Rudelstellungen: Wie alles begann

SchnüffelnZur Hunde-Astrologie und Hunde-Telepathie ist vor einigen Jahren die vererbte Hunde-Rudelstellung hinzugekommen. Alle drei Methoden erlauben nach Überzeugung ihrer Anhänger tiefe Einblicke in Wesen und Bedürfnisse von Hunden. Doch nur bei der letzteren konnte man den Werdegang von der Anfangsidee bis zum Endprodukt live miterleben. Denn die vererbte Rudelstellung ist eine sehr neue Entdeckung. Sie erblickte 2010 auf dem Hundehalter-Forum „Polar-Chat“ eher zufällig das Licht der Welt – und ihre kommerzielle Auswertung war anfangs gar nicht geplant. Anhand der Forum-Diskussionen lässt sich aber direkt nachvollziehen, wie in nur 12 Monaten aus einer überforderten Einzelhundehalterin die Verkünderin einer neuen Rudellehre wurde:

„Vorher im Dorf [hatte] Canelo zu allen Hunden freie soziale Kontakte. […] Hier halten alle ihre Hunde an der Leine u. schreien schon wenn wir kommen und die Hunde an der Leine kläffen wie wild. Nun ist Canelo verstört […] Brauche dringend erfahrene Gassi Geher. Bin über jeden Mitgeher dankbar.“

Mit diesem Hilferuf meldete sich die Einzelhandelskauffrau Barbara Ertel, Besitzerin des Ridgebacks „Canelo“, am 8. Januar 2010 auf dem Hundeforum an. Hilfe wurde ihr bald zuteil: Sie fand Anschluss an eine kleine Gruppe, die gemeinsam Hundespaziergänge unternahm und über deren Verlauf regelmäßig auf dem Forum berichtete. Auch eine Martin Rütter-Show wurde gemeinsam besucht. Vielleicht fand Ertel dort Inspiration. Jedenfalls berichtete sie nach einer Weile stolz, Canelos Leinenpöbelei durch Festhalten und strenge Kommandos teilweise in den Griff bekommen zu haben. So ermutigt, begann sie nun ihrerseits Ratschläge zur Hundeerziehung zu erteilen und andere User in zunehmend kategorischem Ton an ihren Hundeerkenntnissen teilhaben zu lassen. Nach einiger Zeit überraschte sie mit der Entdeckung, Hunde seien entweder Chefs oder „Looser“ (gemeint war offenbar „Loser“):

„Rudellooser gibt es in jedem Wurf. Ich mag die, mit denen ist ein entspanntes Leben vorprogrammiert. […] Ich habe diesen Begriff geprägt, da sie wirklich von Geburt an im Rudel eben wie Looser behandelt werden. […] Habe ich einen Looser, so kann man dem einen weiteren Looser zuordnen.“

Wer hätte gedacht, dass damit die Lehre der vererbten Rudelstellungen beginnen sollte? Bald rühmte Ertel sich, einen „Looser“ auf 100 m Entfernung von einem „Leithund“ unterscheiden zu können. Dann wurde es komplizierter, denn sie erfand immer neue Rudeltypen. Die entspannten, doppelbesatztauglichen „Looser“ waren rasch wieder vergessen. Stattdessen wurden die Hunde ihrer Mitspaziergänger nun zu deren Verblüffung zum „3VBH“-, „2NBH“- oder „NVH“-Hund erklärt. Bis Ende 2010 hatte Ertel sieben verschiedene Rudeltypen entdeckt, jeweils mit einem wissenschaftlich klingenden Kürzel. Und ihr Canelo mutierte rückwirkend zum weltweit ersten Rudelstellungshund –

„[…] der seit der 6. Lebens-Woche von mir in seiner Rudelstellung gehalten wird und darin ruht und sich ausschließlich aus ihr bewegt.“

Was sie damit konkret meinte, wusste sie wohl selbst noch nicht. Doch für den armen Canelo war es bald darauf mit Spaziergängen und freien Hundekontakten für immer vorbei. Laut Ertel war beides nun „Unstruktur“ und mit Rudelstellungshaltung unvereinbar. Aber auch ihre eigene Biographie entwickelte sich jetzt konsequent in Richtung der Rudel-Lehre. Bislang Verkäuferin für Damenoberbekleidung, erinnerte sie sich plötzlich, dass sie ihre Zeit in Wirklichkeit mit „Beobachtung von wilden Streunerrudeln“ und der „Arbeit mit spanischen Meuteführern“ zugebracht hatte. Mit diesem Tempo konnte die etablierte Forschung nicht mehr mithalten:

„Was soll [Günther Bloch] mir anderes sagen, als das was ich selber weiß und sagt er etwas anderes, dann muß er einfach noch weiterforschen. Dann lasse doch Herrn Bloch einfach seine Zeit die er braucht. Da ich im Gegensatz zu ihm weiß was ich für ein Rudel vor mir habe macht es mir mehr Spaß laufend neue Rudel mir anzusehen.“

All ihre „Rudel“ bestanden zu diesem Zeitpunkt immer noch ausschließlich aus dem vielseitigen Canelo. Dennoch meldete sie sich ab Mitte 2011 in verschiedenen Hundeforen an, präsentierte sich den staunenden Usern als Rudelexpertin und bot ihnen ihre Dienste zur Hunde-Einschätzung an. Sie stieß damit auf eine Marktlücke. Halter von „Problemhunden“ hatten plötzlich eine einfache Erklärung für das Scheitern ihrer Erziehungsbemühungen – und zugleich eine bequeme Lösung. Zwar nahmen die meisten User Ertels Rudel-Ausführungen nicht ernst. Doch es bildete sich ein kleiner Kreis überzeugter Anhänger. Und bei diesen fand Ertel nicht nur die Anerkennung, die ihr bislang im Leben – jedenfalls für ihre Hundehaltung – wohl versagt geblieben war. Sondern vor allem auch die Geldquelle, die seither stetig sprudelt.

Parallel zur Rudelstellungslehre veränderte sich in schnellen Schritten – auf den Foren live zu verfolgen – auch ihr Ursprung. Für eine Einzelhundehalterin ist Rudelwissen naturgemäß schwierig zu begründen, zumal „Rudelbeobachtungen“ mangels Rudel doch eher theoretisch bleiben. Aber Ertel meisterte auch dieses Problem, sogar in mehreren Varianten. Ihrer ersten Version nach stammte das Rudelstellungswissen von „Züchtern, Tierärzten und Verhaltenstherapeuten“. Das hätte freilich die Frage aufgeworfen, warum diese mysteriöse Gruppe denn niemandem außer Barbara Ertel ihre Rudel-Erkenntnisse offenbart hatte. 2011 war daher plötzlich ein „alter Mann“ mit Adelsverbindungen der Hüter des Wissens. Und ab 2012 war es der Gärtner:

„Ich habe mein Wissen von älteren Züchtern, älteren Tierärzten und jungen Vet. Verhaltenstherapeuthen und aus meiner Praxis gelernt.“ (Polarchat, 2010). „Das Wissen habe ich von einem alten Mann gelehrt bekommen, […dessen] Familie ausschließlich vom Verkauf arbeitsfähiger Rudel in ganz Europa an Adelhäuser [lebt].“ (Dogforum, 2011). „Mein ganzes Wissen [stammt] aus der Reinform der vererbten Rudelstellungen bei Hunden von Karl Werner.“ (RS-Website, ab 2012)

Karl Werner gab es tatsächlich. Er war allerdings kein Adelshäuserrudellieferant, sondern ein Gärtner aus Ertels Nachbarschaft. Da er schon lange tot ist, erhoffte Ertel vermutlich, dass niemand ihre Geschichte nachprüfen könnte. Dem ist jedoch nicht so. Wir haben bei Werners Familie, Kollegen und ehemaligen Mitarbeitern nachgefragt. Karl Werner hatte Ende der 1960er wirklich etwa drei Jahre lang Wolf-Chows gezüchtet und einige Welpen verkauft, andere im Bekanntenkreis verschenkt. Jedoch hatten weder er noch seine Familie mit einer Frau Ertel oder mit „Adelshäusern“ und „Rudelstellungen“ je etwas zu tun gehabt (=> hier und hier). Leider kann er selbst sich gegen die Inbesitznahme als Rudel-Guru nicht mehr wehren…

Ertels Forum-Beiträge verraten zwar stets eine große Überzeugung von sich selbst – wer ihre Behauptungen anzweifelte, war „krank im Kopf“ – doch kein Wissen oder Kompetenz im Umgang mit Hunden. Und ihre Adelshäuser, Jagdrudel oder spanischen Meuteführer würden vermutlich die meisten ohnehin in die Kategorie „Münchhausen“ einstufen. Dennoch fanden sich Anhänger, die das alles nicht störte. Denn sie bekamen dafür die Sicherheit einer einfachen Lehre, die den komplexen Hundecharakter durch ein leicht konsumierbares Modell vorprogrammierter Hundetypen ersetzt. Wer sich darauf einlässt, für den sind die Mühen der Hundehaltung und -erziehung weitgehend vorbei. Situationen, in denen der Hund Stress machen könnte, etwa Spaziergänge und Hundebegegnungen, sind laut RS-Lehre ohnehin zu vermeiden. Verhält sich der Hund absolut nicht RS-konform, ist er ein „Schauspieler“, „stellungsschwach“ oder durch stellungswidrige Haltung „missraten“. Wo Hundeverhalten ins Gegenteil uminterpretiert wird, werden Bindungsgesten zu „Unterdrückung“, Mobbing und Verhaltensstörungen jedoch zu „natürlicher Rudelarbeit“. Egal was passiert: RS erklärt alles.

Sektenhund

Alle Informationen und Zitate in diesem Beitrag stammen aus öffentlichen Hundeforen (Polar-Chat, DogForum) und der Rudelstellungs-Website. Die zitierten Original-Threads sind noch vorhanden und per Textsuche nachprüfbar.

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25 Gedanken zu „Rudelstellungen: Wie alles begann

  1. Petra Funk

    Danke für diese Seite – endlich eine sehr seriöse Sammlung von Hintergründen und Gedanken zu diesem Thema!
    Bin über das Bloch-Interview hergestolpert und werde noch ein wenig schmökern

    Gruss
    Petra

  2. Petra Lienen

    Diese Entstehungsgeschichte ist ja der Hammer. Wir müssen aber für Frau Ertel dankbar sein. Wenn die Rudellehre von einer glaubwürderen und weniger unangenehmen Person vertreten worden wäre, gäbe es wahrscheinlich viel mehr Anhänger und noch mehr Hunde die sinnlos getrennt oder getauscht werden.

  3. Josef Hellinger

    Ich findes es immer nur schade, dass Menschen wie Frau Ertel Hunde als Geldquelle entdecken und gefährliche Lehren verbreiten. Aber auch Hundehalter die solchen Lehren folgen sollen einmal genauer in sich hineinschauen und eine richtige Lösung des Problems und keine einfache finden zum Wohl ihres Hundes. Ihre Seite mit den Kommentaren von Bloch und Co finde ich spitze

  4. Hans Sütter

    Danke für diese Website, die mir Geld und Frust erspart hat! Eine Bekannte hatte mich auf RS aufmerksam gemacht und ich war schon nahe dran, für unseren Ridgeback einen Workshop zu buchen, da mir das Konzept auf den ersten Blick plausibel vorkam. Zum Glück habe ich dann noch einmal nach Rudelstellungen gegoogelt. Ich were auch meiner Bekannten raten, hier doch einmal hereinzuschauen.

  5. Brigitta Kramer

    Man muß einfach nur „Danke“ sagen, daß sich so viele Menschen die Mühe machen, im Interesse der Hunde, die Machenschaften und die Geldgier dieser unsäglichen Sekte aufzudecken. Ja – Sekte, denn was ist das anderes, wenn die ganze „Lehre“ der RS von einer einzigen Person – dem Guru – abhängt?

    Die ganzen wissenschaftlichen Argumente, die dagegen sprechen, sind so überzeugend, daß man sich ehrlich fragt, wie eigentlich noch jemand diesen Unsinn glauben kann.

    Für mich persönlich reicht aber auch schon ein einziges Argument:

    NUR Frau Ertel kann die Rudelstellung erkennen, nur sie alleine! Wie lächerlich wäre das schon, wenn es für die vielen armen „getauschten“ Hunde nicht so traumatisierend wäre!

    Und der Gipfel der Lächerlichkeit ist die Entstehungsgeschichte dieser Sekte, die ich dank dieser Seite das erste Mal erfahren durfte. Wie kann das sein, daß immer mehr Menschen trotz allem dieser Frau nachlaufen? Ich fasse es nicht…

    Sehr enttäuscht war und bin ich über Maja Novak, die ich vor Jahren eigentlich sympatisch und kompetent erlebte. Bis sie auf den unsäglichen Rudelstellungs-Zug aufgesprungen ist. Das kann ich überhaupt nicht verstehen und ist für mich Grund genug, ihr die Kompetenz abzusprechen. Schade eigentlich.

    Ich bedanke mich ausdrücklich noch einmal für diese Seite.

    Liebe Grüße von Brigitta

  6. Susanne

    Hallo Brigitta,

    bezugnehmend auf Deinen Kommentar: „NUR Frau Ertel kann die Rudelstellung erkennen, nur sie alleine! Wie lächerlich wäre das schon, wenn es für die vielen armen “getauschten” Hunde nicht so traumatisierend wäre!“ …….

    ….. hast Du hier direkt den aktuellen und traurigen Beweis: der Hund einer Züchterin !! wurde anhand von Welpenfotos !! „eingeschätzt“ und entpuppt sich jetzt wohl so gar nicht als das, was Frau Ertel sich bei Durchsicht der Bilder zurechtfantasiert hat.

    Zitat aus dem RS Forum: „Ja sie wurde per Wurfbildern, auf dem …..WS in Mannheim und in Linden als VLH eingeschätzt.

    Und nun heißt es: „Die Unruhe bei deinen Hunden kommt von der Unstruktur, wenn Barabra die Hunde so eingeschätzt hat, ist das so.
    Sie lässt bei VLH und NLH Verdacht immer mit den jeweiligen BH gegenschätzen.
    Du müsstest deinen VLH gg NLH „tauschen“ oder den VLH abgeben.
    So können keine strukturierten Arbeitsabläufe erkannt werden, denn es gibt keine!“

    Quelle: http://www.rudelstellungen.eu/forum/23-wissensfragen/173466-unterschiede-zwischen-vlh-und-nlh?limit=10&start=10

    ABER NATÜRLICH! Es ist nicht das sinnfreie Gefasel einer Frau Ertel, es ist die UNSTRUKTUR! Da haben wir den Bösewicht und klar: Hund ganz weg oder tauschen, dann passt’s doch wieder!

  7. Brigitta Kramer

    Hallo Susanne,

    ich könnte schon wieder heulen, wenn ich lese, wie da mit Hunden geschachert wird, wie auf einem Trödelmarkt!

    Nimmst du meinen, dann kann deiner nach XY und dann tauschen wir den MDH mit dem blabla….es ist so furchtbar, wie da mit lebendigen Wesen umgegangen wird, als wären sie getragene Kleidung, die man in den Second-Hand-Shop bringt.

    Haben diese Leute denn überhaupt keine Beziehung zu ihren Hunden? Und denken sie keine Sekunde daran, daß auch ihre Hunde zu ihnen Beziehungen haben? Ich kann das nicht verstehen – und es macht mich grade ziemlich wütend!

    Selbst die Namen nimmt man den Tieren, was ja auch sehr bezeichnend ist, wie diese Menschen ihre Hunde sehen. Da wird nur von VHL, V3 und MBH gesprochen, und das erinnert mich an Dokus von Sträflingen in amerikanischen Gefängnissen, denen man auch ihre Würde nimmt, indem sie ihre Namen gegen Nummern tauschen müssen. Nur daß Hunde keine Straftaten getan haben, sondern leider nur das Pech hatten, in die Hände von Anhängern der unsäglichen RS gefallen zu sein…

    Es ist unsagbar traurig.

    Den Unsinn, Tiere überhaupt in genetisch vorbestimmte Rudelstellungen zu pressen, schlägt noch die Behauptung, anhand eines Fotos von einem Welpenwurf irgendetwas herauslesen zu können.

    Aber mit „Unstruktur“ läßt sich auch alles erklären. Und wenns nicht passt, dann muß der Hund eben weg, Basta!

    Frau Ertel hat natürlich niemals unrecht! Wenn sie es so sagt, dann ist es so…

    Ich frage mich, was bei diesen Sektenanhängern schief gelaufen ist, daß sie einer Person, die keinerlei Sachkenntnis nachzuweisen hat, wie Lemminge hinterher laufen und selbst für wirklich JEDEN erkennbare Fehlleistungen nicht wahrhaben wollen.

    An sich wäre mir das ja ziemlich egal. Erwachsene Menschen mögen Tischerücken, Tarotkarten auflegen oder in die Kristallkugel schauen. Tangiert mich nicht.

    Wenn es hier nicht um lebende Wesen ginge, die soziale Bindungen aufbauen, unter Trennungen leiden und all das büßen müssen, was ihre Herrchen und Frauchen durch ihre Irrlehre anrichten.

    Jeder, der Hunde wirklich liebt und sie respektiert, darf einfach niemals aufhören, gegen diese Machenschaften anzugehen.

  8. Eddi B.

    Hallo zusammen,

    ich bin ganz schön entsetzt, dass derartig unseriöse Machenschaften überhaupt möglich sind.
    Dass Hundehalter völlig ohne den gesunden Menschenverstand zu bemühen, überhaupt so etwas ernst nehmen können . Tut mir leid, nicht nur diese Frau Ertel ist daran schuld. Auch die Leute, die darauf herein fallen.
    Dass überhaupt namhafte Fachleute auf solche Dinge eingehen (müssen?) ist unsäglich.
    Ich finde, schon dass in sachlich begründeten Richtigstellungen die „Begriffe“ dieser Frau benutzt werden, gewichtet ihre „Lehre“ viel zu sehr. Nein, totschweigen wäre auch kein Weg. Ich wüsste auch keine Alternative, doch gerate ich bei solchen Dingen schnell an die Grenzen unsere Grundwerte, wie Meinungsfreiheit zugestehen etc….
    Hat denn noch niemand in dieser Hinsicht kompetentes geprüft, ob man sie wegen Betrug oä dran kriegen kann? Irgendwo müpssten Lügen doch auch nicht mehr unter Meinungsfreiheit fallen. Und was sie mit den Hunden und ihren Menschen betreibt, ist ja nicht wirklich „Leiden beim Tier verhindern“ wie ein Passus (ungenau zitiert) des Tierschutzgesetzes es fordert.

    LG Eddi, die ungläubig auf das Treiben starrt……

  9. Hilde

    Im .eu-Forum wurde ja heftig über den beginn von RS diskutiert – der Thread wurde leider gelöscht oder verschoben. Was ich gelsen hatte von User war, daß man bitte deren Tagebücher lesen möge oder wann diese leidige Diskussion endlich aufhört.
    Mich persönlich würde die Entstehungsgeschichte schon interessieren. Daher verstehe ich das mangelnde Intersse daran nicht. Oder haben die User evtl. Angst sich zu outen?

  10. Brigitta Kramer

    Ich hoffe, ich mache jetzt nichts falsch, wenn ich die Links hier reinstelle? Wenn doch, bitte löschen

    Die Links hat Mark dankenswerterweise im Polar-Chat gepostet, ich hoffe, ich kann die hier weitergeben.

    Hilde hier kannst Du nachlesen:

    http://www.polar-chat.de/hunde/topic/31458-die-noch-kleine-bamberger-runde/page-51#entry852995
    http://www.polar-chat.de/hunde/topic/47854-aggression-an-der-leine/#entry994577
    http://www.polar-chat.de/hunde/topic/50065-entgegenkommende-v%C3%A4ter-mit-kindern-reaktion-des-hundes/

    Und hier fängt die „Rudelstellung“ an:

    http://www.polar-chat.de/hunde/topic/68573-nat%C3%BCrlich-angelegte-positionen-im-verband-napv-bei-hunden-kurzform-und-erfahrungsbericht/
    http://www.polar-chat.de/hunde/topic/68588-diskussionen-und-fragen-zu-erfahrungsbericht-experiment-vererbte-rudelstellung-bei-caniden/#1627567

  11. Hilde

    Super, danke!
    Die Ungereimtheiten fallen den Usern im .eu-Forum aber nicht auf oder wollen ihnen nicht auffallen…? Z.B. daß Herr Werner faktisch das Wissen gar nicht weitergegeben haben kann, weil es keins gab – zumindest nicht, was vRS betrifft. Floristisch mag das anders ausgesehen haben.
    Wäre ich vRS’ler, hätte ich Interesse an den Werdegang von BE – wenn ich die Frau schon quasi anbete, dann möchte ich doch auch wissen, wie sie zu vRS gekommen ist, wie ihre Gedanken dazu waren etc etc.
    In dem gelöschten Thread war nur aufgefallen, daß eine Userin ziemlich in die Mangel genommen wurde… Und die Frage, ob man Tagebücher kommentieren könne. Aber letztlich auch egal, hauptsache vRS hat oder ist eine schöne heile (Schein-)Welt für die Menschen. Die Hunde müssen es ja leider ausbaden.

  12. Dagmar Jung

    Ein großes Dankeschön für die Recherche. Genauso habe ich mir die wahre Entstehungsgeschichte vorgestellt.

  13. Gisela

    Unglaublich, wie leicht manche Menschen auf offensichtliche Betrüger hereinfallen. Mit den „Rudelstellungen“ ist es ja mehr oder weniger vorbei, aber die „Tierkommunikation“ findet immer wieder Dumme.

  14. Tina

    Sieht aber nicht so aus, als wäre es mit Rudelstellungen ziemlich vorbei, Workshops werden weiterhin gut gebucht, jetzt auch in der Schweiz.

  15. Gisela

    Ich habe nur gehört, dass kein Mensch mehr zu den Rudelstellungs Workshops kommt, außer den Anhängern selbst, die immer wieder zu den gleichen Workshops anreisen. Das kann man von der Tierkommunikation leider nicht sagen.

  16. Gisela

    Ich glaube ich weiss was du meinst, der geschlossene Bereich im RS Forum? Ich habe gerade geguckt, aber da scheint seit langem keiner mehr freigeschaltet worden zu sein. Es wurde dort zuletzt nur noch diskutiert, welcher Anhänger würdig ist für den geschlossenen Bereich und wer nicht.

  17. Gisela

    Generell scheint auf dem RS Forum nicht mehr viel los zu sein, auf der Aktuelles Seite unten sind die Beiträge älter als 2 Wochen.

  18. Tina

    Schau noch mal hin. Letzten Beitrag auf dem Forum unter dies und das, grad mal ein paar Stunden alt. Interessant war letzte Woche Forums Diskussion mit nunavut. Eine halb-Inuit berichtet ueber rudelstellungen in hundegespannen auf Grönland. Sie sieht Parallelen zu rs.

  19. Gisela

    Tatsächlich. Solche Sekten ziehen manchmal seltsame Leute an, die offenbar mit erfundenen Geschichten bewundert werden wollen. Aber abgesehen davon macht das RS Forum einen ziemlich toten Eindruck.

  20. Tina

    Na ja, so tot ist rs nicht. Bei uns in der hundeschule gibts Leute, die von rs begeistert sind – warum auch immer, sie konditionieren ihren Hund im hundesport und erziehungskursen- diese Leute sind nicht im Forum, sind aber beim Workshop. Übrigens in der Diskussion mit nunavut, spricht ertel explizit davon, dass rs Staaten auch größer sein können als sieben Hunde. Heißt das, dass rs ler jetzt noch einen zweiten parallel Verband aufbauen müssen, also dann mit 14 Hunden durch die Lande ziehen

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