mitteilt (mental bzw durch Verhalten) und was er damit erreichen will.

    Dann sind wir beide auf Glatteis und keine von uns beiden kann beweisen Recht zu haben, bzw den Nachweis zu erbringen, dass die Andere total falsch liegt. Wir beide tragen in diesem Fall emotionale Scheuklappen und sehen die Welt, wie wir sie sehen wollen. Alles, was auf diesem Glatteis aufbaut, muss abrutschen ins Land der Mythen zum Nachteil der Hunde.

    Wir beide „erleben“ den Hund mit dem Stock. Beobachtbares Verhalten gibt Hinweise auf die emotionale Stimmung des Hundes. Gibt Anlass zu Vermutungen, warum dieser Hund in dieser Situation zum Stock greift. Stressabbau, Deeskalation etc etc. Daraus ergibt sich, ob und wie der Mensch eingreifen kann bzw sollte. Hier treffen wir dann auf sehr unterschiedliche Meinungen unter Fachleuten.

    Aus diesem Erlebten eine auf Telepathie und extrem subjektiver RS Theorie basierende, emotionale Weltanschauung zu schaffen, ist mehr als emotional. Das RS Mantra „man muss das erleben“ gibt nur der emotionalen Seite Raum. In diesem emotionalen Raum entzieht man sich jeder kritischen Frage, jedem Versuch die Theorie zu reproduzieren, nachvollziehbar zu machen. Fans sehen, was sie sehen wollen. Fans „erleben“, was sie erleben wollen. Wer diese extrem subjektiv-emotionale Sicht nicht teilt, hat halt nicht richtig erlebt, bzw will es gar nicht. Wer sich RS anschliesst, tauscht eine emotionale Sicht (die von RS angeprangerte) gegen eine andere emotionale Sicht (die von RS propagierte).

    Geschnittene Aufnahmen sind sinnlos. Sie sind nur die bildliche Wiedergabe dessen, was Mensch erleben, sehen und interpretieren will. Eine fabrizierte emotionale bildliche Darstellung.

    Der Anspruch, RS sei von Emotionen unbelastet, ist doch mehr als schief.

    Krass formuliert mein subjektives Erleben: der Hund mit dem Stock dankt dem Universum und zeigt seine Dankbarkeit und Verbundenheit, indem er den Stock zerteilt, damit dieser rascher abgebaut wird und somit zahllosen anderen Kreaturen und Pflanzen Nahrung liefert. Alternativ sieht er das als Opfergabe, da das Verhalten der anderen Hunde dem Universum nicht passt. Sie trampeln auf Mikroorganismen herum. Eine instinktive Handlung, von der mit der Natur eng verbundene Indianer noch wussten, die der moderne Mensch jedoch schon sehr, sehr lange vergessen hat. Wer mir nicht glaubt, hat halt noch nicht richtig erlebt, und mit Worten kann und will ich nicht um diese Wahrheit diskutieren, geschweige denn sie beweisen.

    Wenn Sie das nicht ernst nehmen, warum nehmen Sie RS ernst?

  18. Brigitta Kramer

    @ Carla,

    danke für diesen Kommentar. Man KANN es nicht besser beschreiben.

    Dies alles ging mir beim Betrachten des Videos auch durch den Kopf, aber ich hätte es nicht so wunderbar „in Form“ bringen können!

    LG Brigitta

  19. Günther Bloch

    Kontaktversuch zu Frau Maike M. Nowak,
    Ich gehe mal davon aus (ohne dies in irgendeiner Form selbstdarstellerisch zu meinen), dass Sie schon von mir, respektive meinen Freilandprojekten zum Thema Wolf und verwilderte Hundegruppen gehört haben. Ich selbst habe damals ihr erstes Buch „Waja und ….“ mit grossem Interesse gelesen. Vieles von dem, was Sie über einen längeren Zeitraum hinweg beobachten konnten, deckte sich mit meinen langjährigen Erfahrungen an Wildhundegruppen in Italien. Vieles von dem, was Sie Hundehaltern lehren (z.B. wie man souverän einen stressreduzierenden Führungsanspruch umsetzt bei gleichzeitigem „Hund Hund sein lassen“; Wie Hunde einzustufen sind als „vom Wolf abstammende, gruppenorientierte Kaniden“; Dass man Hunde keinesfalls zu einseitig
    „erzogenen“ Konditionierungsautomaten verkommen lassen darf; Persönlichkeiten beispielsweise in Form der allseits bekannten A/B-Typ-Achse zu erkennen und als Mensch darauf Rücksicht zu nehmen etc.pp. …………sind Anliegen, die ich nachweislich seit Jahrzehnten immer wieder klar und deutlich formuliert habe. Diesbezüglich legen meine Bücher Zeugnis ab.
    Ebenso wichtig war mir jedoch immer, dass Hunde als (im Vergleich zum Wolf genetisch ausgeprägt verändert) vierbeinige Famlienmitglieder zu definieren sind, die mit ihren Menschen u.a. sozio-emotional verbunden sind. Daher hoffe ich darin mit Ihnen übereinzustimmen, trotz enger Verwurzelung eine 1:1 Gleichsetzung von Wolf und Hund aus vielerlei Gründen grundsätzlich abzulehnen.

    Selbstverständlich bin ich wie Sie der Meinung, dass sämtliche fachlichen Auskünfte Kanidenverhalten betreffend, primär auf Praktisch Erlebtem fussen sollten, auf dem, was man selbst gesehen hat, um es erst dann einordnen und verstehen zu können.

    Ich will mich hier kurz fassen. Es versteht sich von selbst, dass ich meine Hunde nicht nur aus „emotionaler Übertreibung“ heraus als loyal-verantwortungsvoller Kanidenfreund niemals weggeben würde, nicht tauschen oder austauschen würde. Was auch immer auf unsere soziale Mischgruppe zukommen mag (zurzeit ein an Krebs leidenender Bloch-Hund) werden wir irgendwie regeln. Gemeinsam. Punkt.

    Zum Thema „vererbte“ Rudelstellungen habe ich mich ganz bewusst erst nach Jahren geäussert. Ich mache meine Arbeit, zuletzt primär zum Thema Wolfsfamilienstrukturen.
    Das Ganze stets fachlich und nach bestem Wissen und Gewissen. Nie beleidigend, nie „wild prügelnd“, „hirnlos zerreissend“ oder „theoretisch debattierend“. Das ist nicht mein Stil. Und Ihrer sicher auch nicht. Ich gehe davon aus, dass wir uns beide von einem Niveau des „Maul-Haltens“ oder des „pauschal und absolut Gültigen“ distanzieren.

    Ich bin Praktiker, arbeite wohl bemerkt im Freiland, beobachte und analysiere das Sozialverhalten von Hundeartigen. Methodisch und mit dem Bemühen, ernsthaft aufzuklären. Genau dies wurde in letzter Zeit bombadiert, durch theoretische „RS“-Behauptungen den Wolf betreffend.
    Obwohl „Rudler“ nicht mühe werden, gebetsmühlenartig zu widerholen, „erst zu sehen und dann erst verstehen zu können“, haben sie allesamt mit dem Wolf merkwürdigerweise (nach meinen sehr weitgehenden Recherchen Frau Ertel eingeschlossen) keinerlei Erfahrung mit Praktisch Erlebtem. Keiner hat sich „typische“ (= signifikant häufig beobachtbare) Familienstrukturen von Wölfen angeschaut. Keiner hat sich die Mühe gemacht, Wolfsfamilienstrukturen praktisch zu analysieren. Nicht einer!

    Das Thema Hund klammere ich an dieser Stelle einfach mal aus und hoffe sehr, Ihnen ohne jede Polemik persönlich eine simple Ja-oder-Nein-Frage stellen zu dürfen:
    Haben Sie jemals Wölfe und deren soziale Organisation in freier Wildbahn beobachtet und nach individueller Bestimmungsanalyse sämtlicher Familienmitglieder irgendwo gleichbleibende Wanderformationen dokumentiert?

    Mir liegt es absolut fern, Sie in die Pfanne hauen zu wollen. Ich würde mich wirklich über eine ehrliche Antwort im Sinne des kollektiven Respekts freuen. Nur wer wie Sie eigene Langzeit-Erlebnisse mit verwilderten Hunden hatte, kann ohne Wenn und Aber nachvollziehen, wie zeitaufwendig ernsthafte Freilandbeoabchtungen sind. Ergo: Nur wer Langzeit-Erlebnisse mit wilden Wölfen hatte, kann über deren Sozialstrukturen berichten.

    Mit dem Versuch eine Brücke zu schlagen und einem schönen Gruss aus „Timberwolf-Land“
    Günther Bloch
    („Bow Valley Wolf Behaviour Observations“)

    P.S. an alle betreffenden User hier:
    Einfürallemal: Ich werde mein „Maul“ nicht halten! Ich bin auch kein schreckhafter Mensch, dem man Angst machen kann! Ich gehöre nicht zu Denjenigen, die sich verstecken oder tief geduckt blickkontaktvermeidend durch die Landschaft schleichen!! Es langt mir mit ihren rotzfrechen Andeutungen, die verunsichernd wirken sollen. Bei mir klappt so etwas nicht!

    Und nun? Was passiert jetzt? Ganz praktisch? Wer mich persönlich bedrohen oder womöglich als Tierquäler bezeichnen möchte, sollte das offen tun. Mit Namen und Adresse. Dann kann ich mich wehren. Und rechtliche Schritte einleiten. Keine Traute? Klar, lieber anonym bleiben, wie Maulhelden das so tun.

    An „hirnlosem Zerreissen

  20. Klaus

    Hallo Herr Bloch,

    wieder einmal treffend geschrieben. Glauben Sie aber wirklich dass Ihnen eine Antwort zu kommt von Frau Nowak. Glaube eher nicht und wenn ja dann genau so nichtssagend wie ihre anderen Kommentare.
    Sie sollten auch nicht Ihre Kraft dafür verschwenden auf Äußerungen von Menschen einzugehen die man sowieso nicht dazu bekommt nachzudenken oder sachlich zu diskutieren. Das haben Sie nicht nötig.
    Viele Hundetrainer sind froh dass es solche Menschen wie Sie es sind die sich dafür Einsetzen dass die Lebensqualität unserer Hunde dadurch verbessert werden kann weil Sie durch Ihre Forschungsarbeiten uns einen besser Einblick in den Familienverband von Wölfen oder durch die Beobachtung von „Pizza Hunden“.
    Für Ihren an Krebs leidenden „Bloch-Hund“ drücke ich die Daumen.

    Klaus-Dieter Fuchs

  21. Katharina H.

    Lieber Herr Bloch,
    vielen Dank für Ihre interessanten Beiträge hier!
    Alles Gute für Ihre Arbeit & alles Gute für Timber!
    Grüße aus NÖ

  22. Astrid Dechert

    Sehr geehrter Herr Bloch,

    Ihr Beitrag hat mich sehr berührt!
    Ich bin sprachlos
    und sage in aller Form „DANKE“!
    Auch von mir alles Gute für Ihren Bloch-Hund Timber!

    Astrid Dechert

  23. Brigitta Kramer

    Ich schließe mich meinen Vor-Schreibern an.

    Sie finden immer klare Worte, Herr Bloch und Sie bleiben immer seriös und authentisch, auch in ihrem verständlichen Ärger. Ich danke Ihnen für die neuerliche Stellungnahme hier.

    Alles Gute für Sie und Timber.

    Liebe Grüße, Brigitta Kramer

  24. Wortzauberin

    Weise, klare Worte, Herr Bloch – danke dafür, und möge der Krebs kein Grund für eingeschränkte Lebensqualität sein oder werden, alles Gute, außerdem: Weitermachen!

  25. Scholli

    Tja, das war’s wohl schon mit dem Versuch einer vernünftigen Kommunikation mit Frau Nowak. Würde mich sehr wundern wenn doch noch etwas komnen würde. Hat sie doch ihr tolles Anschauungsvideo bei YouTube (hab seit Laurel und Hardy nicht mehr so gelacht…danke dafür) gelöscht. Scheinbar sogar ihren Channel geschlossen. Das wiederum wundert mich nun nicht wirklich. Denn da hat man ja sehen und verstehen können was für ein Blödsinn das mit RS ist. Bessere Aufklärungsarbeit hätte selbst diese Seite nicht liefern können! Es ist also alles beim Alten…sobald Material öffentlich wird welches niemals Kritik standhalten würde, wird dieses gelöscht oder in Bereiche verschoben der nur für ‚Gläubige und Sehende‘ zugänglich ist. Warum ist das wohl so?

  26. Julia Holzinger

    Es tut immer wieder gut von Günther Bloch zu lesen.
    Ein kleiner Schutzwall gegen den RS Irrsinn kann nicht schaden.

  27. Timbra

    Frau Nowak, was sagen Sie dazu, daß einer der Hunde des sog. Volpino-Rudels eine Woche am Fressen gehindert wurde und die Verantwortliche dabei nur zugesehen hat, anstatt eine ausreichende Versorgung des Hundes mit Nahrung sicherzustellen?

    Und: Sind Sie auch in der „AG Volpino“ oder haben Sie sonst Zugang zu den entsprechenden Erkenntnissen?

    btw:

    Sie forden, dass man frei sein muß von einer Form der ausschließlichen Emotionalität, um die Rudelstellungen zu erleben. Damit dürfte jeder auf emotionaler Ebene halbwegs gesunde Mensch geeignet sein, da es wohl niemanden gibt, der „ausschließlich emotional“ ist.

    Wenn ich mir allerdings Ihre vorhergehenden Äußerungen „ich kann und möchte niemanden mit worten von der existenz der rs überzeugen. man muss diese sehen und kann sie dann praktisch erleben, das ist das gute daran.“ ansehe, ist das – wie im Übrigen Ihre ganze ursprüngliche Stellungnahme -doch schon irgendwie ziemlich emotional, nicht wahr?

    Es scheint allerdings jemanden zu geben, der es mit der Emotion – oder sollte ich besser sage: Empathie – gar nicht so hat und das ist ausgerechnet der Verkünder der Rudelstellungslehre. Na, dann paßt es ja wieder.

    Letztlich wird da doch nur etwas total Subjektives als etwas rein Objektives und (daher) Unumstößliches verkauft und die Leute fallen – zumindest auch – deswegen reihenweise darauf herein, weil es sie auf emotionaler Ebene so ungemein anspricht. Der Umstand, daß jegliche wissenschaftlichen Erkenntnisse ignoriert werden, ist nur ein weiterer Hinweis darauf.

    Dabei müßten doch die Ertel-Anhänger, nachdem sie ihre Emotionen niedergekämpft haben und nun locker ihre Hunde tauschen, sehr aufgeschlossen gegenüber rationalen Überlegungen sein. Sind sie aber nicht, denn es kommt erst die Emotion, nach Ausschalten derselben die vermeintliche Logik (von der nicht selten auch die Intelligenten fasziniert sind) und fertig ist die Gehirnwäsche. Und wie bei allen diesen „Lehren“ liegt der Fehler am Anfang. Alles, was danach kommt, ist ja sooo schlüssig, und das braucht man im Grunde gar nicht zu diskutieren.

  28. petra keil

    Liebe Maja , über die Existenz von HUNDESTELLUNGEN müsstest Du mich zumindest nicht überzeugen. Wir sind vor paar Jahren zusammen gelaufen. Du in meinen Hundegruppen mit Deinen damals zu Dir gehörenden Hunden. Du bemerktest zu dieser Zeit “ sehr entspannte Hunde “ zu erleben. Und genau das ist bis Heute , ohne VRS so geblieben! Auch wenn die neue Generation sich inzwischen nachbildet, auch wenn viel mehr „Neuhunde“ dazu kommen, auch wenn verhaltensauffällige Hunde zur Therapie in die gut sozialisierten Gruppen kommen , IMMER vertrauen die Hunde MIR und meiner FÜHRUNG! Natürlich gibt es Gruppenverhalten und switchende Dynamik ! Hunde sind Meister darin und evolutionäre Genies die es sonst niemals so lange neben uns Menschen ausgehalten hätten! Und auch ich lerne stetig dazu ohne das „Rad“ ganz neu erfinden zu wollen…Ich hoffe , Du kommst zu Deiner damals wahrhaften Intuition für Hunde zurück. Vielleicht bringt Dich diese Erfahrung weiter – ich kann es Dir nur wünschen! Petra

  29. Sabine Grabe

    Ich habe Frau Novak kennlernen dürfen,war auch lange Zeit ein „Fan“ihrer Lerntheorie,was ich aber zu dem ganzen zusagen habe ist,das Thema Hund ist nicht so kompliziert wie es hier versucht wird zu machen,ein Hund,egal welche Rasse es ist,braucht nur 3 Dinge,Liebe,Konsequenz und Auslastung.Dann entsteht der wichtigste Part und das ist die Bindung.So einfach ist das.Dieses hirnrissige Gezanke untereinander ist ja widerlich.Es gibt niemanden der die Weisheit mit dem Löffel gefressen hat.Jeder Hund,jeder Mensch,jede Hund-mensch Beziehung ist anders.Verschwendet eure Zeit lieber mit den Hunden und nicht mit Besserwisser.Frau Novak ist wohlgemerkt sehr wählerisch,was Kundschaft betrifft und ich persönlich habe nicht den Eindruck gewonnen,dass es ihr um die Hunde geht,sondern nur darum,irgendwie sich in Szene zu setzen und das ist nicht das,was lernwillige Hundehalter suchen.Das Selektieren der Hundehalter ist unterste Schublade!!!!Daher sollten sich viele Hundehalter die ihre Tiere lieben und sich Mühe geben,nicht von Frau Novak verunsichern lassen.Als Mensch bin ich der Boss und kein anderer.In diesem Sinne herzliche Grüße Sabine Grabe

  30. Wortzauberin

    @Sabine Grabe – schön einfach gesagt, manchmal ist es aber halt nicht so einfach mit Hunden. Liebe, Konsequenz und Auslastung lösen nicht immer Traumata, die Gesellschaft spielt nicht immer mit, einige Hunde sind anspruchsvoller als andere, gleich, in welcher Hinsicht, manche spielen sich zum Chef auf oder versuchen es, es gibt schon wieder viele Facetten, die zwischen Liebe, Konsequenz und Auslastung stehen.

    Zumal manch ein Mensch mit dem Begriff Konsequenz schon überfordert ist, Liebe sich in überfüttern ausdrücken kann, Auslastung auch Überforderung sein kann, und, und, und.

    Deshalb, ohne jetzt persönlich werden zu wollen, ist diese 3er-Formel auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Es gilt immer, den Hund individuell zu betrachten, dazu das Umfeld, die Lebenssituation, die Möglichkeiten, …

    Ich sehe hier kein hirnrissiges Gezanke, sondern Information und Austausch, in diesem Fall basierend auf einem Erfahrungsbericht einer „Insiderin“, die RS aus in ihrem Bericht begründetem Grund den Rücken gekehrt hat. DAS ist es, nebst dem, was in einschlägigen Foren und dem öffentlich rechtlichen Fernsehen propagiert wird, was wichtig ist, um auch mal zu erfahren, was die Sache mit Menschen und Hunden macht. Eine Bleiweste fällt nicht ohne Grund ab.

    Mir persönlich ist es völlig egal, wie wählerisch Frau Nowak bzgl. ihres Klientels ist. Viel wichtiger ist mir, dass die Menschen das Ihre im Sinne ihrer Hunde aussuchen und sich eben nicht allem anschließen, was mal eben Hier schreit, sei es noch so unfundiert und irrational.

  31. Klaus

    Eine Anfrage bei RS in Bezug auf die Neuausrichtung der Frau Novak,

    „Frau Nowak hat sich ja nun neu ausgerichtet und arbeitet jetzt mit der Begrifflichkeit „Kompetenzen“. statt Rudelstellung. Ist das nicht abgekupfertes Wissen von ihr? Ich finde das nicht ok was die Frau macht. Wie ist eure Meinung dazu? “
    wurde natürlich sofort im Keim erstickt mit den Worten:

    „Diskussionen über Hundetrainer sind hier nicht erwünscht. “

    ja man hat es so mit unbequemen Fragen.

  32. Hilde

    Der Thread ist übrigens gelöscht. Auch wurden Beiträge der martha4711 gelöscht, die einem User namens RiffRaff dazu gratuliert, sich NICHT von dem Hund trennen zu wollen. Alles dokumentiert…

  33. Hilde

    Paige, der Beitrag wurde vor einer Stunde erstellt. Den gab es schon vorher von gestern, der ist aber weg.
    Und der Thread wegen Frau Nowak wurde auch gelöscht.

  34. Marie

    Mich hat man vor einigen Tagen aus dem geschlossenen Teil des RS-Forums ausgeschlossen, nachdem ich ehrlich meine Meinung sagte, was da alles rein interpretiert wird. Aber: RS hat etwas Wahres, da hat Nowak sicher recht. Ich habe eine fähige MBH (eingeschätzt im Juli) – und sie ist wirklich etwas Spezielles. Sie ist total lieb und kooperativ, weiss aber doch ganz genau was sie will. Ich habe mich schon als sie noch ein Welpe war ( sie ist jetzt 15 Monate alt) und ich von RS noch nicht mal gehört hatte, gefragt, was ich denn da für eine besondere Hündin habe. Sie war irgendwie so wissend, extrem neugierig, alles wissen wollend. Und sie ist tatsächlich sehr wissend und versteht unglaublich viel. Sie ist mein sechster Hund. Die waren alle auch wunderbar, aber doch nie so.
    Schade, dass die „Rudler“ so extrem sind. Ich mag keine Diktatur. Sollen die in ihrer Traumwelt leben und rein interpretieren was sie wollen. Ich glaube auch nicht, dass Fremdhundbegegnungen so schlecht sind. Zumindest für meine nicht. Die kann das selbst „sortieren“ bzw. Uninteressante ignorieren. Und das tut sie auch. Das ist doch individuell unterschiedlich. Bei meiner bin ich auch 100 % überzeugt, dass ich es merken und sie es nicht verstecken würde, wenn sie durch Fremdhundbegegnungen überfordert ist. Sie will auch nicht ständig alles bis zum Burnout infolge fehlender Stellungen in unstrukturiertem Rudel (gemäß Ertel) organisieren ( z.B. ab und zu in Hundehort mit 10 -20 Hunde) organisieren. In ihr kann man lesen wie in einem offenen Buch. Und sie weiss sich garantiert zu helfen bzw. würde irgendwie mitteilen, was nicht gut ist. So dumm und unflexibel,wie die meinen, sind Hunde nicht. Und falls tatsächlich der eine oder andere alles Leiden in Fehlstruktur überspielt und schauspielert, alles sei gut, obwohl dem nicht so ist! Kann man das sicher nicht verallgemeinern. Was mich erschreckt hat, ist auch mehrmals Antwort im Sinn, was ich im Forum will, wenn mein Hund keine Probleme hat. Daraus muss ich schliessen, dass der Grossteil bei RS ist, weil sie Probleme haben. Eine antwortete, sie habe vor RS keine Probleme gehabt und jetzt (mit RS) noch weniger. Da konnte ich es nicht lassen zu antworten: wie geht das? Weniger als keine … ;-).

  35. Hilde

    Marie, danke für deinen Beitrag. Was du schreibst bestätigt ja einige Argumente hier auf dieser Seite.

  36. Christiane

    Hallo Marie!

    Danke für deinen Bericht, freu dich weiter an deiner besonderen Hündin und Glückwunsch, dass du deinen Verstand und dein Gespür für diesen Hund nicht bei RS an der Pforte abgegeben hast!
    Sie wird es dir danken!

  37. Susanne

    @Marie: Danke für Deine Worte! Du bestätigst einmal mehr, dass vererbte Rudelstellung kompletter Unsinn ist. RS ist nichts weiter, als eine Marketingstrategie auf Kosten der Hunde und wer wie Du endlich mal sein Hirn einschaltet, wird schnell bemerken, dass die Botschaft identisch ist mit denen auf den eingebackenen Zetteln von Glückskeksen oder auf den Zuckerwürfelpapierchen. Es wird zwar als etwas sehr spezielles aufgemacht, die Botschaften dazu aber sind wiederum so allgemein gehalten, dass sie IMMER irgendwie passen …. egal, wie man es dreht.

    Deswegen ist es mir einfach ein riesengroßes Rätsel, dass so viele Leute auf die perfiden Manipulationen einer 65-jährigen hereinfallen können. Ich glaube kaum, dass die RS-Jünger z.B. Geld für eine TV-Hellseherin ausgeben würden oder für Weissager-Anzeigen aus dem Wochenblättchen. Aber hier sitzen sie auf, bezahlen viel sauer verdientes Geld für Workshops und geben ihr Gehirn gleich am Eingang bedingungslos bei Frau Ertel ab ……… Schwer nachvollziehbar.

  38. Scholli

    „Ich glaube kaum, dass die RS-Jünger z.B. Geld für eine TV-Hellseherin ausgeben würden oder für Weissager-Anzeigen aus dem Wochenblättchen. Aber hier sitzen sie auf, bezahlen viel sauer verdientes Geld für Workshops und geben ihr Gehirn gleich am Eingang bedingungslos bei Frau Ertel ab“

    Das sehe ich anders. Ich glaub genau diese Leute fallen auf RS rein! Anders kann man sich das nicht erklären.

  39. Marie

    Trotzdem gibt es wohl die Stellungen so oder ähnlich tatsächlich. Aber das ist auch nicht anders als bei uns Menschen. Die einen sind zum Führen geboren, andere lassen sich lieber bzw. brauchen oder wollen Führung. Ertel’s Rudel ist ein ziemlich unkultivierter wilder Haufen. So benehmen sich gut vom MBH geführte ( nicht vom Mensch) in der Regel wohl eher nicht …

  40. Wortzauberin

    Stellungen – angeboren – gibt es nicht. Wohl werden Wesensmerkmale/Anlagen vererbt, die sich entfalten können oder halt eben nicht. In jedem (Sozial-)Verband, wie auch immer er zustande kommt, arrangieren sich Hunde und finden ihren Platz neu – oder halt eben nicht, dann fließt auch mal Blut, vor allem, wenn noch menschliche „Schwächen“, also falsche Beeinflussung/falsche Behandlung hinzu kommen. Was natürlich nichts damit zu tun hat, dass Mensch sich raushalten sollte, wenn er die Verantwortung für Hunde übernimmt. Da sie sich aber – u.a. – am Menschen orientieren bzw. auch auf dessen Verhalten und kleinste Signale reagieren (können), kann Mensch auch unerwünschtes Verhalten auslösen, völlig hundewesensunabhängig. Auch irgendeine dumme zufällige Situation kann Verknüpfungen erzeugen, die künftig erst mal zu diesem oder jenem Verhalten führen, ganz charakter- (oder eben stellungs-) -unabhängig.

    Wenn ich als Mensch einen neuen Arbeitsplatz antrete, ist es unter Umständen völlig schnuppe, was ich für angeborene und erworbene Fähigkeiten mitbringe. Ich habe mich erst mal in bestehende Strukturen einzufügen und zu arrangieren und kann mich dann eventuell im Laufe der Zeit beweisen, um eine andere Stellung einzunehmen. So verhält es sich in jedem Zusammenleben zwischen Hund und Mensch, zwischen Hunden untereinander, zwischen Menschen untereinander, und dann eben noch abhängig von bisherigen Erfahrungen und gegenwärtigem Umfeld.

    Da könnte man glatt die unumstößliche HHS – Hundehoroskopstellung – erfinden und vermarkten, wenn an RS was dran wäre. Dann sind halt die Sterne verantwortlich und Hunde arbeiten nicht, sondern kreise(l)n in ihren vorgeschriebenen Bahnen, manch ein Komet mischt unstrukturiert ein bisschen auf und ein meteoritenähnlicher Hund muss aus seiner Umlaufbahn entfernt werden, soll er keinen bleibenden Schaden in anderen Umlaufbahnen anrichten.

    Ansonsten aber danke für deinen vorherigen ausführlichen und aufschlussreichen Beitrag Marie. Das eben Geschriebene ist wie immer nur meine persönliche Meinung und Erfahrung.

  41. Flix Artikelautor

    Marie: „Die einen sind zum Führen geboren, andere lassen sich lieber bzw. brauchen oder wollen Führung.“

    Was rein gar nichts mit vererbten, genetisch festgeschriebenen, sieben „Arbeitsstellungen“ in einem Rudel zu tun hat. Eher mit, ja, durchaus angeborenem Grundcharakter, der aber aufgrund von Umfeld und Erfahrung, egal ob Hund oder Mensch, ergänzt wird. Ich empfehle hierzu den Artikel Kanidenverbände von Bloch.

  42. Heike

    Von zwei befreundeten Hundehalterinnen erhielt ich unabhängig voneinander vor einigen Wochen den Hinweis auf diese Seite. Dafür bin ich sehr dankbar! Ich weiß, dass man mir diese Seite aus Sorge um die Gesundheit meines Hundeverstandes empfahl. Denn ich habe Anfang des Jahres tatsächlich einen RS Workshop besucht! Im Gegensatz übrigens zu den wohlmeinenden, besorgten Freundinnen, die sich aber wesentlich besser als ich in einschlägigen Blogs auskennen und daher anders als ich über Strömungen, Kontroversen, Erkenntnisse und Fallstricke in der ideologischen Hundewelt umfassend informiert sind.
    Glücklicherweise wurde ich schon pränatal auf den Hund geprägt und habe in Bezug auf den intuitiven Umgang mit dem Freund Hund eine sehr gute Erziehung genießen dürfen. Das hat mir wohl ermöglicht, immer eine durchweg erfreuliche und bereichernde Lebensgemeinschaft mit meinen Hunden (z.T.aus dem Tierschutz) einzugehen. Vielleicht auch, intuitiv die richtige Wahl zu treffen, wenn es für mich um Vergesellschaftung erwachsener Hunde ging. Außerdem hat mich das davor bewahrt, immer wieder neuen Ideologien bzgl. Erziehungsmethoden anheim zu fallen. Neuen und fundierten Erkenntnissen der engagierten, professionellen Canidengucker bin ich allerdings sehr aufgeschlossen.
    Im vergangenen Jahr fiel mir Maja Nowaks Buch „Wanja…“ in die Hände. Das und auch zwei oder drei Sendungen der ersten Staffel mit diesem leider unsäglichen Titel, die ich einige Zeit vorher gesehen hatte, trafen einen Nerv bei mir! Zugegebenermaßen empfand ich ihren Ansatz einfach als eine wohltuende Bestätigung meiner eigenen Art und Weise mit Hunden umzugehen. Sehr beeindruckt hat mich aber vor allem ihr achtungsvoller Umgang mit den Menschen! Nicht selbstverständlich für Hundetrainer! Zur Überprüfung dieses Eindrucks besuchte ich eine Lesung und meldete mich zu einem Trainerseminar an. Schon das allein konfrontierte mich mit empörten Äußerungen von MMN Gegnern. Und ich pflege meine Freundschaften eher weniger ausschließlich in Hundehalterkreisen. „Die hat das doch alles von XY und Z abgekupfert. Nur sind die nicht im Fernsehen!“ Mag unbedingt sein! Doch sind XY und Z evtl. einfach nicht so telegen, haben nicht geeignete Verbindungen oder auch gar keinen Sendungseifer oder Ehrgeiz in dieser Hinsicht. Dafür können sie aber ruhiger und unangefochtener leben.
    Meiner Intuition gehorchend, blieb ich dabei, darauf zu hoffen von der Warte- in die Teilnehmerliste des Seminars zu rutschen. So wurde ich über die Seite des DogInstitut auf die vRS aufmerksam. Ich beschäftige mich mit der Homepage, fand vieles recht märchenhaft und zu kategorisch. Aber dennoch war da was, das auf eigene Erfahrungen in der Vergangenheit traf. Und auch in Aussicht stellte, hier vielleicht einen Schlüssel für den besseren Zugang zum Verhalten meiner Hündin zu finden, die bzgl. ihrer abweisenden (ängstlichen) Haltung anderen Hunden gegenüber für mich manchmal Rätsel aufgab. Kann auch sagen, dass es mir nach dem Surfen auf diesen Seiten irgendwie so komisch ging. Wider besseres Somatisieren, ließ ich mich trotzdem darauf ein, sozusagen im Vertrauen auf meinen Eindruck von der Integrität MMN´s und wollte das selbst erfahren. Ich meldete mich für einen Workshop an, war aber vorsichtig genug, ohne meinen Hund teilzunehmen.
    Es war für mich unbedingt beeindruckend! Ich glaube tatsächlich noch immer einiges gesehen zu haben, was nur gesehen werden kann. Extrem negativ beeindruckt hat mich die Form der Vermittlung der Ergebnisse. Prinzipiell inakzeptabel! Auch ich habe im Laufe der Veranstaltung eine Teilnehmerin im Arm gehalten, die bitterlich weinte. Das war sehr irritierend. Doch schrieb ich das auch der Tatsache zu, dass ich aufgrund sehr früher Erfahrungen weiß, dass Menschen, die wie ich ihre Hunde lieben evtl. gar die gleiche Rasse, nicht zwangsläufig auch sonst liebevoll sein müssen. Weshalb ich Hundeveranstaltungen und Ansammlungen von Hundehaltern ohnehin meide und an solche nicht gewöhnt bin.
    Andererseits fragte auch ich mich wie jemand, der sich in seiner Arbeit die Achtung vor Mensch und Hund auf die Fahne geschrieben hat und um die Hypersensibilität mancher Hilfe suchender Hundehalter weiß, dezidiert diese Veranstaltungen empfehlen kann ohne jeglichen (Warn)hinweis zum Verlauf?
    Auch ich fiel nach der Veranstaltung in ein Loch, einen echten Verwirrungszustand. Dafür bin ich selbst verantwortlich. Doch aus tief empfundener Verwirrung kann große Klarheit entstehen! Ich habe das Erlebte sich setzen lassen, differenziert und transformiert. Die Rigidität ad acta gelegt und sogar eine hilfreiche Sichtweise bzgl. meiner Hündin gewonnen. Eigentlich erledigt.
    Doch wurde ich bei der Erwähnung meiner Teilnahme am WS so oft mit heftiger Empörung über dieses Thema konfrontiert, dass ich mich wieder damit befassen wollte. Unter anderem z.B. auch einen Vortrag von U. Gansloßer besuchte. Musste erkennen, dass ich zu naiv war mir vorstellen zu können, wie ernst das alles genommen und gehandhabt wird, was ich nur als Denkanstoß für eine umfassendere Sichtweise hielt. Im Ansatz an sehr dunkle Zeiten erinnernd: Sprachschöpfung! Gentest! Versuchsrudel! Lebensborn für Stellungsreine Hunde schon geplant? Drohungen an Kritiker!
    Aufgrund der wichtigen Rolle, die Maja Nowak gemäß Erfahrungsberichten von Teilnehmern ihrer Seminare und den auf ihrer Seite veröffentlichten Anforderungen an neue Seminarteilnehmer für die WAHRnehmung des Themas RS auch noch nach Sendung der zweiten Staffel im ZDF offensichtlich spielt, war ich schließlich sogar erleichtert, keinen Platz in ihrem Trainerseminar bekommen zu haben! Mit meiner ungestellten Windhündin.

    Trotz allem traue ich Maja Nowak nicht zu, dass die von ihr neuerdings veröffentlichte und sogar hier schließlich eingebrachte Stellungnahme zum Thema einzig der Befürchtung entspringt, ihr könnten die monetären HundeFelle davon schwimmen. Oder der Angst vor dem Verlust ihrer kuscheligen Fangemeinde.
    „Der Kopf ist rund damit die Gedanken ihre Richtung wechseln können“ Auch im Kopf kann Evolution innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes stattfinden.
    Und auch einem Menschen der aufgrund medialer Präsenz viel leichter seine Meinung unter die Leute bringen kann, sollte es erlaubt sein, diese zu differenzieren, sich zu distanzieren und evtl. schließlich irgendwann gar zu verwerfen, ohne Häme zu ernten. Zumal seine Fallhöhe wesentlich größer ist. Allerdings ist auch die Verantwortung eines „öffentlicheren“ und bewunderten Menschen durch seinen Einfluss größer und er sollte die Verführbarkeit seines geneigten Publikums/Leserschaft nicht unterschätzen. Und sich vor allem dieser Verantwortung bewusst sein! Das halte ich persönlich für allgemeingültig.
    Nach meinem Empfinden ist es im speziellen Fall von Maja Nowak daher ganz und gar nicht damit getan, zu konstatieren, dass die Teilnahme an RS Workshops schließlich freiwillig erfolgt sei. Da sie doch ausdrücklich empfohlen oder für ihre Seminarteilnehmer gar vorausgesetzt wurde. Obwohl die grenzwertige und verletzende Art von BE (mit Unterstützung ihres Clubs) ihr bereits bekannt war und anscheinend wohl doch selbst nicht gefällt! Und auch den Grund für deren Menschenverachtung und Egomanie zu kennen taugt nicht. Zur Heilung von Traumata gibt es wirkungsvollere und unschädlichere Therapieformen als selbst Seminare mit Menschen zu veranstalten. Das weiß gerade Maja Nowak ja sehr gut.
    Ich gehe davon aus, dass besonders ihre achtungsvolle, warmherzige, humorvolle, engagierte, einfühlsame und somit überzeugende Art der Vermittlung ihren Erfolg so plausibel gemacht hatte. Zumindest empfinde ich es so. Ich war mir sicher, dass ihr wirklich bewusst ist, wie viel Vertrauen ihr geschenkt wurde/wird… Besonders von Hundemenschen, die an hartherzigeren Hundetrainern bereits gescheitert sind. Leider stehen sehr viele Hundetrainer/innen mit ihrer Hartherzigkeit sowie bzgl. anderer Wesenszüge, Widersprüchlichkeiten und Wirkung – sogar des schlechten Auftretens ihrer eigenen Hunde – Frau Ertel in keiner Weise nach!
    Aber hier Maja Nowak betreffend einen Anspruch auf öffentliche Läuterung geltend machen zu wollen verbietet sich trotz allem! Leider.
    Aber nehmen wir das alles vielleicht nicht alle ein bisschen zu wichtig? Im Hinblick auf das, was außerhalb von Rudelgestelle schlimmes mit Menschen und Hunden zu jeder Zeit und überall passiert – Punkt
    Viele Grüße aus München

  43. Carla

    @ Heike,
    tut gut eine differenzierte Betrachtung zu lesen.

    „Aber nehmen wir das alles vielleicht nicht alle ein bisschen zu wichtig? Im Hinblick auf das, was außerhalb von Rudelgestelle schlimmes mit Menschen und Hunden zu jeder Zeit und überall passiert – Punkt“

    Meine Ansicht: definitiv nicht. Ohne Frau Nowak und das ZDF wohl schon. Die gaben das grosse, schwere Zugpferd ab, stellten RS ins Rampenlicht.

    Man kann nicht schweigen, mit dem Argument, dass woanders Schlimmeres passiert. Dann muss man auch sagen: lasst doch Vergewaltiger, Einbrecher, Tiermisshandler und Autodiebe laufen. Es gibt schlimmere Vergehen. Ausserdem wird mit diesem Argument unterstellt, dass RS Kritiker sich sonst nirgends engagieren. Und selbst wenn diese Mutmassung zutrifft: wer darf die Oberaufsicht haben und bestimmen wer sich wo und warum engagieren darf, kann oder soll?

    Jeder muss selber entscheiden, wo er sich engagiert und wo nicht. Wer Kritik an RS nicht als wichtig genug sieht, der findet sicher jede Menge andere Problemfelder. Gibt es nichts Wichtigeres, als zu kritisieren, wer sich wo engagiert?

  44. Andrea

    Danke für diesen Eintrag. Was ist überhaupt passiert, ich beschränke es mal auf mein Umfeld, die Stadt München. Die Anzahl der freien Hundetrainer ist kaum zu messen, wer taugt- wer nicht? Und da sind Menschen, die gerne mit ihren Hunden ein Team bilden würden, aber irgendwo hängt es, und auch nach der zweiten oder dritten Trainerin stagniert es in irgendeiner Weise. Plötzlich eröffnen sich neue Perspektiven, da gibt es ein andere Sichtweise. Obwohl man schon pränatal geprägt wurde, eigentlich selbsterklärend weiß, wie und was täglich abläuft – wenn auch mit unbeantworteten Fragen für den eigenen Hund und sein Verhalten – steht man im Trainergewusel. Man hat das Bedürfnis, seinem Hund oder seinen Hunden gerecht zu werden, denn dazulernen möchten eigentlich alle interessierten Hundebesitzer. Ja, und dann kommt RS …und wer nicht wirklich in der Hundeszene verankert ist, sieht eine große Chance , endlich die Antworten auf das Verhalten seines Hundes zu finden. Da ist für mich der erste Fehler im Denken. Wenn ich einen Hund halte- wie kann ich denn eine RS als notwendige Maßnahme für meinen Hund annehmen. Vielleicht ist mein Hund vorsichtig bei anderen Hundebegegnungen, vielleicht hat dieser Hund Erfahrungen mit seinen Artgenossen gemacht, die ihn zu diesem nicht überschäumenden auf jeden Hund zulaufenden und spielenden Hund gemacht hat. Es könnte aber auch ein rassetypisches Verhalten sein. Nun halte ich aber zwei Hunde, eigentlich dürfte ich ja nicht schreiben, denn zwei sind ja im übertragen Sinn kein Rudel.
    Das Zurückrudern von M. ist für mich unehrlich und dient alleine zur Rettung ihres Ansehens in der Öffentlichkeit. Die Aussage, die Menschen haben mit ihren Hunden ja freiwillig an den Seminaren teilgenommen, ist verachtend, zeigt keine Empathie und keinerlei Einsicht für das unsägliche Handeln ( Hunde abgeben oder tauschen) – nur weil es in ein Konzept eingefügt werden konnte, mit dem sich Geld verdienen läßt.

  45. HundeKeks

    Der Beitrag von Heike spricht mir voll aus dem Herzen – ich bin einen ähnlichen Weg gegangen, habe jedoch nie ein Seminar besucht. Ich würde mir sehr wünschen, dass Frau Nowak dahin zurück findet, wo sie vor 2 Jahren aufgehört hat zu existieren: zu einem einfühlsamem und natürlichen Umgang mit Hunden und ohne Bedienungsanleitung, wie ein Hund geführt werden soll. Wieso, Frau Nowak, stellen Sie sich nicht hin und sagen klar und deutlich: diese Tierquälerei unterstütze ich nicht, nein, ich kämpfe dagegen an, dass Hunde ihre Familien verlieren oder isoliert werden. Mit einem Kind würden Sie dies auch nicht machen.

    Ob und in welcher Form es eine angeborene Disposition zur RS gibt oder auch nicht, weiss ich nicht – ich bin keine Wissenschaftlerin oder Wolfskennerin. Über angeborene Charaktereigenschaften beim Menschen und deren Auswirkungen wird ja auch schon seit der Antike gestritten. Ich bin ein Freund der Wissenschaft und deshalb glaube ich auch nicht, sondern ich lasse mich überzeugen – mit fundierten Argumenten. Ich „glaube“aber trotzdem, dass in dieser tollen Spezies Hund noch so manches schlummert, dass wir bisher nicht entschlüsselt haben. Es wäre wünschenswer, dass sich eine Frau Ertel da nicht mit dem Hammer draufstürzt und mit dem Brecheisen „Forschung“ betreiben würde.
    Ich würde mich freuen, von Frau Nowak wieder lernen zu können – von der alten Frau Nowak ohne Arbeiten am Stock oder Kong – also kehren Sie um und setzen Sie ein starkes Zeichen !

  46. Wortzauberin

    Kann ich nur unterschreiben Hundekeks. Alles andere würde nebst Unglaubwürdigkeit eine klebrige Spur hinterlassen, Tacheles wäre glaub- und achtungswürdiger.

    Vielleicht fällt Frau Nowak ja auch noch eine Bleiweste ab?

  47. Renate

    Ist es nicht schlimm was Frau Ertel anrichtet? Hand aufs Herz. Ich glaube sie weiß gar nicht was sie tut und lebt gefangen in ihrer Traumwelt. Schlimm ist das.

  48. Ungerudelt

    Dann hätte ich aber noch eine Bitte an Frau Nowak:
    Das Cesar-Milan-Collar sollte sich auch weglassen und die von Milan abgekupferte Kschterei ebenso.
    Auch wenn sie meint, die Hunde haben ihr das so vorgelebt.
    Ich habe noch keinen Hund erlebt, der einen anderen durch die Zivilisation führt – oft in einem Kulturschock befindlich – indem er ihn an Würgeschlinge führt und mit Kscht am Ausdrucksverhalten hindert.
    RS ist nicht ihre erste Kopie…..

  49. Astrid Dechert

    „Schöner alter Schuh“
    so stand er am Wegesrand und ist zu meinem Sinnbild geworden!

    1969 verfasste Boris Levinson eine wissenschaftliche Studie: „tierorientierte Kinderpsychatrie“ mit der Begründung: „…die heilsame Wirkung von Tieren auf Menschen mit einem tief in der menschlichen Seele verwurzeltem Bedürfnis nach Nähe zum Tier: Tiere bedeuten die halbe Strecke auf dem Weg zu früh erfahrener Wärme. …. Gesunde Gefühle könne der Mensch nur in der Verbindung zur belebten und unbelebten Natur entwickeln und diese Verbindung werde am besten durch Tiere vermittelt.“…. (zit. Greiffenhagen in meine wissenschaftliche Arbeit).
    1983 fundierte das internationale Symposium in Wien bereits die heilsame Wirkung unserer Heimtiere auf den Menschen und viele andere Autoren und Wissenschaftler ebenso.

    Seit dem es Herden, Verbände, Familien, Luftformationen und Wasserschwärme gibt, so können wir die wissenschaftlichen Studien u.a. auf dieser Seiten nachvollziehen —- gibt es eine überlebenswichtige und sinnvoll-harmonische Zusammenarbeit unter den jeweiligen Spezies!
    Ob Mensch-Mensch, Mensch-Hund oder Hund-Hund —- dreht es sich doch immer um den einzigen ehrlichen Kern…. das zu sehen, zu erkennen und danach zu leben ist die beste und heilsamste Wirkung für Mensch und Tier.
    Fatal und fernab jeden natürlichen Handelns, dies an 7 Hundetypen festzuhalten und einzugrenzen!

    Meine „Kompetenz“, dies bei meiner Arbeit zu sehen, zu erkennen und mit dem Menschen für den Hund die „Verstrickungen“ zu lösen, immer in enger Zusammenarbeit mit meinen Hunden, die es instinktiv leben und meistern, weil jeder in seiner Persönlichkeit sein darf wer er ist —- ist und bleibt mein (wieder)gewonnener „Schöner alter Schuh“!

    An dieser Stelle wird es Zeit den „Hut ab“ an das Team von klargestellt zu ziehen, voller Achtung und Respekt, und für die wissenschaftlichen und menschlichen Berichte und Gedanken ein liebenswertes „Danke schön“ auszusprechen!

    Ich kann nur weitergeben, „Neues“ immer kritisch zu hinterfragen und von allen Seiten zu betrachten! Der Verbraucher hat wie immer die Macht und wenn ich nicht zu einem Workshop fahre, sondern das Geld dem Tierschutz zu Gute kommen lassen würde, wäre vielen in Not geratenen Tieren wirklich geholfen.

  50. Sylvia Rütten

    hallo allerseits
    als Zoologin die sich mit Verhalten von Raubtieren und Hunden seid über 15 Jahren beschäftigt kann ich nur sagen : Das ist Scientology für Hunde ! Es entbehrt jeder wissenschaftlicher Grundlage. Angeborene Kaste bei Hunden- LOL . das gibt es nur bei Insekten
    Wer darauf hereinfällt der braucht dringend professionelle Hilfe.
    Ein Hohn das das ZDF sich dafür hergibt mit unser aller Geld.

  51. Tanja

    Ich erlebte Frau Nowaks Arbeitsweise auch vor RS als eher hilfloses, auf Schreckreizen und Einschüchtern basiernde „Alphawolf“-Farce. Ob ich das nun Leithund nenne oder nicht, spielt keine Rolle.
    Das Buch hat einen guten Ruf, aber Frau Nowaks Arbeitsweise sah zumindest schon immer fragwürdig aus.

    Zu Herrn Blochs „Konditionierungsmaschine“. Ich bin immer wieder erschüttert, wenn diese Sache kommt. In der Hundeerziehung, egal welches Modell, kommt man um die (operante) Konditionierung einfach nicht herum (die klassische ist sowieso nicht zu verhindern). Ich kann natürlich meinen körper für einlandende und vielleicht auch abwehrend Gesten nutzen, ich muss auch nicht immer freundlich bleiben – allerdings ist das ganze Einschüchtern unnötig, über konditionierte Strafreize, die einem Warnknurren nachempfunden wird (ja, böse Konditionierung) und sehr offensiv-attackierende Körpersprache und Raumabgrenzung. Ich kann das durchaus mal anwenden, um Gefahr abzuwehren, aber ein Hund, der Stress beim Alleinbleiben hat, hat nicht verdient, Raum abgeschnitten zu bekommen und so lange körpersprachlich bedroht zu werden, bis er sich isn Körbchen verzieht.

    Da wir alle keine Hunde sind, können wir uns nicht wie Hunde verhalten, müssen wir auch nicht, denn auch wenn Hunde durchaus doch zimperlich (sensibel) mit anderen Umgehen. Sie sind nicht perfekt. Sie verschätzen sich ebenso. Sonst gäb es keien Kratzer nache inem wilden Spiel.
    Deswegen „stübere“ ich nicht, zische nicht, blocke nicht. Habe ich deswegen „Konditionierungsmaschinen“?
    Ganz sicher nicht. Mag der Shiba nicht, mag er nicht. Da kann ich mit der Wurst wedeln, wie ich will. Allerdings bezahle ich meinen Hund gerne für gutes Verhalten, ohne nur noch seine Verhaltensweisen modifizieren zu wollen. An den meisten Tagen trainiere ich rein gar nichts, sondern lasse es laufen 😉

  52. Margrit Franke

    Mein Gott, hier beim Lesen wird mir nur noch übel.
    Besinnt Euch mal auf Eure hoffentlich noch vorhandenen Instinkte und verschwendet nicht Eure Energie, so typisch deutsch, in der Auslegung einzelner Worte.
    Alle diese Menschen, wie Bloch, Milan, Nowak etc. sind eine große Bereicherung für uns und vor allem für unsere Hunde.
    Wir können ihre Sichten, Beobachtungen und Praktiken unvoreingenommen aufnehmen, überdenken, zusammenfügen und kommen alle gemeinsam vielleicht wieder ein kleines bischen näher zum Verständnis des Hundeverhaltens. Ganz, werden wir es wohl niemals ergründen können, dafür sind wir keine Hunde. Aber diese wichtigen Erkenntnisse die uns solche Menschen wie Nowak, Bloch etc. liefern gilt es mal neutral zu überdenken, evtl. auch wieder zu verwerfen oder sogar sinnhaft zusammen zu fügen.
    Damit ist den Hunden geholfen und nicht mit dümmlichen Rumgeschwafel, ob da nun wer Geld mit verdient, oder Pfui, statt schtt gesagt hat. Leute, das ist sowas von unwichtig und blockiert komplett.
    Es geht darum unsere Hunde besser zu verstehen und da stehen wir alle gemeinsam noch ziemlich am Anfang.

  53. Wortzauberin

    Liebe Margit Franke,

    ich finde es äußrst interessant, dass du beurteilen kannst, wer wo in seinem Hundeverständnis steht. Mit allen gemeinsam lasse ich mich ungern in einen Sack stecken und mein Hundeverständnis auch nicht. Von gewissen Hundeverständnissen distanziere ich mich ausdrücklich, erst recht von diversen Umsetzungen, sei es Ertel, Milan oder Nowak.

    Jedem wird etwas anderes in die Wiege gelegt (außer Stellungen meine ich natürlich), mir zum Beispiel ein instinktives Hundeverständnis, das ich aber weder propagiere noch vermarkte … schon gar nicht zu Lasten von Hunden! Eben das geschieht aber in einigen Fällen, u.a. auch in dem der Rudelstellungen. Die Erfahrungsberichte, auch dieser hier, sprechen für sich.

    Warum sollte ich die Erkenntnisse eines Herrn Bloch neutral überdenken? Ich nehme erstmal alle Informationen neutral auf und analysiere sie, u.a., nach Stimmigkeit. Für mich gibt es allerdings nichts zu überdenken, wenn Forscher sich jahrelang intensiv einer Sache widmen, die mir bisher live verwehrt blieb. Wohl aber, wenn eine oft recht diktatorisch wirkende Dame von einem Gärtner und angeborenen Rudelstellungen erzählt, von asozialen Wölfen und unsichtbaren strukturierten, wenn alleine aufgrund ihrer Aussage Hunde getrennt werden sollen, die bestens miteinander klarkommen, andernfalls der Mensch als tierquälerischer Abschaum bezeichnet wird. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

    Ja, ich besinne mich durchaus auf meine Instinkte, deshalb kschte ich weder Hunde rum noch würge oder trete ich sie, auch lasse ich keine Dame, die offensichtlich an alles denkt, nur nicht an das Wohl meiner Hunde, diese beurteilen. Das verbieten mir meine doch sehr hundegeprägten Instinkte einfach und genau deshalb blockiert da auch nichts komplett. Blockiert ist allenfalls das, was einige beschreiben, wenn sie sich nach Besuch eines Workshops oder ertelschem Nowak-Seminar völlig verunsichert sind.

    Es ist mir auch unmöglich, ebenso wie im Fall Bloch, mir ein Urteil über verschiedene Beobachtungen zu machen, wenn es nicht meine waren. Her Bloch erläutert allerdings seine Erkenntnisse schlüssig und kanzelt Fragen oder Kritik nicht mit „man muss es gesehen haben“ ab. Ich sehe und erlebe meine und andere Hunde 24*7*30*12*x. Da kann mir niemand ankommen und in wenigen Minuten eine Schublade drüber stülpen, das ist aberwitzig und so was tut kein Forscher – der beobachtet und forscht nämlich zwecks Erkenntnisgewinnung und wirft in weiteren Projekten bisherige Ergebnisse ganz alleine wieder über den Haufen oder ergänzt bisherige Erkenntnisse.

    Nein, gewisse Dinge mögen zu sonstwas beitragen, nicht aber zum (besseren) Hundeverständnis. Wer es nicht hat, kann es sich aneignen. Eine Nummer mit knappen Verhaltensregeln trägt allerdings dazu nicht bei, es ist weit entfernt vom Wesen Hund.

  54. Margrit Franke

    Oft distanziert man sich von etwas, weil man noch nicht so weit war er verstanden zu haben.
    Von daher bin ich immer recht vorsichtig Handlungsweisen anderer öffentlich zu verurteilen. Soviel Skepsis habe ich meinen Erfahrungen gegenüber, dass ich auch dieses in Betracht ziehe.
    Wären wissenschaftliche Erkenntnisse immer kommentarlos akzeptiert worden. Sehe es heute sehr mager aus mit unseren Erkenntnissen.

    Liebe Wortzauberin,
    wenn ich Ihre Antwort lese, sind wir so unterschiedlich mit unserer Einstellung nicht. Bei einigen Äusserungen haben sie meine volle Zustimmung.
    Spannend ist es für mich jedoch, dass im Gegensatz zu mir, sie vermeiden, Bloch in einem Satz mit Milan und Nowak zu nennen. Ein großer Unterschied zwischen uns. Es gibt große Talente mit viel Einfühlungsvermögen, auch wenn sie keine wissenschaftliche Arbeit nachgehen. Wie Sie schreiben, zählen sie sich ja dazu. Da finde ich es wunderbar an ihren Erfahrungen, Beobachtungen teilhaben zu können. Wenn sie sich das bezahlen lassen, ist das für mich nur legitim. Sind sie deswegen ein schlechterer Hundemensch .
    Wenn ich von meinem freilaufenden Hund möchte, das er an der Strasse innehält, ich gerade rechts und links ein schwere Einkaufstüte habe, blockiere ich ihn mit meinem Fuß, wenn er weiter geht stupse ich ihn damit an. Nun gut, wenn sie so wollen, trete auch ich nach meinem Hund.
    Wenn der freilaufende Hund bei der Hütearbeit mit Schafen zu dicht an die Schafe kommt und droht sie zu beissen, blockiere ich seinen Weg mit einem langen Stock. Nun gut, wenn sie so wollen, schlage ich meinen Hund.
    Jedes Werkzeug und sei es nur der Fuss ist immer nur so hart wie derjenige, der es benutzt.
    Und jetzt bin ich mal so ketzerisch, selbst ein Stachelhalsband von einer feinen Hand geführt, kann weicher sein als ein Lederhalsband.
    Ich hoffe, sie verstehen, was ich damit sagen will. Wir sollten nicht gleich alles verdammen, sondern an jeder Methode kann auch etwas dran sein, das in unser Verständnisgefüge passt.

    Ich sehe das Problem ganz wo anders. Da auch die Menschen nun mal Rudeltiere sind warten wir immer auf einen Oberguru der zaubern kann und die einzig seligmachende Methode hat.
    Dann kommt so ein vermeintlicher Phönix aus der Asche, wird in den höchsten Tönen gelobt, die Presse und sonst was tut das übrige und schon rennt die Masse hinterher. Dieser Mensch hat durchaus interessante Ansatzpunkte, doch funktionieren tut dies bei Vielen nicht, da sie nicht bereit sind sich, statt den Hund zu ändern und schon kommen wilde Horrorgeschichten.
    Das finde ich komplett unnötig und dem Weiterkommen von uns allen, Hunde zu verstehen hinderlich.

  55. Carla

    „Spannend ist es für mich jedoch, dass im Gegensatz zu mir, sie vermeiden, Bloch in einem Satz mit Milan und Nowak zu nennen. Ein großer Unterschied zwischen uns. Es gibt große Talente mit viel Einfühlungsvermögen, auch wenn sie keine wissenschaftliche Arbeit nachgehen. “

    Talent ist eine Sache. Die Basis sollte indes auf aktuellem wissenschaftlichem Fundament bestehen. Wenn dieses Fundament seit Jahrzehnten wissenschaftlich widerlegt ist, dann ist Talent allein nicht viel Wert.
    Wenn statt anerkannter wissenschaftlicher Grundlagen wilde Spekulation und Interpretation als neue Tatsachen verkauft werden, dann kann man diese Personen nicht mehr in einem Satz mit anerkannten Fachleuten nennen.

    Wenn widerlegte Erkenntnisse (die Erde war mal eine Scheibe) mit Schamanismus und Esoterik gemischt werden, je nach Situation wird neu noch neuer (Ertel/Nowak) dann muss das Kind auch beim Namen genannt werden. Dass es immer Menschen geben wird, die diesen neuen und neueren Wunderheilern nachlaufen bleibt traurige Tatsache.

  56. Arachne

    Also mal ehrlich, … ich persönlich käme auch nicht auf die Idee Günther Bloch mit Nowak und Milan in einem Satz zu nennen oder sie gar „in einen Topf zu werfen“. (Ging hier jetzt leider nicht anders 😉 )

    Da liegen für mich, fachlich gesehen, Welten zwischen. Welten!

  57. Hilde

    Fachlich gesehen stimmt das. CM hat aber kein Sektengedöns um sich herum aufgebaut. Das spricht für ihn.

  58. Timbra

    Ich denke, die RS-Hörigkeit ist auch ein Kind unserer Zeit und Gesellschaft. Und letztlich auch ein Armutszeugnis.

    Wir leben in einer hochtechnisierten Welt, in der quasi alles durch Nullen und Einsen berechenbar ist und es für alles und jedes irgendeinen „Experten“ gibt. Der verloren gehende Bezug zur Natur wird durch das Kaufen von Öko-Bio-Produkten im Supermarkt und das Schützen von Grashalmen gegen drei Tropfen Hundeurin kompensiert. Dagegen steht das „Naturwesen“ Hund, zu dem ebenso der Bezug verloren geht und das deswegen erstmal per se unberechenbar und gefährlich ist. Andererseits liegen Hunde voll im Trend wegen der Natur und so. Aber wenn schon Hund, dann hat der sich bitte wie ein besserer Mensch zu benehmen oder alternativ wie ein Roboter im Hundepelz zu funktionieren.

    Ganz im Sinne unserer Zeit hat auch der Hundeführer (in spe) keinerlei Kompetenz (Unwort, brrr!) und muss erstmal von dem „Experten“ Hundetrainer geschult werde. Bekanntlich – das weiß mittlerweile jeder – liegt das Problem immer am anderen Ende der Leine, ergo: Praktisch hat jeder Hundehalter ein Problem.
    Am besten geht es ganz nach Forderung von Gesellschaft, Gesetz und vieler Hundehalter und nach Schema F wie beim Führen eines KFZ schon vor Anschaffung des Hundes zum Theorieunterricht in die Hundeschule, die Wahl des Hundes wird idealerweise mit einem „Experten“ zusammen getroffen, dann Welpengruppe, Jundhundgruppe, Hundeführerschein, lieber zu viele als zu wenige Hundeschulaktivitäten für erwachsene Hunde, um den Hund auch ja „artgerecht auszulasten“ (noch so ein Unausdruck).
    Und der moderne Hundehalter zieht sich den Schuh des DAU als Kind unserer Zeit nur zu gern an und gibt an der Tür zur Hundeschule erst mal Hirn und Verantwortung ab, immer auf der Jagd nach der perfekten Erziehungsmethode irgendeines „Experten“. Selbst erfahrene Hundehalter erwischt es, um nur ja alles richtig und für den Hund nur das Beste zu machen.

    Dagegen steht die RS-Methode der Barbara Ertel als Inbegriff natürlichen Hundelebens: Leben im Hunderudel, nicht in einer unnatürlichen gemischten Gruppe; Hunde werden artgerecht durch Hunde erzogen, nicht durch den Menschen instrumentalisiert, automatisiert und vermenschlicht; der natürliche Hund steht an oberster Stelle, nicht der perfekt angepasste; statt Überforderung durch Auslastung Entschleunigung; statt Hundehaltung aus purem menschlichen Egoismus Selbstaufopferung bis hin zur Abgabe des Hundes quasi als das Maximum, was man aus Achtung vor dem Hund tun kann; statt grauer Theorie praktisches Beobachten und Erleben; eine klare Linie statt einer verwirrenden Vielzahl angeblich wissenschaftlicher Methoden und Experten; und eine Gemeinschaft, in der man Harmonie und Anerkennung findet.

    Dabei ist die RS-Philosophie so einleuchtend, dass sie wirklich jeder versteht, und Natur ist praktisch ein Totschlagargument, ebenso wie in unserer egoistischen Welt keinerlei egoistische Motive zu haben, sondern alles aus Achtung vor dem wunderbaren Lebewesen Hund zu tun.

    Ich selbst bin seit längerer Zeit der Auffassung, dass Hunde – ganz im Trend der Hundeschulenmanie – heutzutage übererzogen und über- bzw. wahllos beschäftigt werden. Ständig wird an ihnen herumgewurschtelt und herumgeruckt, pausenlos werden sie herumkommandiert, weil man sie ja – was die Umwelt sofort erkennen muß – „im Griff haben muss“ (Unausdruck, bah!), und sie in unserer modernen Gesellschaft perfekt funktionieren müssen, was dann als non plus ultra angesehen wird (der perfekt hörende, der jederzeit abrufbare, der stets bei Fuß gehende, der stumme Hund, der alles ignoriert und alles erträgt, der am besten quasi gar nicht da ist, der am besten kein Hund mehr ist). Nicht selten haben sie Stundenpläne wie ein Schulkind und die wahnhafte Ausführung irgendwelcher auf Schnelligkeit ausgelegten Hundesportarten wird als Spass des Hundes an der Sache und als artgerechte Auslastung propagiert.
    Außerdem bin ich es schon lange leid, dass jeder Hundehalter, der meine Hunde nur einen Moment erlebt, genau weiß, dass ich was falsch mache, was ich falsch mache und wie es richtig geht. Dann hat noch jeder seine ganz individuelle, allgemeingültige Vorstellung, wie sich der Rest der Hunde(halter) zu verhalten hat und wer sich dem nicht sofort unterwirft, dessen Hund wird gleich miterzogen, herumkommandiert, angezischt, angebrüllt, aggressiv vertrieben, weil der eigene Hund „beschützt“ werden muß – das ist wirklich der letzte, in jederlei Hinsicht sinnentleerte Trend.
    Tja, und wenn man dann wirklich ein Problem mit seinem Hund oder womöglich mehreren Hunden hat, findet man bei den sog. Experten in der Regel keine Hilfe. Das gilt vor allem für ursprüngliche Hunde insbesondere wenig verbreiteter Rassen, denen ihre ursprüngliche Funktion noch so richtig tief in denen Genen steckt. Überhaupt: Ursprüngliche Hunde, da wäre doch vRS perfekt. Nee, wäre es nicht. kage kann genauso wenig hellsehen, wie irgendwelche Hundetrainer.

    Ich muß zugeben, mein Interesse an dieser RS-Sache war anfangs auch geweckt. Ich kann mich dessen nicht immer erwehren, irgendwann doch noch den Stein der Weisen in Sachen Hundeerziehung zu finden, aber ich bin mir zumindest dessen bewusst, dass es ihn nicht gibt. 🙂
    Jedenfalls ich habe mich einige Tage mit dem Thema befasst. Ich habe mir fast die gesamte .eu-Seite angetan, habe meinen immer mal wieder aufkeimenden Ärger hinuntergeschluckt, bin aber bei den Welpenbildern endgültig irgendwann auf der Strecke geblieben. Da wurde es mir schlicht und ergreifend zu blöd. Dann habe ich noch ein bisschen im Internet herumgelesen (da gab es diese Seite leider, leider noch nicht, daher an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an die Betreiber und die Wissenschaftler, die ihre Zeit diesem unsäglichen Thema geopfert haben). Schließlich habe ich die Sache als unwissenschaftlichen Schwachfug abgehakt, bis die Info von Günther Bloch an die Wolfspaten kam (einen besonderen Dank für Ihr Engagement, Herr Bloch).

    Die RS-Philosophie ist das mit Abstand starrste und daher das ungeeignetste Modell für den Umgang mit unseren so unfassbar individuell unterschiedlichen Hunden und ihrer nachgewiesenen genetisch verankerten Affinität zum Menschen. Es mag gerade in der heutigen Zeit verlockend sein, wenn einem jegliches Denken in Sachen Hund – von der Einschätzung über den Umgang bis hin zur Auswahl, wer mit wem zusammen leben darf – indiskutabel abgenommen wird. Ich hoffe dennoch, auch wenn es utopisch ist, dass wir irgendwann in Sachen Umgang mit und Erziehung von unseren Hunden halbwegs auf den Boden der Normalität zurückkommen.
    Unverzichtbare Basis im Umgang mit Hunden ist für mich Ruhe, Gelassenheit und Souveränität und nicht irgendeine Methode oder irgend ein Gehampel oder Gezerre. Der Weg: Den sollte jeder selbst finden (können). Grundlagenliteratur gibt es genug. Den eigenen Hund beobachten und einschätzen lernen kann jeder selbst am besten. Mein Ziel: Einfach ein gutes Team zu sein.

  59. nici

    @Timbra
    ein wunderbarer Text! Vielen Dank dafür!

    Du sprichst mir aus der Seele. Vor allem was du über den Umgang mit den ursprünglicheren Rassen sagst. ich erleb das ja jeden Tag. Jetzt hab ich aber wohl das Glück ein Exemplar eines Nordischen bekommen zu haben, die relativ leicht ist im Umgang. Sie befolgt die Grundkommandos, kann zu einem großen Teil auch freilaufen, ist einfach wunderbar im Umgang mit Kindern und anderen Tieren.
    Aber andererseits verlange ich auch keine perfekte Ausführung eines „Sitz“ zum Beispiel….ob die da vor mir, neben mir, hinter mir oder sonstwo sitzt ist mir egal. Bei mir gibt es auch kein „Fuß“ sondern lediglich ein „Bei mir“…..sie muss mir also nicht am Bein kleben, sondern mir reicht wenn sie sich eng bei mir hält, wenn zum Beispiel ein Auto, Fahrradfahrer etc. vorbei kommt.

    Ich werde ihr vermutlich nie irgendwelche „lustigen“ Tricks beibringen können, weil sie da in der Ausführung einfach zu unsauber ist und ich ehrlich gesagt auch gar keinen Sinn darin sehe. Ich möchte mit ihr Scootern und Fahrradfahren, Wandern bzw. lange Spaziergänge machen und sie einfach am Leben mit unserer Familie teilhaben lassen.

    Ich glaube, dass viele Menschen, wie Timbra schon sagte, diesen Druck dass der Hund in jeder Situation perfekt funktionieren muss, nicht standhalten und sich dann bald überfordert fühlen. Da kommt so ein vRS-System natürlich ganz recht……die Erziehung kann man endlich anderen – nämlich den Hunden selbst – überlassen und wenn dann was verkehrt läuft, nimmt man sich mal den Eckhund zur Brust, der seine Bindehunde nicht im Griff hat. Man trifft sich – wenn überhaupt – dann auch nur mit gleichgesinnten und gleich gestellten Menschen und Hunden und wenn es da beim Gassigehen zu „Ärger“ zwischen den Hund kommt, dann arbeiten die halt…………während man in einer anderen Situation vom anderen Hundehalter wohl gehörig angeschnauzt worden wäre, dass man gefälligst seinen Hund anleinen sollte.

  60. Astrid Dechert

    Timbra, Nici,
    lieben Dank für Eure hundgerechten Sichtweisen und wahren Worte!
    Es tut sehr gut, solch Beiträge hier zu lesen und gibt vielen sicherlich die Zuversicht einfach nur mit seinem Hund sein zu können und zu dürfen.
    Ihr habt mir beide sehr aus der Seele gesprochen…..!
    Ein dickes Dankeschön dafür!

  61. Tanja

    Meine nordischen Hunde und meine Schützlinge haben allesamt „lustige Tricks“ gelernt, weil Spaß. Wenn man diese Hunde motivieren kann, tuns ie fast alles. Man darf sie nur nicht zwingen.

  62. Steffi Burkhardt

    Hallo, auch ich habe meine Hunde entsprechend ihrer Stellung einschätzen lassen, weil im Umgang mit ihnen m.E. nach, etwas nicht ganz so toll funktionierte. Mit Erschrecken lese ich, was über Frau Nowak hier geschrieben wird. Ich konnte Maike Maja Nowak an drei Tagen im Seminar als eine sehr kompetente Hundetrainerin kennenlernen, die völlig gewaltfrei und ohne Bestechung der Hunde, mir vermittelt hat, wie ich meine Hunde zu führen habe. Ich habe mich bei ihr sehr gut aufgehoben gefühlt. Hätte Frau Nowak selbst nicht die Erfahrung der Rudelstellung in der Praxis gesucht, wäre das Seminar mit Sicherheit nicht so optimal gelaufen.

  63. Ungerudelt

    Mich würde ja echt interessieren, wie gewaltfrei und vollkommen ohne Bestechung bei Frau Nowak aussieht, wenn sie nicht im TV „arbeitet“. Denn da ist sie weit entfernt von gewaltfrei, wenns um problematische Verhaltensweisen geht. Ohne Bestechung – ja das sehe ich auch so – Bestechung kann ich in keiner der Sendungen erkennen.
    Dafür aber leider sehr viel Verhaltenshemmung und Impulskontrolle auf der Basis unnötigen psychischen Drucks zur Beseitigung der Symptome von Problemen.
    DASS dabei UNNÖTIGE psychische Gewalt angewandt wird, ist leider für viele gar nicht offensichtlich wahrzunehmen.
    Aber in einigen Fällen kann man durchaus auch körperliche Gewalt sehen, die sie anwendet – bei Fällen, die man durchaus auch ohne solche Massnahmen, wie das Würgen mittels Halsband von CM , lösen könnte.
    Nicht mit Bestechung – sondern mittels schaffen eines Übungsrahmens, der dem Hund ermöglicht positive Verhaltensweisen als Alternativverhalten zu erlernen und zwar unter Nutzung des Belohnungslernens. Nicht Bestechung, sondern BELOHNUNG – anstelle von Einschüchterung und psychischem Druck.

  64. Wortzauberin

    … ich schließe mich Ungerufelt vollumfänglich an, möchte nur ergänzen, dass BELOHNUNG keineswegs mit Futter gleichzusetzen sein muss – ganz einfache positive Bestätigung, die nicht mal überschwändlich ausfallenmuss, über die auch Menschen sich freuen, zeigen dem Hund den Weg.

  65. Marta

    Leider ist die Beschäftigung mit dem Lernverhalten von Hunden
    bei Rudlern ja tabu.Daher wohl auch die ständige Verwechslung von Bestechung und Belohnung.Ist zum Haare-aus-raufen.

  66. Ungerudelt

    Marta, ich hab den Eindruck, das ist nicht nur auf Rudler beschränkt, sondern die Symptomatik von „Nichtverstehen des Lernverhaltens“ ist auch unter diversen Hundetrainern, auch solchen, die im TV auftreten, weit verbreitet………..leider…………..

  67. Barbara Schröder

    Am vergangenen Wochenende habe ich als Hundehalterin das erste Mal an einem Hundeseminar teilgenommen, und zwar bei der hier mitunter so harsch kritisierten Frau M. Nowak. Dabei habe ich – was ich als großes Privileg empfinde – die so feine und aus der Hundesprache übersetzte Technik (Astrid Deichert) und den so außergewöhnlich achtungsvollen, warmherzigen, humorvollen, engagierten und einfühlsamen (Astrid, 06.10.2014) Umgang von Frau Nowak mit allen Hunden und ihren Haltern kennen lernen und miterleben dürfen (ich war nur „Teilnehmer ohne Hund“). Die anzunehmende Rudelstellung der Hunde war dort auch Thema, aber nur ein Aspekt der individuellen Be(tr)achtung der Hunde und ihrer jeweiligen Bedürfnisse im Umgang mit ihnen und ihrer Führung durch den Alltag.

    Ohne Frau Nowak weiter zu kennen, halte ich es für nahezu ausgeschlossen, dass sie jemals einen Menschen – ebenso wenig wie jemals einen Hund – für einen zunächst eingeschlagenen und später korrigierten Weg so gnadenlos „in den Staub drücken“ würde, wie das hier mitunter gegenüber Frau Nowak praktiziert wird. (Insoweit könnten unsere stets großzügigen und nie nachtragenden Hunde mal Vorbild sein).

    Der Umgang von Frau Nowak während des Seminars mit Menschen, die während ihrer eigenen Erfahrungen mit RS „hart aufgeschlagen“ sind und ihre daraus resultierenden Nöte und die Nöte ihrer Hunde kommuniziert haben, war im Übrigen auf den Punkt hin einfühlsam, klarstellend und wieder erdend.

    Also verbeißt Euch nicht so in dem Vorwurf, dass jemand zunächst mal einen Weg eingeschlagen und nach entsprechender Erkenntnis dann – was ehrt – sofort in derselben Art gebotene Korrekturen vorgenommen hat. Verpasst auch im eigenen Interesse nicht das, was ihr nach eigenem bekunden „vor RS“ an Frau Nowak und ihrem Ansatz geschätzt habt – das ist nämlich auch heute noch da.

    In diesem Sinne: Yolo, Barbara

  68. Ungerudelt

    Warum, frage ich mich, zeigt Frau Nowak diese einfühlsame Art Hunden gegenüber dann nicht in den im TV „behandelten“ Fällen ….??????…….

  69. Katharina

    Hab mir gestern gesagt: Kathrinchen lass es gut sein, halte ab jetzt deine „Schnauze“ ! Irgendwie gelingt es mir nicht….! Betrifft jetzt nur MMN: Ich denke (hab alle ihre ZDF-Sendungen gesehen) dass sie (aus welchem Grunde auch immer…….) viel zu schnell auf vRS-Zug aufgesprungen ist. Dann kam das „böse“ Erwachen …… Und und ihre „Notbremse
    “ hat sie in derselben Eile gezogen (erklärt) wie ihren (vRS-Aufsprung) mag mich gut erinnern,als sie mit vRS-Gelaber angefangen hat. Hab mich gefragt, ob mich plötzlich „ein Affe laust“. Ich denke mal MMN hat „Hundeverstand“ aber leider wurde dieser irgendwann „vernebelt“. Hoffe,dass ihre „Notbremse“ mit „Hundeverstand“ zu tun hat und nicht mit „Geldbeutel“.

  70. Katharina

    Bin gerade zwischen Sandkasten… Oder hier Milan… Entscheide mich für hier!!! Bei Milan ist nicht alles …. Nix und null !!! Wäre Rosinenpicken bei Milan nicht angebrachter ???

  71. Carla

    Richtig, man muss respektieren, dass Frau Nowak den RS Originalzug verlassen hat. Dass eine angebliche Fachfrau auf den Zug aufgesprungen ist – das alleine stellt Fachwissen mehr als in Frage. Dass sie dann noch so lange gebraucht hat die Notbremse zu ziehen, (und interessanterweise zeitgleich mit dem Erscheinen dieses Blogs bzw. der wirklichen Fachleute die sich hier zu Wort melden) ist kaum mehr nachvollziehbar. Frau Nowak war sehr lange im intimsten Rudelbereich aktiv unterwegs.

    Wenn ein Ausbilder mehr damit befasst ist, sich eine esoterisch angehauchte Sonderstellung zu schaffen und dazu erst bei Millan und dann bei Ertel unkritisch kopiert muss man sich schon fragen, wieviel Sachkunde da wirklich vorhanden ist.

    Auch jetzt ist Frau Nowak wieder dabei ein wenig Fachwissen mit sehr viel Esoterik zu einem neuen „Konzept“ zu machen. Dazu brauchts freilich wiederum ein eigenes Vokabular. Eine neue Internetplattform usw. Machen viele Firmen, wenn das Image Flecken hat. Umtaufen. In der Hoffnung der Kunde forscht nicht nach. Und viele tun es nicht.

    Warum reicht es nicht, ein wirklich gutes Fachwissen zu haben? Warum reicht es nicht, dieses Fachwissen gepaart mit Erfahrung dem hilfesuchenden Halter anzubieten?

    Wer sich dauernd neu erfinden muss, hat wohl Grund dazu. Sich weiterbilden ist eine Sache. Dauernd das Rad neu erfinden – das sollte zu denken geben. Als Kunde muss man sich fragen, wem Frau Nowak noch nachlaufen wird. Wer heute sein Geld in Kompetenzen investiert – wie schaut es morgen aus? Alles umsonst? Was ist mit den Kunden, die bisher nach Millankopie und Ertelkopie „bedient“ wurden?

    Wer wie Frau Nowak das Rampenlicht sucht, der muss sich auch entsprechender Kritik stellen. Frau Nowak ist nicht mehr ein lokal arbeitender Ausbilder, der nur eine begrenzte Zahl von Haltern gut oder schlecht beeinflusst. Entsprechend hoch hat hier die Messlatte zu liegen. Rampenlicht deckt halt auch unhaltbaren Unsinn auf. Rampenlicht beleuchtet auch mangelnde Sachkunde. Parfümierter Mist bleibt Mist. Weder Millan noch Nowak verbreiten ausschliesslich Mist. Im Gegenteil. Das darf aber keine Ausrede dazu sein, dass man den nachweislichen Mist akzeptiert und parfümiert. Mist nett verpackt bleibt auch Mist. Es gibt ein Sprichwort: ein bisschen Teer versaut ein Fass Honig. Ein bisschen Honig schadet einem Fall voller Teer nicht.

  72. Katharina

    Carla:“Warum reicht es nicht, ein wirklich gutes Fachwissen zu haben? Warum reicht es nicht, dieses Fachwissen gepaart mit Erfahrung dem hilfesuchenden Halter anzubieten? “
    Wäre das sooooooo einfach…… gäbe es nur problemlose Hundehalter !!!

  73. Barbara Schröder

    Na dann bin ich ja heilfroh, dass ich nicht aus Honigfässern lerne …
    – @ Carla, 11.11.2014

    Dass Frau Nowak auf ihrem Gebiet über enormes Fachwissen verfügt, welches in Vergangenheit und Gegenwart von vielen Hundehaltern und Hundeprofis in Anspruch genommen und übernommen wurde/wird – insbesondere und offensichtlich auch von der Autorin des hier einleitenden Artikels – kann wohl außer Frage gestellt werden. Ob und inwieweit ich mich mit konkreten, einzelnen Aspekten inhaltlich/kritisch auseinandersetze, steht auf einem ganz anderen Blatt. Außer allgemein gehaltener Verunglimpfung ist hier aber leider nicht viel zu lesen.

    An die Seitenbetreiber: Eine gewisse Moderation in den offenen Bereichen täte dieser Seite und ihrem Anspruch mittlerweile sicherlich ganz gut – mitunter kommt man sich vor, als wäre man bei BILD gelandet (- schade eigentlich).

    Grüße, Barbara

  74. Flix Artikelautor

    Liebe Barbara, wir haben hier ausschließlich offene Bereiche.

    Wir moderieren nicht einfach weg, was uns nicht passt. Wir üben keine Zensur.

    Wenn es allzu OT wird, verschieben wir, je nach Inhalt und Ausdrucksweise, in den Sandkasten oder in Meinungen.

  75. Ungerudelt

    Sorry, aber wer behauptet, er konditioniere nicht, sondern nutze Kommunikation – und macht dann vor, wie er einen Hund davon abhält, sich am Boden liegendes Futter zu nehmen – dem mangelt es scheinbar doch sehr an Fachwissen.
    Zumindest was das Lernverhalten von Säugetieren betrifft, hat sie scheinbar im (Fern-)Studium zur Hunde“psychologin“ ein paar wichtige und vor allem grundlegende Kapitel für Menschen, die Verhalten formen wollen, verpasst.
    Wenn man sich diese Folge anschaut, dann frage ich mich, weshalb man DAS, was sie mit dem Hund im Kofferraum als „kompetent“ empfindet. Ebenso frage ich mich, wie man auf die Idee kommt, als fremder Mensch einen fremden Hund mittels Würgehalsband aus dem Kofferraum zu ziehen.
    http://www.zdf.de/dokumentation/die-hundefluesterin-28121340.html

    Wer sich Hundeprofi nennt und sich von sowas Inspirieren lässt, der ist alles andere als ein Hundeprofi.
    Der hängt noch in Hundeabrichtungsmethoden von vor zig Jahren fest und hat verpasst,sich weiter zu bilden.

  76. Katharina

    Ich kann’s mal wieder nicht lassen…. Es geht zwar hier um „rudelstellungen-klargestellt“ aber oft kommt man hier vom Thema ab und befindet sich eher bei Hundeerziehung! Was da so „abgeht“ finde ich manchmal auch fragwürdig und auch nicht sehr lehrreich! Möchte mal folgendes „klarstellen“: früher war nicht alles nicht’s und heute ist nicht alles , ALLES ! Ich seh kein Problem, wenn HH „zischt“ und Hund „versteht“. .z.B. Sag ich meinem Hund sehr oft, wenn er was tut, was er unterlassen soll: NEIN! Mein Hund unterlässt dann das,was er gerade tut. Aber was muss ich dann oft hören? Dein Hund versteht nix, musst ihm was anderes anbieten und ihn dann loben wenn er darauf eingeht. (War nur ein Beispiel, hätte noch viele andere…..) Ich denke mal Hirn und Bauch einschalten früher und heute „mixen“ würde mehr helfen, als heute bejubeln und früher verteufeln. Nennt sich: Rosinen picken!

  77. Ungerudelt

    Katharina, du hast aber schon gelesen, dass ich ganz konkret auf etwas eingegangen bin, was grundlegend jeder, der kompetente Arbeit mit Hunden abliefert (oder sich so darstelt) wissen sollte und hast auch den Film angeschaut?
    Hat hier jemand gesagt, ALLES war früher schlecht und ALLES ist heute gut?
    Ich pick mal die konkrete Rosine von früher raus, die ich „vergammelt“ finde:
    Abrichtungsmethoden, die auf Aversivmethodik AUFBAUEN sind schlecht.

    Dass unter Umständen Verhaltensabbrüche in manchen Situationen angewendet werden, wo es Sinn macht – das hat pauschal niemand verteufelt.

    Aber ein „Hundeprofi“ sollte dann auch wissen, was er da genau macht, welchen Einfluss es aufs Verhalten, den Hirnstoffwechsel, den Hormonhaushalt usw. haben kann.

    Dass Otto-Normalhundehalter , der keine Probleme mit Hund hat das nicht wissen muss ist klar.
    Aber man sollte schon unterscheiden zwischen: Menschen die Geld damit verdienen, Verhalten zu formen und dabei auch noch öffentlich im TV auftreten – Menschen, die nebenbei Hundetraining praktizieren und sich selbst „Profi“ nennen – und Menschen, die tatsächlich wissen, was sie tun und dies auch begründen nund erklären können und zwar auf fundierter Basis und nicht auf der Basis von esoterischem oder nachgeplappertem Geschwurbsel.

  78. Ungerudelt

    Gerade noch einen zutreffenden Spruch gefunden:
    Wenn das Wissen unzureichend ist, bilden sich Meinungen. (Martin S. Fischer)

  79. Katharina

    Ungerudelt: „Gerade noch einen zutreffenden Spruch gefunden:
    Wenn das Wissen unzureichend ist, bilden sich Meinungen. (Martin S. Fischer)
    Aber eben, das mit dem Wissen ist so eine Sache……….

  80. Ungerudelt

    Bri vielen Dingen aber nicht: Lernverhalten ist hinreichend erforscht und was Konditionierung ist, wie und wann sie stattfindet ist ebenso Tatsache – und wer das nicht weiß, „MEINT“, er kommuniziert nur…

  81. Timbra

    Barbara Schröder: „Eine gewisse Moderation in den offenen Bereichen (…).“
    *autsch*

    Die Kritik an Maja Nowak setzte schon viel früher als mit der Verbrüderung mit Ertel ein, nämlich zu Anfang der ersten Staffel der „Hundeflüsterin“ bzw. ich meine sogar schon nach der Vorschau darauf, in der Ausschnitte der ersten Folge gezeigt wurden. Darauf wurde dann die Petition ins Leben gerufen. Daher hielten einige das Einflechten der vRS-Kiste in die Sendung für ein Ablenkungsmanöver von den auch mit der Petition geäußerten Vorwürfen. (Mir fällt spontan mindestens eine Folge aus der ersten Staffel ein, die in der zweiten Staffel mit der vRS-Geschichte gewürzt und erneut ausgestrahlt wurde, sehr amüsant das.)

    Ich persönlich habe zuerst „Wanja und die wilden Hunde“ gelesen und fand das Buch gut. Was danach kam, war m.E. entbehrlich, und ich persönlich hatte den Eindruck, dass Maja Nowak mit Vorsicht zu genießen ist. Es schien mir alles sehr aufgesetzt.
    Als dann die „Hundeflüsterin“ ausgestrahlt wurde, habe ich mich endgültig gefragt, wie diese Frau dieses Buch schreiben könnte. Die Zischerei, die in der Serie als Allheilmittel verkauft wurde, ist mir schon deswegen fragwürdig vorgekommen. Und niemand, der so herumzischt, kann ernsthaft behaupten, er habe von Hunden gelernt. Millan finde ich mit seiner extrem vehementen Unterdrückung der unerwünschten Verhaltensweisen, dem Würgen und Treten allerdings schlimmer. Bei Millan grenzt es fast an Wunder, wenn die Hunde nicht irgendwann explodieren. Daher wäre m.E. eine Petition gegen Millan sinnvoller gewesen.
    Dann kam die zweite Nowak-Staffel, durch die ich mich quasi durchgequält habe. Ich konnte dieses Kompetenzgebrabbel einfach kaum noch ertragen. Die am unteren Bildrand aufblinkenden Hunde habe ich unter leicht infantiler „neuer Gag“ verbucht. Die Tafel am rechten Rand mit den Infos zum betreffenden Hund empfand ich eher als Angriff auf meine Intelligenz. Ansonsten ist die vRS-Einlage einfach an mir vorbeigerauscht.

    Erst viel später hat mir jemand von den vRS erzählt, mir fiel Nowak wieder ein und ich habe mir die .eu-Seite vollumfänglich reingezogen, um dann zu dem Schluss zu kommen, dass das – nicht ungefährlicher – Blödsinn ist. Wiederum später ist diese Seite entstanden. Vorhersehbar und nicht viel später darauf hat sich schließlich Maja Nowak von Ertel losgesagt, verkauft jetzt ihre eigene vRS-Version und ihre Internetseite ist seitdem im ständigen Fluß.
    Und wenn ich mir jetzt z.B. Nowaks plattes Einschätzungsgerede in der Prinz-Folge antue, tut mir leid, das kann ich wirklich nicht erst nehmen.

    Was ich immer wieder bemerkenswert finde ist, dass Leute, die vermutlich sehr selektiv hier lesen, mit irgendwelchen plakativen Anschuldigungen gegen die Seitenbetreiber kommen. Und was auf .eu in extremerer Form als selbstverständlich hingenommen wird, wird hier zum Vorwurf gemacht.
    Hier haben sich einige Leute unter enormen Zeit- und vermutlich auch finanziellem Aufwand erfolgreich darum bemüht, Interviews und Stellungnahmen von Wissenschaftlern und Fachleuten zum Thema vRS zusammenzutragen, haben seriöse Nachforschungen zum vRS-Hintergrund angestellt und bieten eine Plattform, auf der jeder frei seine Meinung äußern kann. Es mag dem einen oder anderen vielleicht nicht passen, dass oder wie andere ihre Meinung äußern, aber das ist sicherlich nicht den Seitenbetreibern anzukreiden.

  82. Daniela

    @ Barbara Schröder
    Mir als einer aktiven Verunglimpferin von MMN ging es nicht darum, sie „für einen zunächst eingeschlagenen und später korrigierten Weg“ zu schmähen. Unerträglich fand ich die Art und Weise wie sie ihren Sinneswandel verkaufte. Da fehlte es an allen Ecken an den so geschätzten feinen, achtungsvollen, warmherzigen und einfühlsamen Tönen. Die sich ständig wandelnden Resümees waren bis auf das letzte (dabei weiß ich noch nicht mal, ob das letzte, das ich meine, auch das tatsächlich letzte ist!) allesamt gespickt mit Anwürfen gegen die brutalen Leithundbrecher, die nur Dressur oder Stachelhalsband kennen. Und jedesmal die Nummer von den Leckerli bestechenden tumpen Haltern, die ihre Hunde mit ihrem Seelenmüll zuschütten, sie unrettbar aus der Balance werfen und es natürlich nicht schaffen, sie in Balance zu halten oder zu bringen. (Ich als bemühter und interessierter Normalhundehalter kann es einfach nicht mehr hören.). Und da denke ich, hätte ihr ein wenig Bescheidenheit von Anbeginn an besser zu Gesicht gestanden. In dem Beruf z.B., in dem mein Mann (oder ich bis vor einiger Zeit) tätig ist, kann man es sich nicht leisten, die neueste Entwicklung der Wissenschaft nicht zu beachten. Verpasst man hier was, kann das den Klienten teuer zu stehen kommen, der Beratende selbst wird schadensersatzpflichtig. Lässt man bewusst neueste Erkenntnisse der Fachwelt außer Acht, fliegt man u.U. aus der Haftpflicht. Ein „Ups, da hab ich mich wohl vertan…“ geht da nicht so locker. Aber hier ist ja kein Schaden entstanden. Ein paar Fans haben ein paar Vertrauensfedern gelassen: die einen, weil sie MMN wollten, aber B.E. bekamen, die anderen vielleicht, weil sie durch MMN zu B.E. kamen und jetzt auf MMN’s Homepage erfahren, wie falsch doch diese ganzen Ertel-Empfehlungen sind. Und wer heute MMN bucht, kann nicht wissen, was er in neun Monaten bekommt, weil ständig gelernt und sich entwickelt wird. Da wird sie wohl ein bisschen Kritik wegstecken müssen. Und mehr geschieht ja auch nicht: Ihre Sendung läuft weiter, DVD’s, CD’s, Bücher, also was soll’s?

  83. Barbara Schröder

    Begrifflichkeiten (und mehr…)

    @Flix und @Timbra *autsch*

    Unter offenen Bereichen verstehe ich hier die Bereiche, in denen jeder, der will, seinen Kommentar hinterlassen soll; als nicht offen verstehe ich auf dieser Seite die jeweiligen Artikel an sich, in denen niemand Veränderungen vornehmen kann.

    Was Euch an sachlich fachlicher Positionierung nicht passt, sollt Ihr ja auch nicht wegmoderieren. Als Betreiber einer solchen Plattform hat man aber schon die Verantwortung dafür, dass sachfremde und ausschließlich höchstpersönliche Anwürfe und Abarbeitungen auf einzelne Personen bezogen nicht überhand nehmen und dann auch „wegmoderiert“ werden. Und ich fände es äußerst schade, wenn sich diese so hochqualitativ angetretene Sachinhaltsseite zu einer Bashing-Plattform entwickeln würde.

    @Timbra

    Die – historisch dargestellte – „Kritik an Maja Nowak“ ist mir bekannt. Ebenso ist mir aber ergänzend bekannt, dass die ins Feld geführte Petition nach ausdrücklicher sachlicher Prüfung durch den Petitionsadressaten ZDF mit Begründung höflich zurückgegeben worden ist – also schön längst ins Leere gelaufen.

    Die sodann folgenden ohrenbetäubenden Sätze wie: „Und niemand, der so herumzischt, kann ernsthaft behaupten, er habe von Hunden gelernt.“ zeugen auch nicht von inhaltlicher Auseinandersetzung, sondern ausschließlich von der hier häufig zu findenden (zunächst stark klingenden, bei genauem Hinsehen jedoch nur verbleibenden) oberflächlichen Polemik.

    @Daniela

    Ich denke, Du musst (und kannst das auch) unterscheiden zwischen der nichtpersonifizierten Kritik/Ablehnung von Frau Nowak gegenüber bestimmten Methoden und der hier vielfach gegen sie zu findenden höchstpersönlichen Polemik.

    @Ungerudelt (13.11 2014, 17.24 u. 15.29)

    Liebe(r) Ungerudelt, was ich persönlich niemals von einem Hundetrainer/ Hundeprofi hören möchte, ist, dass er weiß, „was er da genau macht, welchen Einfluss es auf (…) den Hirnstoffwechsel“ hat. Und wenn Du jetzt wissen willst, warum ich das niemals hören möchte (und auch die Forderung nach entsprechender Legitimation als „Hundeprofi“ wohl nie teilen werde), kannst Du Dir auf mal ansehen, wie Hirnforschung heute so aussieht (> MPI).

    Deine Ausführung: „(… ) wer behauptet, er konditioniere nicht, sondern nutze Kommunikation – und macht dann vor, wie er einen Hund davon abhält, sich am Boden liegendes Futter zu nehmen – dem mangelt es doch sehr an Fachwissen.“ halte ich für falsch und für nichts anderes als „Und niemand, der so herumzischt …“ ( s.o.). Situatives Abhalten eines Hundes von einem im Moment unerwünschten Verhalten ist nicht Konditionierung – insoweit reichen ein kurzer Blick auf Wikipedia zum Stichwort Konditionierung oder auch ein bisschen Bio-Leistungskurs.

    @noch zur Seite „Rudelstellungen-Klargestellt“

    Zur Vermeidung von Mißverständnissen: Ich finde diese Seite hier absolut wichtig und lese auf ihr nicht erst seit ein paar Tagen (da gibt’s auch sicherlich noch digitale Spuren von – insbesondere aus der Anfangszeit diese Seite). RS und was dort passiert empfinde ich seit dem ersten Lesen der RS-Seite als in vieler Hinsicht nicht richtig – krassere Ausdrücke müsste ich länger begründen.

    Nichtsdestotrotz teile ich die Meinung von HundeKekes (07.10.2014, 21.03), „dass in dieser tollen Spezies Hund noch so manches schlummert, das wir bisher nicht entschlüsselt haben“. Und ich hoffe nur, dass Querdenker, die solchen Sachen nachgehen, dies auch weiterhin öffentlich und damit wahnehmbar tun und sich nicht von der Bildfläche „vergraulen“ lassen, bloß weil sie sich naturgemäß auch mal korrigieren müssen und das dann auch deutlich tun.

    Ich verabschiede mich jetzt nach drei Einträgen, weil ich auch ersichtlich nichts mehr sagen kann, was sich im Prinzip nicht nur wiederholen würde.

    Also Grüße + „yolo“, Barbara

  84. Ungerudelt

    @Barbara:
    Ein einmaliges, situatives Abhalten eines Hundes vom Futter, weil gerade was am Boden liegt, was er nicht fressen soll – im Vergleich zu dem, was Frau Nowak bezüglich“Futterarbeit“ in ihren Sendungen zeigt, ist jedoch in immer denselben Situationen wiederholt auf die selbe Art gehändelt wieder Konditionieren.
    Frau Nowak benutzt genau dieses Vorgehen mit mehreren Wiederholungen, bis der Hund quasi auf Kommando meidet, um dem Hund „zu erklären“ was tabu ist und dazu muss er lernen: Wenn Mensch sich so verhält, unterlasse ich konkretes Verhalten, das intrinsisch motiviert ist (Fressen des Futters, das am Boden liegt). Wer da keine Konditionierung findet -ok, muss er nicht – heißt aber nicht, dass sie dabei nicht stattfindet.
    Lerntheorie ist sicher nichts, was man eben mal durch Wikilesen oder Bioleistungskurs tatsächlich begreifen und dann auch in der Praxis immer angemessen anzuwenden lernt.

    Zum Vorgehen in diesem Video haben sie nichts geschrieben: http://www.zdf.de/dokumentation/die-hundefluesterin-28121340.html
    Kritik kritisieren – ohne auf Details einzugehen, die zur Diskussion gestellt werden ist einfach.

    Ich bevorzuge Hundetrainer, die wissen was sie tun – den Hunden zuliebe, die von vielen Hundetrainern, die eben leider nicht genau wissen, was sie da mit dem Hund machen, zum Teil vollkommen überfordert werden, neues Problemverhalten entwickeln (müssen) und dann eine Odyssee von einem solchen Hundetrainer zum anderen Hundetrainer durchlaufen, die alle keinen Erfolg erarbeiten und den HH nicht das nötige Rüstzeug vermitteln können, das notwendig wäre, dem Hund zu helfen…………….und genau das ist Alltag. Auch nachzulesen im vRS.eu Forum in vielen Threads: “ Wir haben so viele Trainer und Hundeschulen probiert, nichts hat geholfen…………..“
    Hajaja – hätten die alle wirklich fundiert gewusst, WAS sie machen, hätte EIN guter, fundiert ausgebildeter und kompetenter Trainer ausgereicht und dem Hund-HH Gespann wäre geholfen gewesen.
    Viel Leid könnte vermieden werden.

  85. Timbra

    Barbara Schröder: „Was Euch an sachlich fachlicher Positionierung nicht passt, sollt Ihr ja auch nicht wegmoderieren.“
    Äh, ich möchte mich ja nicht der Verantwortung entziehen, aber ich bin nicht (Mit-)Betreiber dieser Seite.

    Trotzdem finde ich es immer problematisch, wenn solche – insbesondere stark subjektiv gefärbten – Forderung nach Beschneiden der Meinungsfreiheit gestellt werden.

    Barbara Schröder: „(…) die ins Feld geführte Petition nach ausdrücklicher sachlicher Prüfung durch den Petitionsadressaten ZDF mit Begründung höflich zurückgegeben worden (…)“
    Ja, ist bekannt. Das ZDF hat da so seine Standardsätzchen für unliebsame Nowak-Kritiker.

    Barbara Schröder: „Die sodann folgenden ohrenbetäubenden Sätze wie: “Und niemand, der so herumzischt, kann ernsthaft behaupten, er habe von Hunden gelernt.” zeugen auch nicht von inhaltlicher Auseinandersetzung, sondern ausschließlich von der hier häufig zu findenden (zunächst stark klingenden, bei genauem Hinsehen jedoch nur verbleibenden) oberflächlichen Polemik.“
    Mit dem selektiven Lesen ist das so eine Sache. Hatte ich an anderer Stelle näher ausgeführt.

  86. Flix Artikelautor

    @ Cane und Ehemalige:

    Habe euch ins Forum gesteckt. Ist nur unelegant zu lösen (weil ich als Autor da stehe) aber ich wollte euch nicht einfach nur mit dem Hinweis auf’s Forum löschen.

    Das aber gehört dort hin. 🙂

  87. Flix Artikelautor

    @ Katharina: Bitte macht dierekt unter Forum „Generelles“ weiter. Ist nicht elegant mit der Verschieberei.

  88. Carla

    @Flix,

    machte es eventuell weniger Arbeit und Verwirrung, wenn die Kommentarfunktion abgestellt wird und statt dessen im Forum pro Artikel ein Thema aufgemacht wird? Sandkasten und Generelles noch dazu.

    Am Ende eines Artikels ein link zum passenden Thema im F orum?

  89. Wortzauberin

    Schließe mich Carla an, der Praktik halber, aber auch, weil ich grad etwas verirrt verwirrt bin was wo und warum und so, macht aber nix, solche Anfälle habe ich manchmal 😉

  90. Flix Artikelautor

    ich kämpfe grade mit dieser Verschieberei und habe beschlossen, für heute damit aufzuhören. Geht nur mit Tricks und eben verweigert sich das Programm. 🙁

    Kommentar wollen wir nicht gänzlich abschalten. Ein Kommentar direkt zum betreffenden Artikel ist absolut legitim. In dem Moment, in dem es ans Diskutieren geht (wie im Beispiel eben) sollte derjenige einfach einen Forenfaden aufmachen.

    Dafür haben wir das extra eingerichtet. 🙂

    Tut gar nicht weh und ist umsonst und gratis. 😉

  91. Carla

    @Wortzauberin,
    naja, sooooo outen wollt ich mich eigentlich nicht – aber wenn Du es tust: ich schliess mich der verwirrten Verwirrung an. Es liegt am Alter oder zu engen Unterhosen 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.