Experiment „Volpino-Rudel“

Zu „Studienzwecken“ hat der Verein „vererbte Rudelstellungen e.V.“ fünf aus Italien importierte Hunde, die von Frau Ertel als „passend“ eingestuft wurden, in einem privaten Garten von 350 qm untergebracht. Dort werden sie nun „nach RS gehalten“. Das Tagebuch hierzu ist inzwischen aus dem öffentlichen Bereich des Rudelstellungsforums verschwunden. Wie es derzeit in diesem „strukturierten Teilrudel“ zugeht, entzieht sich unserer Kenntnis. Ein Blick auf Screenshots, die noch aus der Zeit stammen, bevor dieses Experiment zur Verschlusssache wurden, läßt allerdings nichts Gutes ahnen:

Eingangspost der Rudelhalterin, die im Übrigen noch sieben eigene Hunde hält. Man fragt sich: Wo und wie? Animal Hoarding?

Volpino_Tagebuch_01 copy

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Die Screenshots sind zwar chronologisch aber natürlich können wir hier nicht den ganzen  Thread einstellen.

Volpino-Signatur

Die in der Signatur aufgeführten Hunde sind nicht die Experimentierhunde, das sind die eigenen sieben Hunde der Experimentsvollstreckerin.

Volpino_Tagebuch_03 copy

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Der sogenannte MBH frißt also seit einer Woche nichts, bzw. wird von den anderen daran gehindert. Und weiter:

Volpino_Tagebuch_04

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Und hier eine Stellungnahme der Frau Ertel persönlich:

Volpino_Tagebuch_05 copy

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Aha, „disziplinierte Futterarbeit“ ist das. Klar, wenn „MBH“ mal ausgehungert ist, legt sich seine Nervosität bestimmt. Was sagt eigentlich das Tierschutzgesetz dazu?

Volpino_Tagebuch_06 copy

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„MBH“ hat immer noch nichts gefressen?

Weiter wissen wir leider nicht. Ob ein Workshopbesuch zum Einlass in den „geschlossenen Bereich“ ausreicht, um hier weiter nachzulesen? Aber es ist anzunehmen, dass es im geschlossenen einen noch geschlosseneren Bereich gibt.

Frau Ertel schreibt dazu in einem anderen Thread:

Volpino_weg

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Zu den „wissenschaflich erarbeiteten Genetikergebnissen“ haben wir uns natürlich auch schlau gemacht: hier.

Nachtrag (Dezember 2016): Nach Aussagen ehemaliger Anhänger haben alle fünf Hunde das Volpino-Experiment überlebt. Der gemobbte „MBH“ blieb am Leben, da er von seiner Betreuerin entgegen den ausdrücklichen Anweisungen der RS-Führerin heimlich gefüttert wurde. Ende 2014 wurden die Hunde dem Zugriff des RS-Vereins entzogen. Sie sollen jetzt an einem sicheren Ort leben.

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135 Gedanken zu „Experiment „Volpino-Rudel“

  1. Fuchs

    Man kann dem Team für den hervorragenden Blog nur gratulieren. In der Hoffnung, dass es gelingt manchen Hundebesitzer die Augen zu öffnen und das sektenhafte Gebilde der Frau Ertel und Co. ins Rechte Licht zu rücken. Wir werden diesen Blog auf unserer Seite verlinken.

    Klaus-Dieter Fuchs

  2. Jule

    Erst einmal „Hut ab“ für den/die Betreiber dieser Seite!!
    Endlich wird mal klartext geredet.
    Ich kann überhaupt nicht verstehen,wie man einer Frau Glauben schenken kann,die mit eigenen Angaben ein alleiniges „Wissen“ hat *kopfschüttel*

    Wenn ich das jetzt richtig verstanden hab,handelt es sich um ein scheues Hunderudel (Volpino)???
    Also wurden diese in Italien irgendwie eingefangen,in den Flieger gesetzt und dann ab in den Garten?
    Dann sind sie wohl jetzt total verstört.
    Und nun wird rumexperimentiert.Toll!!
    Mich würde wirklich interessieren,ob der eine Hund noch lebt.Irgendwie hat das wohl seinen Grund,warum dies nicht mehr öffentlich geschieht.

  3. Ungerudelt

    Zitat Kage aus dem Screenshot oben:
    „Solange hinten was rauskommt, kommt vorne etwas rein.“
    …..diese Aussage zeigt von absoluter Unkenntnis der biologischen Funktionen.
    Selbst , wenn vorne nichts mehr reinkommt, stellt der Darm seine Tätigkeit noch lange nicht ein und scheidet weiterhin aus. Keine frisch verdauten Bestandteile mehr, jedoch trotzdem noch sichtbaren Kot. Die Darmschleimhaut wird weiterhin erneuert und Abgestorbenes und Schlacken entfernt usw.
    Dann wäre noch zu bedenken: Hunde, die derart sich selbst überlassen sind – wie kann man dabei feststellen, welcher Kothaufen wann von wem produziert wurde?
    Von wissenschaftlich und fachübergreifend kann ich hier bei diesem Experiment wahrlich nichts erkennen.
    Wer schonmal eine Null -Diät gemacht hat, kann sicher bestätigen:
    Die Toilette wird dabei nicht überflüssig und ihre Benutzung beschränkt sich nicht ausschließlich darauf, Urin dahinein abzugeben.

    Mit den besten Wünschen für das Volpinorudel – dass sie eines Tages gut vermittelt werden, an Hundehalter, die sie individuell und hundegerecht annehmen und leben lassen!

  4. Flora

    Ich möchte den Verhaltensbiologen sehen, der sich für ein solches Experiment hergibt!
    Vererbte Rudelstellungen sind mit moderner Verhaltensbiologie wohl kaum zu vereinbaren.

    Erschreckend, wie leicht sich Leute blenden lassen und dieses „Wissen“ auch noch verteidigen.
    Danke für diese Seite! Ich hoffe sehr, dass ihr viele Hundehalter wachrüttelt!

  5. Jacky

    Ist die Volpino gartenbesitzerin auch Halterin und wenn nicht haben die verantwortlichen den schon den §11 und alles fein angemeldet.
    Zu dem wäre vielleicht zu prüfen ob man in der Stadt 10 Hunde halten darf. Bei mir ginge das zum Beispiel nicht ohne sonder Genehmigung und die bekommen nur Tierschutzvereine hier.
    Außnahmen sind Welpen von Züchtern usw.

  6. Solitaire

    Ein letztes Nachwort von mir zu den Volpinos: Diese Hunde sind ohne menschlichen Kontakt aufgewachsen. Es handelt sich um 5 Geschwister, die von Tierfängern irgendwann auf der Straße eingefangen und in ein Tierheim gesteckt wurden. Hier hatten die extrem scheuen Tiere KEINE Vermittlungschance; ihnen drohte irgendwann der Tod durch Euthanasie. In den lauten, engen Käfigen litten sie Höllenqualen. Der ruhige 350 m2 große Garten, in dem sie jetzt leben, ist dagegen das Paradies!
    Was spricht denn dagegen, dass diese Hunde nun ihr Leben weiterhin unter sich bleiben dürfen? Sie kennen nur sich selbst und trauen den Menschen nicht, weil sie diesen nie als positiv erleben durften. Soll man sie trennen und versuchen sie an die menschliche Zivilisation zu gewöhnen?
    Das Beste für diese Hunde wäre gewesen, sie hätten weiterhin ihr „wildes“ Leben auf Italiens Straßen führen dürfen, so wie einst G. Blochs Projekt mit den „Pizza-Hunden“. Aber das ist jetzt ein anderes Thema und soll hier nicht Bestandteil werden.

  7. Ungerudelt

    Solitaire:
    Kennst Du die Volpinos persönlich?

    Dass sie im Tierheim gelitten habe – klar. Da leidet so ziemlich jeder Hund. Eingesperrt auf engem Raum, Stress…..
    Waren denn die Volpinos im Tierheim voneinander getrennt – oder gemeinsam untergebracht?
    Wenn sie gemeinsam untergebracht waren, hatten sie anderen eingefangenen Strassenhunden gegenüber einen klaren Vorteil, dass ihnen ihre Wurfgeschwister als Sozialpartner erhalten geblieben waren. Da gibts Unmengen an Strassenhunden, die mindestens ebenso leiden.
    Es gibt aber auch scheue Strassenhunde, die sehr Wohl trotz Leben auf der Strasse Menschenkontakte erlebt haben – und nicht nur Negative Erfahrungen dabei gesammelt haben, wie zB Tierschützer, die die Gruppen und auch Einzelhunde füttern.
    Mich würde interessieren, wie alt diese Hunde waren, als sie eingefangen wurde , wie alt sie bei beginn des Experimentes waren und wie alt sie jetzt sind.
    Soweit ich mich erinnere, waren es Junghunde.
    Weiter frage ich mich: Die Hunde können nicht abwandern, wenn ihnen danach ist – und was passiert, wenns Nachwuchs gibt – wäre ja eindeutig Innzucht – oder hat man kastriert oder sterilisiert?
    Das wiederum hätte nachweislich Auswirkungen aufs Verhalten.
    Also – ich finde durchaus Aspekte, die dagegen sprechen, 5 Wurfgeschwister ein Leben lang auf 350qm zusammen zu sperren, ohne ihnen die Chance zu geben, sich an Menschen zu gewöhnen und den Menschen als gute Erfahrung zu erleben.

  8. Susanne

    Zitat Solitaire: „Es handelt sich um 5 Geschwister, die von Tierfängern irgendwann auf der Straße eingefangen und in ein Tierheim gesteckt wurden. Hier hatten die extrem scheuen Tiere KEINE Vermittlungschance; ihnen drohte irgendwann der Tod durch Euthanasie. In den lauten, engen Käfigen litten sie Höllenqualen. “

    War es nicht Frau Ertel gewesen, die jahrelang gegen genau diese Argumente und damit gegen so genannten „Auslandstierschutz“ ins Feld gezogen ist? Und nun kommt die Mitleidsnummer, weil die armen Hunde im ausländischen Tierheim eingeschläfert worden wären, wenn Frau Ertel sie nicht gerettet und in Deutschland auf 350 qm eingesperrt hätte? Wie schnell sich Einstellungen doch wandeln können, wenn es dem eigenen Gusto entspricht, nicht wahr. Es wäre eine Frage an den vermittelnden Verein wert, ob die Leute da überhaupt wissen, was mit ihren Hunden passiert und dass sie für solche „Experimente“ missbraucht werden: sind diese Leute darüber informiert? Welcher Verein hat denn die Tiere überhaupt dahin gegeben?

  9. Jacky

    Vom Regen in die Traufe
    Nur weils ihnen im Ausland evtl schlecht ging, macht es die jetzige Haltung doch nicht besser.

    Ansonsten kann ich mich nur Susanne anschließen

  10. Paige

    habt ihr die Hunde mal besucht? Kennt ihr sie?
    Woher wisst ihr, dass es ihnen schlecht geht?
    Erscheint euch die Fläche von über 300qm für diese relativ kleinen Hunde zu klein?
    Waren die Boxen im Canile besser? War dort die Betreuung besser? Was wisst ihr darüber?
    Wenn ihr es nicht wisst, warum regt ihr euch auf?

  11. Ungerudelt

    Paige, scheinbar weißt Du mehr darüber?
    Dann berichte doch mal: In welchem Canile lebten die Volpinos – dann kann man sich über die damaligen Umstände und Lebensbedingungen der Volpinos selbst ein Bild machen und dort nach genaueren Infos fragen.
    Auch die Frage nach dem „vermittelnden“ Tierschutzverein steht noch im Raum – damit sich jeder – bevor er sich „unwissend“ aufregt – ein eigenes, authentisches Bild machen kann.

    Gartenhaltung ist sicher etwas besser als Zwingerhaltung, vorausgesetzt, jeder Hund – unbeachtet der momentanen sozialen Stellung in der Hundegruppe – hat zu jeder Zeit freien Zugang zu wettergeschützten Bereichen, zu Futter, Wasser und trockenen Liegebereichen.

    Ob dies in der derzeitigen Unterbringung der Volpinos der Fall ist – darüber kann man nur mutmaßen, da hierüber die Details vor der Öffentlichkeit versteckt werden.

    Es gibt durchaus günstige Möglichkeiten, die Öffentlichkeit durch WebCams daran teilhaben zu lassen. Dann bräuchte niemand Kopfkino betreiben, sondern jeder könnte sich davon mit eigenen Augen überzeugen, dass das Wohl der Hund bei diesem Experiment nicht in Frage gestellt ist.

    Im Übrigen, was hat die Größe der Hund mit der Größe der Lauffläche zu tun?
    Es gibt eine Menge kleinwüchsige Hunderassen, die mehr Bewegungsfreiheit brauchen, als Großwüchsige.

  12. Paige

    nein, ich weiß nicht mehr darüber. Deshalb klage ich auch nicht an. 😉
    Ich gehe also davon aus, dass diejenigen, die sich aufregen, etwas genaueres wissen. Zumindest sollte es so sein.

  13. Ungerudelt

    Nachtrag zu oben:

    300qm? Ich dachte, es wären 350qm?

    Ich bewohne ein Reihenhaus mit kleinem Garten. 270qm.

    Haben die Volpinos nun 300qm plus Schutzhütte? (5mal ca. 6qm= 30qm) ?

    Nie im Leben würde ich 5! Hunde in einem so räumlich beengten Areal weitestgehend sich selbst überlassen unterbringen.
    Thomas Riepe hats in seinem Interview auch begründet und dem kann ich nur zustimmen. Die Unterbringung hat entscheidenden Einfluss auf das Verhalten!

    Liest man im Tierschutzgesetz, ist alleine das „sich selbst überlassen“ tierschutzrelevant. >http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/tierschhuv/gesamt.pdf

    Hundegerechte Haltung und Umgang ist etwas anderes……

  14. Paige

    deine meisten Fragen beantworten sich von alleine, wenn du es dir angewöhnst, genauer zu lesen bevor du losschimpfst..
    Ich schrieb zum Beispiel ÜBER 300qm .
    Für deine Fragen bin ich die falsche Adresse, denn ich bin eine Ex.
    Dass die aktuellen hier nicht schreiben, wundert mich allerdings überhaupt nicht.

  15. Ungerudelt

    Ich schimpfe doch nicht.
    Ich bringe hier nur meine Gedanken zum Ausdruck.
    Und nein – auch mit genauem Lesen sind zumindest in Deinem Beitrag die Fragen nicht beantwortet, deshalb fragte ich ja noch nach, ob mit Schutzhütte oder ohne und wieviel das genau qm sind.
    Meine Fragen sind aber nicht an Dich persönlich gerichtet, sondern ich stelle sie ganz einfach für jeden in den Raum, der sich Gedanken zu dem Thema machen will und Infos sucht oder hat.

    Mal ganz abgesehen davon: Wir sind ziemlich OT und nicht dort, wo das Thema Volpinos eigentlich diskutiert werden sollte , nämlich hier: http://rudelstellungen-klargestellt.de/?p=195

    Wir befinden uns hier bei „Vererbte Rudelstellungen- Was ist das“.

  16. Jacky

    Ich halte 300qm definitiv zu klein.
    Wir hatten 500qm und da würde ich nicht mal einen Hund drin halten ohne Gassi ectr.
    Und nur weils im Ausland schlecht aussieht macht es diese Haltung ohne jegliche reitze, auslauf usw nicht besser.

  17. Paige

    nun, du bist nunmal nicht maßgebend für die Hundehaltung der Welt.
    Das Veterinäramt war schon dort und hatte keine Beanstandungen. War ebenfalls nachzulesen.
    Und ich bezweifle tatsächlich, dass man diesen scheuen Hunden mit Spaziergängen in unserer lauten, zivilisierten Welt einen Gefallen täte. Die sind in einem abgeschirmten Areal sicherlich nicht falsch untergebracht. Was bliebe als Alternative? Die Euthanasie? Willst du das wirklich?
    Und wer es sich zutrauen möchte, derartige Hunde in unsere Gesellschaft einzupassen, findet in fast allen Tierheimen hier ein reiches Betätigungsfeld für seinen Ehrgeiz.

  18. Hilde

    Diese 5 Hunde mögen ja in diesem speziellen Fall in dem Garten am besten aufgehoben sein, allerdings ist die Aussagefähigkeit hinsichtlich Rudelstellung eher bescheiden, oder? Erstens sind es nur 5 Hunde und zweitens ist nirgends dokumentiert wer, wo und wie lange das Rudel/die Gruppe beobachtet und dokumentiert.
    Es ist doch ätzend, daß RS (genauer: Frau E. ) aus allem ein Bohei macht, und sei es nur mit 5 zufällig zusammengewürfelten Hunden in einem Garten. Man kann doch quasi dran fühlen, welcher Humbug das ist. Volpino-Rudel klingt ja sehr schön… das ist aber auch alles.

  19. Hilde

    Ich muß mich korrigieren – die Hunde sind ja Geschwister, also nicht zufällig zusammengewürfelt. Sondern nur in zufälliger Reihenfolge auf die Welt gekommen.

  20. Ungerudelt

    Natürlich macht es keinen Sinn vollkommen reizarm aufgewachsene und dadurch deprivierte Hunde von einem auf den anderen Tag Gassi zu schleifen und mit Reizen zu überfluten.
    Aber auch deprivierten Hunden kann ein großes Stück weit geholfen werden, sich an Reize zu gewöhnen und damit klar zu kommen, was auf lange Sicht den Stress für diese Hunde reduziert.
    Dass dies keine leicht erfüllbare Aufgabe für unerfahrene Hundehalter ist und dass im Beispiel des Volpinorudels nun die Experiment durchführende Person dies einfach mal nebenbei tun sollte oder könnte, davon spricht niemand.
    Das heißt aber nicht, dass für diese speziellen Hunde es nicht doch einen Zugewinn an Lebensqualität bedeuten würde, sie fachkundig an die Umwelt und den Umgang mit Menschen zu gewöhnen.

  21. gatil

    Verstehe ich da was verkehrt oder haben die Hunde nicht eindeutig versucht, Kontakt zur Betreuerin aufzunehmen, indem sie sie immer wieder direkt angeschaut haben und sich dort aufhielten, wo sie beschäftigt war, nur diese Kontaktaufnahme war ihr verboten?

  22. Christiane

    Hallo!

    Ich Frage mich schon länger, ob der Verein, über den die Volpini vermittelt worden sind, Kenntnis von den Umständen hat, wie diese gehalten werden?
    Und falls ja, sich zu dieser Haltung geäußert hat?

  23. Susanne

    Hallo Christiane,

    besonders pikant ist in dem Zusammenhang, dass nicht nur dieser Verein, der die Gruppe dorthin gegeben hat, voraussichtlich seit Jahren gegen ein sich in Italien hartnäckig haltendes Gerücht zu kämpfen hat, wonach die von Italien nach Deutschland gebrachten Hunde oftmals zu Experimentierzwecken vermittelt, vulgo verkauft werden. Wenn sich dieses niedere Experiment von Frau Ertel mit diesen bedauernswerten Hunden herumspricht, wäre das ein Bärendienst für die Tierschützer dort ……… so oder so.

  24. Wortzauberin

    Danke für diesen (mal wieder) sehr aufschlussreichen Beitrag. Unglaublich das Alles … Es tut in der Seele weh, was manchen Hunden angetan wird.

    Meine Straßenhunde waren allesamt traumatisierte Spanier, die sich nach einiger Mühe tatsächlich mühelos in der hiesigen Gesellschaft zurechtgefunden haben und an jedem Erfolg gewachsen sind. Souveräne Begleiter sind sie geworden, die sich auf jedes Erlebnis, auf jede neue Herausforderung gefreut haben und jeden neuen Reiz einer Isolation und seelischen Abgestumpftheit vorgezogen haben. Amen.

  25. Carla

    Vergleich Experiment und Tierschutzgesetz:
    Hund wird tagelang durch andere Hunde der Zugang zum Futter verwehrt.
    TschG:
    die Unterbringung, Ernährung und Betreuung eines von ihm gehaltenen Tieres in einer Weise vernachlässigt, dass für das Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind oder es in schwere Angst versetzt wird;

    § 13. (1) Tiere dürfen nur gehalten werden, wenn auf Grund ihres Genotyps und Phänotyps und nach Maßgabe der folgenden Grundsätze davon ausgegangen werden kann, dass die Haltung nach dem anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse ihr Wohlbefinden nicht beeinträchtigt.
    (2) Wer ein Tier hält, hat dafür zu sorgen, dass das Platzangebot, die Bewegungsfreiheit, die Bodenbeschaffenheit, die bauliche Ausstattung der Unterkünfte und Haltungsvorrichtungen, das Klima, insbesondere Licht und Temperatur, die Betreuung und Ernährung sowie die Möglichkeit zu Sozialkontakt unter Berücksichtigung der Art, des Alters und des Grades der Entwicklung, Anpassung und Domestikation der Tiere ihren physiologischen und ethologischen Bedürfnissen angemessen sind.
    (3) Tiere sind so zu halten, dass ihre Körperfunktionen und ihr Verhalten nicht gestört werden und ihre Anpassungsfähigkeit nicht überfordert wird.
    Die Fütterungs- und Tränkeeinrichtungen sind sauber zu halten und müssen so gestaltet sein, dass eine artgemäße Futter- und Wasseraufnahme möglich ist. Sie müssen so angeordnet sein und betrieben werden, dass alle Tiere ihren Bedarf decken können.

    Die Aussage von BE/Kage „solange hinten was rauskommt“ ist nicht nachvollziehbar. Wiederholt wird im Tagebuch darauf verwiesen, dass die Hunde immer wieder ausser Sicht sind. Es ist also vollkommen ausgeschlossen, dass die Betreuerin weiss, ob bei dem hungernden Hund nach Kage „hinten was rauskommt = vorne was rein“.

    Ob die Zwinger den gesetzlichen Vorschriften entsprechen weiss niemand.

    Ich glaube kaum, dass eine „strukturierte Hundehaltungssekte“ vom Tierschutzgesetz durch „Religionsfreiheit“ ausgenommen ist. Vom anerkannten Stand der Wissenschaft hat sich diese „stukturierte Sekte“ ja selbst abgegrenzt.

  26. Carla

    Zu Studienzwecken. Gut. Das fordern ja die Kritiker.

    Das bedeutet dann: man hat einen, oder mehrere sehr gut ausgebildete Beobachter. Diese wissen, wie detaillierte Beobachtungen protokolliert werden. Das bedeutet auch, dass man Videoaufzeichnungen macht, denn der beste Beobachter kann nicht alles sehen. Vor allem wenn der Garten vom Fenster nicht komplett einsehbar ist. Erst die Videoanalyse macht dies machbar und bietet sich ausserdem als hervorragendes Lehrinstrument an. Sofern, das gewollt ist. Durch Videoaufzeichnung muss der Beobachter nicht unter den Hunden sein, sie sind vom Menschen unbeeinflusst. Das macht erst die Videoanalyse machbar.

    Vor allem da ja Frau Ertel weltweit die EINZIGE Person mit entsprechenden Kenntnissen ist. Wie um alles in der Welt soll sie etwas einstufen, was sie nur von einer doch sehr unerfahrenen und überforderten Person vermittelt bekommt?

    Wissenschaft wird abgelehnt, weil man „erleben muss“. Dann wird gleichzeitig hochtrabend von „Studie“ geschrieben. Die „Studie“ selber wiederum entbehrt alles, was eine ordentliche Studie auszeichnet.

  27. Timbra

    Jetzt mal ehrlich: 350 qm, das sind nicht mal 20 x 20 m und da pfercht man 5 Hunde zusammen, ohne daß sie da rauskommen. Ja geht’s eigentlich noch?! Es muß doch jedem klar sein, daß das ein absoluter Witz ist! Und mit einer Studie hat das schon mal gar nichts zu tun. Das ist nicht mal pseudo-wissenschaftlich.

    Das andere ist, daß selbst nach den Berichten von der Rudelphantasien-Seite die Hunde nun wirklich keinen extrem menschenscheuen Eindruck machen – im Gegenteil: Sie scheinen den Kontakt zu Menschen zu suchen.

    So, dann wird allen Ernstes zugeguckt, wie ein Hund eine Woche lang nix zu fressen kriegt und darüber diskutiert. Ich kann das nicht weiter kommentieren, ohne ausfallend und beleidigend zu werden, denn zu fällt mir NICHTS anderes ein.

  28. Brigitta Kramer

    Nicht nur 5 Hunde, denn die Besitzerin des Grundstücks hat ja auch noch 7 ! eigene Hunde. Gut, die dürfen vielleicht gar nicht in den Garten oder sind in einem extra Zwinger, was dann die 350qm noch kleiner macht….

    Ich kann mir immer so schwer abstrakte Vorstellungen machen, deshalb hab ich mal genauer geschaut, als ich im Garten meiner Schwiegermutter war, die hat 650qm Garten. Das heißt dann, ganz wenig mehr als die Hälfte. Das hat mich dann erst recht entsetzt, das ist für 12 Hunde kriminell. Selbst wenns „nur“ 5 Hunde wären, ist das ein Wahnsinn.

    Wie man diese Unmenschlichkeit aufbringen kann, zuzusehen, wie ein Hund 10 Tage lang am Fressen gehindert wird, ist mir unbegreiflich. Wie man so hart bleiben kann, sich abzuwenden, wenn die Hunde Kontakt suchen…ich versteh das einfach nicht! Wie herzlos ist das. Wie kann man sich nur dafür hergeben, bei so etwas mitzumachen!

    Mir gehen diese armen Tiere nicht aus dem Kopf. Und es macht mich wütend, daß man so hilflos ist und nichts machen kann. Weder weiß man, welcher Verein die Hunde vermittelt hat, noch wo sie sich aufhalten. Ob sie überhaupt noch existieren.

    Allein diese Aussage von Ertel: „So lange hinten was rauskommt, kommt vorne was rein“ ist – abgesehen davon, daß sie falsch ist – sorry – einfach nur bescheuert. Die Hunde verlassen dieses kleine Grundstück nie, hinterlassen also ihre Ausscheidungen ausschließlich im Garten. Da frage ich mich zwei Dinge:

    1. Wie will jemand feststellen, welcher Haufen von dem besagten Hund ist? Oder ist das, was „hinten raus kommt“ automatisch beschriftet mit: „Das ist vom MBH und dies dort vom V2irgendwas?“ Merken die Leute noch etwas?

    2. Gehen wir mal von 5 Hunden aus, die wochenlang ihr Geschäft auf dieser relativ kleinen Fläche hinterlassen, so waten die Tiere doch im eigenen Dreck! Vom Gestank will ich gar nicht reden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das so häufig gereinigt werden kann, um den Platz sauber zu halten, noch dazu, wo doch der Kontakt zum Menschen möglichst vermieden werden soll. Ich will mir das gar nicht vorstellen…

    Alles in Allem passiert dort etwas, was fürchterlich für diese Tiere ist. Und ich würde sehr viel darum geben, zu wissen, wo diese Hunde sind und wie es ihnen geht.

  29. EMS

    Britta, die 7 ? eigenen Hunde müssen doch nicht im Zwinger leben, das ist nur deine Vermutung. Genauso gut können sie im Haus leben und werden täglich spazieren geführt. Wenn man sich etwas mit der Theorie der Rudelstellungen beschäftigt, wird eigentlich schnell klar das wohl kaum 12 Hunde zusammen in diesem Garten sind (das „perfekte“ Rudel besteht laut der Theorie aus 7 Hunden, mehr wären dann fataler Doppelbesatz). Bevor man hier kommentiert, sollte man doch schon ein bißchen „drin sein im Thema“, finde ich.
    Der Aufenthaltsort der 5 Hunde ist bekannt, auch die vermittelnde Organisation ist bekannt. Auch war das Veterinäramt Annaburg Wittenberg vor Ort und befand die Haltung in diesem Privatgarten leider nicht verbesserungswürdig.
    Kot wird ganz sicher jeden Tag entfernt, das sollte nicht das Problem sein.

    Unterstellungen bringen uns hier nicht weiter, das Ganze ist schon ohne Mutmaßungen schlimm genug.

  30. Scholli

    Wenn man mal davon ausgeht dass Frau Ertl ihre Volpinos nur einer streng gläubigen Rudlerin anvertraut kann man sich schon vorstellen dass die anderen 7 Hunde auch nicht in den Genuß regelmäßigen Auslaufs kommen!

  31. EMS

    Das kann natürlich sein. Aber in den Garten können sie ja jetzt nicht mehr und irgendwo müssen sie ja ihre Notdurft verrichten. :-/

  32. Timbra

    @EMS: Wer ist denn nun dieser Tierschutzverein, der einen Hund, der eine Woche lang nichts zu fressen bekommt, nicht wieder herausverlangt und die anderen Hunde gleich mit? Oder wissen die vielleicht davon nichts? Da ich selbst zwei Tierschutzhunde habe, würde mich das mal brennend interessieren.

  33. Brigitta Kramer

    @ EMS

    Ich habe doch geschrieben, daß die eigenen Hunde „vielleicht“ im Zwinger leben. Denn – leben diese nur im Haus, müssen sie ja öfter ausgeführt werden. Da frag ich mich dann aber, wie geht das denn? Müssen die denn dann nicht doch durch den Garten um das Grundstück zu verlassen? Wie bringt man 7 Hunde so einfach ohne Stress durch einen Garten mit 5 Straßenhunden? Und das mehrmals täglich. Oder gibt es da einen Tunnel dafür? 7 Hunde nur im Haus zu halten ist ja auch nicht gerade toll, wenn man nicht viel Zeit mit Spaziergängen verbringt.

    Und diese Frau ist ja offenbar auch eine RS-Anhängerin, da darf sie doch eigentlich gar nicht so einfach mit ihren Hunden spazierengehen, es könnte ja zu Hundenkontakten kommen. Es ist doch klar, daß da Vermutungen entstehen. Würde man nicht so ein Geheimnis aus dem Ganzen machen, gäbe es auch keine Vermutungen!

    Ich glaube schon, daß ich „ein bißchen drin bin im Thema“

    Es sind Tierschutzhunde und die vermittelnde Organisation ist bekannt? Ok, das wußte ich wiederum nicht, aber dann stellt sich doch noch viel mehr die Frage, warum sich keiner darum kümmert und warum diese Hunde für ominöse Experimente mißbraucht werden können!

    Wissen die vielleicht gar nichts davon? Dann sollte man sie aber schleunigst davon in Kenntnis setzen, was da vor sich geht. Wenn ich Adressenmaterial hätte, hätte ich da schon Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, denn es kann nicht sein, daß bei jedem privat abgegebenen Tierschutzhund Kontrollen stattfinden und dort unbeachtet Hunde so gehalten werden könne! Ist es eigentlich jedem erlaubt, ohne Kontrolle 12 Hunde zu halten?

    „Unterstellungen bringen uns hier nicht weiter, das Ganze ist schon ohne Mutmaßungen schlimm genug.“

    Und was dann? Da wir ja keine Tatsachen haben, weil alles sehr heimlich stattfindet, bleiben doch nur Mutmaßungen, oder siehst Du das anders? Wir wären nicht auf diese angewiesen, hätten wir glaubhafte und nachprüfbare Infos. So aber bleiben eben nur – Mutmaßungen.

  34. Paige

    Koennt ihr nicht mal diesen nachgeplapperten Mist aus dem Kopf kriegen, dass RSler nicht spazierengehen?
    Fast alle gehen. Es ist nicht angebracht, absolute Ausnahmen fuer die Regel zu halten, nur um meckern zu koennen

  35. Timbra

    Naja, die „absoluten Ausnahmen“ findet man dann im Netz, wenn man einfach ein bißchen herumliest. Und wird es nicht von Frau Oberrudelstellung propagiert, dass die Hunde mit ihrem Herumgestelle eh schon genug ausgelastet sind und gar keine Spaziergänge brauchen? Ihre Anhänger werden sich sicher nicht daran halten, wenn irgend möglich. ;-( Heutzutage scheinen ohnehin viele Leute froh zu sein, wenn sie mit ihren Hunden möglichst nicht spazieren gehen müssen. Dann müssen sie sich auch nicht jedes Mal ins Hemd machen, wenn ihnen ein anderer Hund entgegen kommt.

    Jedenfalls mit dem Experimentierrudel ist jede vermeidbare menschliche Interaktion verboten, von Spaziergängen ganz zu schweigen. Das ist dann Rudelstellungsphantasie in ihrer Reinform und hat sicher keinen Vorbildcharakter für die Anhängerschaft. ;-(

    Viel schlimmer finde ich es allerdings, dass da ein Hund eine Woche lang am Fressen gehindert wurde und die Verantwortliche dabei nur zugesehen hat, ohne einzugreifen (das Gelaber mit den Hunden lass ich jetzt mal außen vor).

    Kennt denn nun jemand den Tierschutzverein, der die Hunde vermittelt hat? Wenn der Verein von dem Experiment nichts weiß, sollte er schleunigst informiert werden, sehe ich auch so. Dieser Verein könnte diesen Schwachsinn mitunter sogar beenden.

    Wenn der Verein die Hunde bewußt für das Experiment abgegeben hat, wird er vermutlich ein Unterstützer dieser Rudelstellungsphantasien sein. Das hätte mit Tier*schutz* wirklich nichts mehr zu tun und der Verein hätte sich auf sehr dünnes Eis begeben. Man kann im Zusammenhang mit der Vermittlung sicher noch einige weitere unangenehme Mutmaßungen anstellen… Also mir an deren Stelle würde der Arsch auf Grundeis gehen.

    Außerdem frage ich mich, wie die Ertel-Anhänger das mit der Tauscherei praktizieren. Es sind ja auch welche mit Tierschutzhunden dabei. Kein Schutzvertrag erlaubt allerdings einfach so die Weitergabe der vermittelten Hunde. Entweder muß eine Einwilligung des Vereins eingeholt werden oder der Hund muß an den Verein zurückgegeben werden. Kein seriöser Verein will, dass seine Hunde zum Wanderpokal werden, und wird einer Weitervermittlung ohne Vor- und Nachkontrollen zustimmen.

    Leute, es hat m.E. durchaus einen tieferen Sinn, dass manche Sachen im Rudelstellungszirkus nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich sind (Stichwort: geschlossener Bereich), weitere sogar nur einem kleinen auswählten Personenkreis (Stichwort: Volpino-Rudel) und Infos nur in bestimmten Dosen veröffentlicht werden (man weiß, was man von solchen Infos zu halten, gelle?). Barbara Ertel ist ja nicht blöd, sondern sehr geschäftstüchtig. Denkt man mal ein bißchen darüber nach, dann tun sich Abgründe auf: Wem würde der Arsch auf Grundeis gehen, wenn was bekannt wird?

  36. Paige

    sieh es einfach als Fakt:
    Die RS-ler gehen fast alle mit ihren Hunden spazieren. BE geht mit ihren Hunden spazieren.
    Das Nicht-spazierengehen ist eine vorübergehende Maßnahme, damit der Hund zur Ruhe kommt, kein Dauerzustand.
    Und es ist ebenfalls Fakt, dass die Volpino-Haltung bereits überprüft wurde und es keinerlei Punkt zur Beanstandung gab.
    Ihr regt euch auf für NICHTS, absolut nichts. Genauso könntet ihr eine Seite aufmachen für die alte Omma, die sich in ihrem Alter noch einen Hund holt, obwohl sie gehbehindert ist oder für die zahllosen Hundehalter, die ihre Hunde inzwischen dauerhaft im Zimmerkennel halten, oder den Hundesportler, der seinen Hund nur zum Training aus dem Zwinger lässt oder Border Collie nach Border Collie im Agility verheizt oder oder oder. Es gibt so viele Missstände.
    Man kann BE vieles vorwerfen im Bereich des zwischenmenschlichen und der Märchen, aber in Sachen Hund ist die Sache, so sehr es die Kritiker auch ärgern wird, nicht im Ansatz diesen Aufstand wert.

  37. Brigitta Kramer

    Immer wieder dasselbe, so als würde ein Mißstand den anderen besser machen!

    Und mit dem Finger zeigen, wie es kleine Kinder tun: „Ich war das nicht, schau mal, der dort ist so böse!“

    Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Und wer sagt Dir, daß wir uns nicht auch für andere Mißstände einsetzen? Du setzt voraus, daß wir nur RS übel finden und alles andere, was man Hunden antun kann, finden wir gut. Was für ein Unsinn!

    Was ist bei Dir „vorübergehend“? 5 Monate einen Hund auf 50qm halten ist 5 Monate zuviel!

    Und was die alte Oma betrifft: Auf diesem Gebiet kann ich sehr viel aus eigener Erfahrung berichten. Weißt Du eigentlich, wieviele „alte Omas“ nur noch dadurch am Leben sind, weil sie sich tagtäglich aufraffen, um mit ihrem Hundchen spazieren zu gehen? Die sich ohne ihren Liebling schon längst aufgegeben hätten? Erzähl Du mir nichts von diesen Dingen, von denen Du offenbar null verstehst. Diese „alten Omas“, von denen viele außer ihrem Hund gar nichts mehr haben, sparen sich von ihrer kargen Rente das Geld ab, um Hundesitter zu bezahlen, wenn sie mal krank sind und selbst nicht gehen können, und viele dieser Hunde bekommen besseres Essen als die Halterinnen sich selber zugestehen! Gerade in dem Bereich haben Hunde eine so hohe soziale Bedeutung, das kannst Du Dir gar nicht vorstellen! Sie sind im wahrsten Sinne Lebensretter für solche Menschen. Und ich werde es nicht unwidersprochen lassen, wenn man diese Menschen hier so disqualifiziert!

    Zurück zu den Volpinos.

    Ich möchte gerne wissen, welche Organisation diese Hunde vermittelt hat. Von WELCHEM Veterinäramt wurde überprüft? Namen bitte!

  38. Paige

    es macht nicht ein Missstand den anderen besser. Es gibt schlichtweg keinen Missstand!
    Zumindest nicht, was das Spazierengehen angeht und auch nicht, was die Volpinos angeht.
    Deswegen wäre es sinnvoller, die Kritiker würden sich auf wichtigere Dinge konzentrieren als nicht-existierende Missstände anzuprangern. So war das gemeint.
    Und diese nicht-existierende MIssstände werden auch nicht herbeigeredet, wenn Kritiker sie hundertmal wiederholen. 😉

  39. Wortzauberin

    Wenn es bezgl. der Volpinos keine Missstände gibt, könnte ja die Erfolgsmeldung denn mal öffentlich gemacht werden.

    Klar, wenn ich Hunde aus dem Tierschutz übernehme, informiere ich auch nicht die ganze Welt über deren Entwicklung, oder muss es nicht tun. Es geschah aber marktschreierisch, bis der Marktstand in der Versenkung verschwand. Warum tat er dasund die stolze Informationswelle versank in der Versenkung? DAS gibt zu denken, nach wie vor und immer mehr.

  40. Brigitta Kramer

    Ich möchte trotzdem gerne wissen, welches Amt diese Kontrolle durchgeführt hat und welche Organisation die Hunde vermittelt hat. Fakten.

    Wenn alles in Ordnung ist, warum sagt ihr das dann nicht? Es müßte doch dann in Eurem Sinne sein, damit endgültig klargestellt ist, daß es keine Mißstände gab und gibt.

    Die Tatsache, daß ihr zu feige seid, hier mal Fakten und Namen auf den Tisch zu legen, sagt jedem normalen Menschen, daß ihr etwas zu verbergen habt.

    Nochmal die Frage nach den zuständigen Stellen!

  41. Paige

    welchen Anlass gibt es, über Selbstverständlichkeiten zu schreiben?
    Man braucht sich eigentlich nicht zu wundern, dass alles aus der Öffentlichkeit verschwindet. Ich wundere mich schon lange, aus welchen Aussagen die Kritiker Futter für ihren Feldzug basteln..
    Mit Sicherheit könnte man heute noch die Entwicklung des Rudels öffentlich nachlesen, hätte man nicht ständig Bomben gezündet.

  42. Wortzauberin

    Wie werden sie jetzt gehalten?

    Lebt der MBH (ein Name wäre mir lieber) noch?

    Wie wird das mit den sieben anderen Hunden organisiert?

    Wer hat kontrolliert und wie genau fiel das Urteil aus?

    Weiß der vermittelnde Verein um die Umstände und weitere Entwicklung?

    Wie wurden und werden sie tierärztlich versorgt?

    Wie wurden sie überhaupt tierärztlich beurteilt (blödes Wort) und wie jetzt?

  43. Brigitta Kramer

    Achja…und schon wieder mal den Ball schön weiter gespielt. Die Anderen sind schuld, das ist ja bei Euch immer so…

    Nein, wundern tut mich das nicht, daß ihr Euch aus der Öffentlichkeit zum Großteil verabschiedet. Wer etwas zu verbergen hat, hat nunmal mit Transparenz nicht so viel am Hut.

    Woher wir „Futter für unsere Kritik“ hernehmen, ist schnell gesagt. Aus Euren eigenen Aussagen, Euren Statements, den (noch) öffentlichen Threads auf eu. Die so lange auch wirklich öffentlich sind, so lange dort alles beweihräuchert und „soooo tolllll“ mit 1000 Smilies gefunden wird.

    Kommt dort mal eine kritische Ansage, kann man davon ausgehen, daß entweder der Thread „geschlossen“ wird oder in der Versenkung verschwindet. Nur hier, auf der von Euch so beschimpften Seite, hier könnt Ihr Euch auslassen, hier wird nichts gelöscht. Hier herrscht Transparenz. Was sagt uns das?

    Ich bekomme also keine Antwort auf meine Frage, wer bei dem Volpinos kontrolliert hat?

  44. Paige

    ich habe hier richtig gestellt, dass RS-ler mit ihren Hunden sehr wohl Gassi gehen und dass die Haltung der Hunde durch das Vetamt kontrolliert und für gut befunden wurde. Dies war auf der eu-Seite nachzulesen.

    Brigitta, wer bitte ist „euch“ und „ihr“? Ich bin nicht eu. Ich bin nicht BE. Ich gehöre noch nicht einmal dazu.
    Ich bin auch nciht das Sprachrohr von eu. Und es ist auch nicht nötig, mich mit dem hoheitlichen „euch“ und „ihr“ anzusprechen.

  45. Paige

    Brigitta, p.s. was die Örtlichkeiten angeht, können dir die Betreiber der klargestellt-Seite sicherlich weiterhelfen. Ihre Recherchen haben ihnen bestimmt die Adressen offenbart.
    Genauso wie sie es ganz sicher in der Öffentlichkeit breitgetreten hätten, wenn es zu irgendwelchen Beanstandungen gekommen wäre. Und das ohne zu zögern und postwendend.

  46. Brigitta Kramer

    @ Paige, Du hast natürlich recht.

    „Könnt IHR nichtmal den nachgeplapperten Mist lassen“

    „IHR regt euch auf wegen nichts“

    usw…

    Nunja, nachdem DU Dich hier so stark machst und für RS sprichst, und nachdem DU mit IHR und so weiter auch keine Probleme zu haben scheinst, und diese „hoheitliche Ansprache“ benützt, ist es ein klein wenig – nunja – sagen wir mal, seltsam, wenn DU das hier kritisierst, findest Du nicht?

    Und darf ich Dich noch an diesen Satz von Dir erinnern?

    „Und es ist ebenfalls Fakt, dass die Volpino-Haltung bereits überprüft wurde und es keinerlei Punkt zur Beanstandung gab.“

    Für jemanden, der „nichteinmal dazu“ gehört, eine mutige Aussage. Also auch von Dir nur Mutmaßung und nicht „Fakt“, daß es den Hunden gut geht? Wenn Du eine solche Aussage tätigst, darf es Dich doch nicht verwundern, daß man dann Dich daraufhin anspricht! Ganz versteh ich Dich da jetzt nicht.

    Achja, stimmt, das war auf der eu. Seite nachzulesen – und daher für Dich eine Tatsache, die man nicht anzweifeln darf? Glaubst Du eigentlich alles, was irgendwo geschrieben steht?

    Ganz ehrlich, fundierte Aussagen von renommierten Forschern wie Herr Bloch einer ist, werden angezweifelt und teilweise in den Dreck gezogen, aber eine Behauptung, die durch nichts untermauert ist, die auf einer Seite steht, die allen Grund hat, diese Behauptung aufzustellen, die glaubst Du unbesehen? Da verschlägts einem echt die Sprache…

    Ok, ich nehme also zur Kenntnis, Du weißt einfach nicht, OB dieses Experiment kontrolliert wurde oder nicht. Du WEIßT einfach auch nicht, welche Organisation die Tiere vermittelt hat.

    Es nicht zu wissen, und es trotzdem als Fakt hinzustellen – das ist mutig.

  47. Timbra

    Also Paige, die Einzige, die hier auf der Gassigeherei herumreitet, bist irgendwie Du.

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber um auf die, wie ich finde, wirklich wichtigen Dinge zurückzukommen: Dass ein Hund sieben Tage am Fressen gehindert wird und die Verantwortliche nichts dagegen unternimmt, außer die anderen Hunde vollzufaseln, ist nicht nur ein Mißstand, da fehlen mir – ich sagte es bereits – halbwegs salonfähige Worte.

    Besagte Verantwortliche Anke wohnt in Meuselko, 06925 Annaburg (man möge mich korrigieren, wenn ich mich irre). Das zuständige Veterinäramt dürfte der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Wittenburg sein:
    http://www.landkreis-wittenberg.de/de/was-finde-ich-wo.html?id=was-finde-ich-wo&dds%5Bback_url%5D=http%3A%2F%2Fwww.landkreis-wittenberg.de%2Fde%2Fwas-finde-ich-wo.html%3Fdds%5Bview%5D%3D20999%26dds%5Bzust%5D%3D7860_15_1%26page%3D82%252C15&dds%5Bview%5D=10999&dds%5Boe%5D=122718%2C15%2C1&page=82

    Wenn allerdings der amtstierärztliche Besuch so super verlaufen sein soll, drängt sich einem schon die Frage auf, warum das „Volpino Tagebuch“ aus dem öffentlichen Bereich von .eu verschwunden und nunmehr nur noch einem sehr eingeschränkten Kreis einsichtig ist.

    Außerdem frage ich mich, wie eine Amtstierärztin bei sehr menschenscheuen Hunde, die noch dazu mit einem voluminösen Fell ausgestattet sind, eine Untersuchung in Sachen hungern lassen (das wohl angeblich Anstoß der amtstierärztliche Untersuchung war) durchgeführt hat – oder eben nicht durchgeführt hat? Wer weiß…

  48. Brigitta Kramer

    Endlich mal Fakten.

    Für diese bedanke ich mich herzlich. Nun wird man weitersehen…

  49. Paige

    „Achja, stimmt, das war auf der eu. Seite nachzulesen – und daher für Dich eine Tatsache, die man nicht anzweifeln darf? Glaubst Du eigentlich alles, was irgendwo geschrieben steht?

    Ganz ehrlich, fundierte Aussagen von renommierten Forschern wie Herr Bloch einer ist, werden angezweifelt und teilweise in den Dreck gezogen, aber eine Behauptung, die durch nichts untermauert ist, die auf einer Seite steht, die allen Grund hat, diese Behauptung aufzustellen, die glaubst Du unbesehen? Da verschlägts einem echt die Sprache…“

    hmmm, jetzt komme ich nicht mehr mit.
    Es steht auf der Seite, dass der Hund hungert. Das glaubst du. Es steht auf der Seite, der Hund habe nicht gehungert. Das glaubst du nicht und empörst dich. Es steht auf der Seite das Vetamt war da. Das glaubst du auch nicht. Es steht auf der Seite, es gab keine Beanstandungen. Das glaubst du nicht.
    Auch scheinst du nicht zu zu glauben, dass Klargestellt jegliche Beanstandung freudestrahlend der Masse zum Fraß vorwerfen würde. Und dass, obwohl du Klargestellt für eine saubere Informationsquelle hälst.
    Dein Glauben ist sehr selektiv und inkonsequent. Das wirfst du mir vor und tust es im selben Satz selbst und merkst es nicht einmal?? Soviel selektive Wahrnehmung in einem einzigen Beitrag ist selten.

    Und wo habe ich Bloch bezweifelt?
    Oder muss ich mal wieder als Stellvertreter für RS herhalten, weil ich halt gerade da bin?
    Und dann wundert man sich, dass alles im geschlossenen Bereich verschwindet, wenn ausschließlich negatives geglaubt wird und alles andere nicht?

    Du hast ja nun die Möglichkeit, das Vetamt erneut hinzuschicken. Es wird sich sicherlich wundern, warum Beschwerden aus der ganzen Republik kommen und keiner dieser Leute jemals vor Ort war und trotzdem ihr Befund angezweifelt und ihre Kompetenz in Frage gestellt wird. Von Leuten, die nur auf einer Aussage in einem Forum glauben, dem sie doch eigentlich nichts glauben.
    Sie werden sich ihren Teil denken, vermute ich.

    Und nein, nicht ich reite auf dem Nicht-Spazierengehen herum, sondern die Kommentatoren auf dieser Seite im Stundentakt. Irgendwann hat man das Recht, das auch mal richtigzustellen und als RS-Anhänger (nicht BE-Anhänger!!) tue ich das. Es mag dich stören. Mich stört diese Behauptung im Stundentakt ebenfalls.

  50. Brigitta Kramer

    Hmm, ja, es steht auf der Seite, daß der Hund seit 10 Tagen nicht gefressen hat. Soll ich das nicht glauben, wenn es die Hundehalterin in einem RS-Tagebuch schreibt und selbst Frau Ertel dazu Stellung nimmt? Oder darf man das auch nicht glauben? Gibt es Frau Ertel vielleicht gar nicht wirklich?

    Manoman…..

    Wo steht, der Hund habe nicht gehungert? Wo? Wenn ein Hund über eine Woche nicht frisst, hungert er. Was gibt es da zu deuteln?

    Ja, ich habe daran gezweifelt, daß das Vererinäramt dort war, weil es außer dieser Behauptung keine Bestätigung dafür gibt. Aber vielleicht weiß ich das ja schon bald wirklich genau. Dafür, daß der Hund nicht fressen konnte, gibt es jedoch eine Bestätigung, nämlich von der Halterin selbst. Warum sollte sie etwas doch Negatives schreiben, wenn es nicht stimmt? Ja, ich nehme mir die Freiheit, das zu glauben, was mir wahrscheinlich erscheint. Und das anzuzweifeln, was mir unwahrscheinlich vorkommt. So macht das wohl jeder von uns.

    Klargestellt ist nicht dazu da, irgendetwas „der Masse zum Fraß vorzuwerfen“, selbst „freudestrahlend“ nicht. Wir würden alle nur vor Freude strahlen, wenn ihr endlich alle aufwachen würdet!

    Und nochmal ja, ich halte diese Seite wirklich für für eine saubere Informationsquelle. Das würde ich nicht tun, wenn sie so handeln würden, wie Du es sagst. Wenn sie das täten, wären sie einfach nur schadenfroh, unseriös und hinterhältig. Und dann würde ich bestimmt hier nicht schreiben.

    Diese Seite stört „Euch“, Dich, ja nur, weil sie für diese Theorie der vRS gefährlich ist. Weil sie seriös aufklärt, weil viele sich durch die Informationen, die sie hier bekommen, abhalten lassen, in den Sog von Anhängern dieser Theorie reissen zu lassen. Wäre das nicht so, würden sich die Anhänger nicht so auf den Schlips getreten fühlen. Dann würde „euch“ (damit meine ich alle RS-Anhänger, nur damit nicht wieder ein Mißverständnis aufkommt) nämlich diese Seite hier am Allerwertesten vorbeigehen. Schon das zeigt sicher den Betreibern, daß sie auf dem richtigen Weg sind.

    Auf Deine sehr persönlichen Angriffe gehe ich gar nicht ein, denn hier geht es weder um Dich, noch um mich. Mich beschäftigen vielmehr diese Hunde im Volpino-Experiment.

    Vielleicht denken sich die zuständigen Stellen doch nicht nur „ihren Teil“.

    Ich werde es vielleicht bald wissen.

  51. Paige

    ich mag auf das „euch“ schon gar nicht mehr antworten. Es gibt auf meine Person bezogen kein euch. ICH bin schon lange wach und hab mir als Quintessenz die Stellungen behalten und wie man sie am besten im einzelnen fördert. Mehr nicht. Also unterlass das „euch“. Ich bin nicht „euch“.

    Und ja, all das, dass der Hund nicht gehungert hat und dass das Vetamt da war und sogar gelobt hat, stand auf derselben Seite wie die Erstvermutung, dass der Hund gehungert hat. Als Richtigstellung.
    Nun kann man natürlich hergehen und das eine glauben und das andere nicht und deine Neigung, welches du glauben möchtest ist überdeutlich.
    Es sei dir unbenommen, aber dann halte dich nicht für unvoreingenommen.

  52. jcl

    Ich möchte hier mal kurz nachhaken, denn ich glaube, die Diskussion geht in die falsche Richtung. Das Vet-Amt unternimmt hier gar nichts. Das Tierschutzgesetz und seine Anwendung sind bei deutschen Vet-Ämtern zwei Paar Stiefel. Im Fall Zarenhof hat das Vet-Amt ja auch monatelang nichts getan, obwohl der viele Stufen härter war als das Volpino-Experiment.

    Für mich selbst steht hier im Vordergrund, dass es sich um einen Tierversuch handelt. Ich bin kein Tierversuchsgegner, habe aber bei Experimenten mit hochentwickelten Lebewesen wie Hunden oder Affen schon meine Bedenken. Ich kann nachvollziehen, dass man an Hunden Krebstherapien testet, aber ich kann nicht nachvollziehen, mit Hunden Experimente zu machen, die auf den ersten Blick, und auch auf den zweiten, wissenschaftlich völlig sinn- und zwecklos sind.

    Paige, wenn du dieses Experiment befürwortest, habe ich ein paar Fragen:

    – Was ist der wissenschaftliche Zweck des Experiments und wie soll er konkret erreicht werden?

    – Wo liegt der wissenschaftliche Sinn darin, einen Hund über viele Tage vom Fressen abzuhalten – denn das ist ja wohl unstrittig? Warum hat die „Experimentatorin“ sich das einfach angesehen, ohne einzugreifen?

    – Kannst du bitte erklären, was „Futterarbeit“ sein soll?

    – Kannst du die Begründung von Barbara Ertel, warum nichts mehr über das Experiment veröffentlicht werden darf, auf Deutsch übersetzen? Und vielleicht auch erklären, wofür sich 9 Anhänger bei dieser Verlautbarung ihrer Führerin „bedankt“ haben?

    Das würde mich doch sehr interessieren.

  53. Paige

    du siehst es als Experiment. Ich nicht. Mich würde im Gegenzug interessieren, warum du es als Tierversuch siehst.
    Es ist nicht mehr und nicht weniger ein Tierversuch als der Import von anderen Hunden, die hierher geholt und hier wie auch immer gehalten werden.
    Einziger Unterschied, sie passen stellungsmäßig zusammen und können somit Abläufe zeigen, wie Hunde passender Stellungen miteinander arbeiten – und genau das soll ausgewertet werden. Das tut ihnen sicherlich nicht weh, mit Hunden zusammen zu leben, die zu ihnen passen. Was daran ein Tierversuch sein soll, bleibt mir ein Rätsel. Gemäß dieser Logik macht jeder Hundebesitzer Tierversuche, der seinen Hund beobachtet.

    Und es ist sehr wohl strittig, dass der Hund 10 Tage vom Fressen abgehalten wurde.
    Dass man dabei allerdings zugesehen hat, als man dachte, es sei so, ist mir unbegreiflich und ich war damals als ich das las, ebenso entsetzt, weil ich diese Einstellung kaltherzig finde. Aber für Herzlichkeit war BE noch nie bekannt, was es natürlich nicht besser macht.
    Nur: ob der Hund wirklich gehungert hat, ist strittig und unbewiesen und wird es wohl auch immer bleiben.
    Der Sinn von Futterarbeit in der Theorie ist das Erarbeiten von Disziplin und Kooperation.

    Warum sich die User für das Verschieben in die die AG bedanken, muss du die User fragen. Ich bin des Telegedankenlesens leider nicht mächtig. Ich kann nur mutmaßen, dass sie diese Maßnahme einfach richtig fanden, nachdem sich im Netz so ausgiebig das Maul zerfetzt wurde, damit dahingehend endlich wieder Ruhe einkehrt.
    Motiv „wenig Angriffsfläche bieten“ um Ruhe zu haben ist wohl auch das Hauptmotiv, warum inzwischen fast alles im geschlossenen verschwindet. Wer permanent angreift, muss sich nicht wundern, wenn die Türe zugemacht wird, damit der Sturm draußenbleibt.

  54. Paige

    Nachtrag:
    ich gehöre zu den Zweiflern, die nicht mehr glauben, dass sich überhaupt irgendwelche Wissenschaftler mit etwas beschäftigen.
    Was die Haltung dieser Hunde zu einer ganz normalen Hundehaltung werden lässt, wie sie beispielsweise von Schlittenhundesportlern en masse praktiziert wird: Gruppenhaltung im Freiland.
    Unterschied: diese Hunde passen meist nicht zusammen.

  55. jcl

    Nicht ich sehe es als Tierversuch, sondern der RS-Verein selbst hat es ja als solchen angepriesen. Außerdem kommen Hunde aus dem Tierschutz ja normalerweise zu neuen Haltern, nicht zu einer Person in den Garten, die schon 7 eigene Hunde hat.

    „Der Sinn von Futterarbeit in der Theorie ist das Erarbeiten von Disziplin und Kooperation.“

    Überlege dir doch mal selbst, ob diese Behauptung irgendeinen Sinn macht. Stell dir ein wildlebendes Rudel vor. Wie soll denn ein Tier Disziplin und Kooperation durch Hungern lernen? Käme es dir nicht selbst komisch vor, wenn die Natur das so eingerichtet hätte? Wenn ein Mitglied eines Rudels nicht fressen kann, ist es doch noch viel weniger zur Kooperation bei der Jagd imstande. Kooperation im Rudel wird durch Spiel erarbeitet. Mobben und am Fressen hindern wird in freien Wolfsrudeln nicht beobachtet, nur bei gefangenen Tieren im Gehege bei schlechter Haltung.

  56. Flix Artikelautor

    Paige: „…dass sie diese Maßnahme einfach richtig fanden, nachdem sich im Netz so ausgiebig das Maul zerfetzt wurde…“

    Zur Klarstellung: Der Thread wurde geschlossen, bevor dieses Blog veröffentlicht wurde.

  57. Paige

    Flix,
    das Intenet besteht nicht nur aus dieser seite hier 😉

    jcl,
    ich weiß, der Verein behauptet viel was wissenschaftliche Studien angeht. Das müsstet gerade IHR doch schon bemerkt haben 😉

    Und was die futterarbeit angeht konnte ich das doch schon bei eigenen Hunden zur Genüge beobachten. Und viele Andere auch. Futter wird zum Tabu erklärt, wieder freigegeben, usw.

    Und warum reitet ihr auf dem Hungern rum? Es steht doch nicht mal fest, ob der Hund überhaupt gehungert hat. Und die Erklärungen die darum herumgebaut wurden, nun ja, davon mag man halten was man will. Ich fands auch abartig. Und hätte ich angenommen, dass der Hund hungert, hätte ich sicherlich nicht zugesehen – egal wie die Erklärungen gelautet hätten. Aber ich bin nicht BE.

  58. Gaby

    Paige, wenn Du Dir mal den zweiten Screenshot #138384 in diesem Beitrag anschaust: Steht da nicht überdeutlich „Meine Verzweiflung darüber, dass MBH … nicht fressen darf, erreichte nämlich nach einer Woche und der 15. Fressverhinderungsaktion des V2“ usw. usf.? Soll das alles gelogen sein? Ein Fake? Genauso wie die Antwort von BE? Oder WILLST Du das einfach nicht sehen?

  59. Timbra

    Diese Diskussion zeigt mal wieder, dass man mit RS-Anhängern nicht diskutieren kann, einfach weil sie diese Rudelstellungsphantasien als unumstößlich gegeben ansehen. Da kann man sagen, was man will, und Tatsachen aufzeigen, wie man will. Da können renommierte Wissenschaftler Stellung nehmen und der Österreichische Verband der Hundeerzieher und und und. Aber wenn auf der RS-Internetseite steht, ein Hund würde eine Woche am Fressen gehindert werden, dann bezweifelt man, dass er gehungert. Nee, is klar.

    Ehrlich gesagt reicht es doch schon völlig , wenn die Verantwortliche *meint*, ein Hund würde mehrere Tage am Fressen gehindert, und nichts unternimmt. Da muß man sich doch mal überlegen, wie verbrettert man von diesen Rudelstellungsphantasien sein muß, dass man (noch dazu als *Hundehalter*) nichts dagegen tut außer – man lasse sich das auf Zunge zergehen – den Hunden *eine Ansprache zu halten*! Dann wird bei Mamma Ertel in Erwartung eines Donnerwetters gebeichtet, weil man ja so übel gesündigt hat, und die Welt ist wieder in Ordnung.
    So, und jetzt bin ich wieder an dem Punkt, an dem mir zivilisierte Worte fehlen, außer vielleicht dass man jemandem, der so handelt bzw. nicht handelt, keine Hunde anvertrauen darf.

    Mich erinnert das Ganze in diese sektentypische Ignoranz, die mitunter sogar soweit geht, dass z.B. in manchen Sekten Mitglieder nicht medizinisch versorgt werden dürfen, weil es die Grundsätze der Sekte verbieten.

    Eine Frage hätte ich noch an Paige. Was hat Dich denn von Barbara Ertel abgebracht?

  60. Susanne

    Zitat Paige: „Und warum reitet ihr auf dem Hungern rum? Es steht doch nicht mal fest, ob der Hund überhaupt gehungert hat.“

    Wenn die „Pflegestelle“ des ZVR klar formuliert, Zitat:
    „Grundsätzlich ist die Situation laut Barbara so, dass der MbH durch irgendetwas derart aus der Spur geraten ist, dass VLH ihm beide Bindehunde entzogen hat und ihn von V2 kontrollieren lässt. In enger Absprache mit dem VLH sorgt V2 für Abgeschirmtheit, für Ruhe, verhindert ein Überreagieren- aber – und das hat mir unter anderem am meisten zu schaffen gemacht- er verbietet ihm auch über große Strecken und ganz sicher solange ich anwesend bin- das Fressen.
    […]
    Meine Verzweiflung darüber dass MBH –als zentraler Hund des Rudels nicht fressen darf, erreichte nämlich nach einer Woche solche Ausmaße, dass ich eines Tages nach der 15. Fress- Verhinderungsaktion von V2, raus gestapft bin und allen eine Ansprache gehalten habe….
    […]
    MBH ist sehr dünn- ich mache mir Sorgen.

    Das liest sich nicht so, als hätte es da KEIN Problem gegeben. Dass Frau Ertel das anschließend, verbunden mit ihrer Häme über einen angeblich stattgefundenen Besuch eines Amtsveterinärs, entsprechend negiert hatte, war ja zu erwarten.

    Was ich übrigens auch sehr interessant finde, ist, dass eine Frau Ertel, die in ihrer Zeit bei Polar-Chat kaum Gelegenheiten ausließ, um Tierschutzvereine und Tierheime aufgrund nebulöser Transport- und Vermittlungspraktiken in die Pfanne zu hauen, nun SELBST genau DAS tut, was sie ansonsten so vehement (teils zu Recht) kritisiert hatte. Nur jetzt, nachdem sie selbst genau diesen Mist baut, sieht das auf einmal anders aus?

    Wer also bitte hat diese Volpinogruppe, bestehend aus 5 Hunden, im April dieses Jahres in eine Pflegestelle gegeben, auf der sich bereits 7 (SIEBEN!!!) weitere Hunde befanden? Welcher Deutsche Verein hat wissentlich Hunde in ein „Experiment“ dieser Art vermittelt? Oder hat Frau Ertel das dem Verein am Ende ebenfalls unterschlagen, so wie http://www.rudelstellungen.eu eine ganze Reihe von Tierschutzhunden unter der Hand einfach vertragswidrig weitergereicht hat?

  61. Paige

    kein Grund, wieder mal beleidigend und ausfallend zu werden.

    Ich muss mir die Screenshots nicht durchlesen, denn ich las sie in Echtzeit im Original. Und schon damals war ich entsetzt, dass nicht eingegriffen wird, die Erklärungen von BE fand ich lächerlich und den bedingungslosen Gehorsam erschütternd. Soweit sind wir uns also einig.

    Nur kam anschließend die Aussage, der Hund habe bei anderer Gelegenheit an anderer Stelle doch gefressen. Tja. Und nun? Beweise das Gegenteil oder glaub was du willst. Kann jeder tun.
    Beweisen kann keiner mehr irgendetwas. Also bleibts beim Glauben.

  62. Susanne

    @Paige: ich bin nirgends beleidigend oder ausfallend geworden, es sei denn, Du verstehst konkrete Nachfragen als solche und das wiederum würde erklären, weshalb die Nachfrage nach dem Verein nicht beantwortet wird. Oder hackt die eine Krähe der anderen vielleicht kein Auge aus?

  63. Paige

    und wie soll ich die Frage beantworten? Zum wiederholten Mal: ICH BIN NICHT MEHR DABEI !!!!!!!
    Ich lese im öffentlichen Bereich genau wie du.
    (soviel zum Thema Krähe, die ich nun sein soll)

  64. Jule

    Aber was passiert denn jetzt mit den Hunden??? Der Winter kommt! Sollen sie jetzt etwa ihr ganzes Leben dort eingesperrt bleiben,nur weil eine Frau BE. das für richtig hält??? Sie sollen also nicht an Menschen gewöhnt werden… JAAAA DAS IST TIERQUÄLEREI!!!

  65. Jule

    Wo sollte ich es denn lesen??? Es ist nix öffentlich… Wie hast du es denn in Deiner Erinnerung? Scheint ja was gutes zu sein,aber dann würde es ja weiterhin öffentlich zu lesen sein!!

  66. Brigitta Kramer

    Paige:

    „wo liest du das? Ich hab das anders in Erinnerung.“

    Ertel:

    „Es werden nun wissenschaftliche LANGZEITBEOBACHTUNGEN durchgeführt“

    EMS:

    „Britta, die 7 ? eigenen Hunde müssen doch nicht im Zwinger leben, das ist nur deine Vermutung. Genauso gut können sie im Haus leben und werden täglich spazieren geführt. “

    Kara (Screenshot):

    „…Ich muß zu den ZWINGERN um die Ecke- ihr geht am besten hier zur Mauer – Ergebnis: alles schießt zu den ZWINGERN. Ich muß zu den Hunden die außer Sicht sind- nein Mißverständnis- Ich muss doch zu den ZWINERN und ihr solltet zur Mauer“

    Und an anderer Stelle:

    „Ich hatte heute vormittag NLH Wolle und N3 Nero für kurze Zeit in dem angrenzenden Gelände IN DEM ZWINGER DER DIREKT AN DER MAUER ZU DEN VOLPINI STEHT“

    Ich hätte nicht Zwinger vermutet, wenn es die Halterin nicht selbst geschrieben hätte.

    Die 7 Hunde werden in Zwingern gehalten, die Volpinos sich selbst überlassen im Garten. Und jetzt kommt der Winter.

    Noch Fragen?

  67. Timbra

    Ich bin nicht beleidigend und ausfallend geworden, ich habe mir das verkniffen. 🙂

    Mich würde noch immer interessieren, was Dich, Paige, von Barbara Ertel abgebracht hat.

  68. Brigitta Kramer

    Ich kanns mir denken, Timbra.

    Die Frage, warum Paige trotzdem immer noch an der RS festhält erspar ich mir. Ich will nicht schon wieder hören: Das muß man gesehen haben. Weil damit kann kein Mensch irgendetwas anfangen.

    Mich interessieren hauptsächlich die Volpinos im Moment, und je kälter es wird, umso mehr mach ich mir Sorgen. Selbst wenn man den Hunden Unterstände bauen würde, ergeben sich für mich Fragen:

    Wieviel Platz bleibt dann noch als Auslauf, wenn man für 5 Hunde winterfeste Unterstände baut?

    Wobei ich gar nicht glaube, daß das geschieht, denn das wäre ja ein Eingriff des Menschen.

    So oder so…es ist schlimm…

  69. Paige

    ich habe in Erinnerung, dass langzeitlich eine Gewöhnung an den Menschen geplant ist und auch schon dran gearbeitet wird

  70. Jule

    Wenn das so wäre könnte man das definitiv auf Eu lesen…Dann wäre doch BE die Gute!!!
    Wahrscheinlich ist der eine Hund tatsächlich schon verhungert…

  71. Paige

    im verschobenen Volpino-Thread soweit ich mich erinnere, kurz bevor er verschoben wurde. Bin aber nicht ganz sicher.
    Es wurden ALLE Infos zu den Volpinos verschoben – die guten wie die schlechten. Eben einfach alles.
    Hätte man nicht so rumgehetzt wäre es sicherlich alles noch zu lesen

  72. Brigitta Kramer

    Paige,

    Ich kann dieses „Wir haben rumgehetzt“ einfach nicht mehr hören!

    Kannst Du Dir nicht vorstellen, daß man sich ganz einfach Sorgen macht und diese Hunde? Geht Dir das Schicksal der Volpinos wirklich so am Allerwertesten vorbei? Bist Du – obwohl Du sagst, daß Du eine „Ehemalige“ bist – immer noch so gläubig, daß Du glaubst, es KANN ja nur alles gut sein, wenn nur RS draufsteht?

    Ich hab es langsam echt satt, immer als Hetzer diffamiert zu werden, meine einzige Intention ist meine Sorge! Ich hetze gegen niemanden und man kann meine Statements nachlesen, ich habe noch niemals jemanden hier beleidigt oder gegen irgendetwas gehetzt! Diese Wortwahl findet man aber häufig bei RS-Anhängern, die dann gerne diese Seite als Hetz- oder Schmähseite betiteln, oder mir schonmal ein „Maul halten“ um die Ohren werfen!

    Ja, ich vermute! Ja, ich weiß es nicht, wie es den Hunden wirklich geht.

    Aber genauso, wie Du automatisch glaubst, es geht den Hunden gut, glaube ich das erstmal so lange nicht, bis ich das weiß. Du sagst in einem anderen Kommentar, daß Du es nicht weißt. Aber alleine schon das „Nicht-Wissen“ muß einem doch schon zu denken geben, oder nicht? Ich WILL wissen – ich geb mich nicht damit zufrieden, was mir lapidar gesagt wird.

    Wenn ich einen Fremden erwische, wie er an meinem Rechner rummacht, glaub ich dann auch, er wollte nur den Staub entfernen, nur weil er mir das so sagt? Das wäre genau so eine Schutzbehauptung. Eine Erklärung, die nicht von neutraler Seite kommt, sondern von einer, die ja jedes Interesse daran hat, zu verschleiern, glaub ich erstmal nicht. Und dazu steh ich auch.

    Und ganz ohne Hetze: Ich will wissen, wie es den Volpinos geht!

  73. Paige

    es wurde festgestellt, dass der VolpinoThread verschoben wurde, bevor es diese Seite hier gab.
    Somit kannst du getrost annehmen, dass es noch andere Seiten als diese hier gibt, die sich diesen Schuh der Hetze ganz getrost anziehen dürfen, ohne dass er unpassend ist.

    Und ganz ehrlich: ich mache mir um diese Hunde tatsächlich keine großen Sorgen. Weil ich die RS-ler und ihren Umgang mit ihren Hunden zum Großteil kenne (wenn auch nicht die Stelle, wo die Volpinos leben) und eigentlich keinen kennengelernt habe, der seine Hunde nicht liebt.
    Es ist bei weitem nicht alles so herzlos wie BE und wie es gerne immer dargestellt wird.

    Wieso sollte mir das Nicht-Wissen über das Wohlergehen der Hunde Sorgen machen? Ich weiß nichts vom Wohlergehen von Millionen von Hunden in Deutschland und von Milliarden von Hunden auf dieser Welt.
    Ich weiß, dass du auf mein Urteil nicht viel gibst, aber im Gegensatz zu dir kenne ich die meisten Leute, kenne ihre Einstellung zu ihren Hunden und habe sie mir ihren Hunden gesehen. Ich habe keinen Grund, mir Sorgen um ihre Hunde zu machen.
    Und ich meine es ernst, wenn ich sage, lasst es kontrollieren, weil ich genau weiß, es kommt nichts negatives bei rum. Auch weil sie es sich nicht mehr leisten können.

    Das einzig erschütternde ist der unbedingte Gehorsam der Betreuerin, als sie dachte, der Hund würde hungern (ob er es wirklich tat wird niemand mehr wirklich wissen). Sowas darf es einfach nicht geben. In dem Fall darf man seine Verantwortung für das Leiden nicht an eine Autorität abgeben. Das war vollkommenes menschliches Versagen. Wie gessagt, ich kenne die Betreuerin und ihr Verhältnis zu Hunden nicht.
    Und deswegen ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn ein wachsames Auge der Öffentlcihkeit drauf guckt, dass sich so etwas nicht wiederholt. In der Beziehung scheint die Betreuerin nicht „mündig“.

  74. Brigitta Kramer

    Paige ich persönlich danke Dir für diesen Beitrag.

    Ich kann Dir nur an einer Stelle widersprechen. Da, wo Du von den vielen Hunden überall schreibst. Denn auch da hab ich – wo immer ich kann – meine Augen offen und werde mich immer auch einsetzten, wenn mir etwas auffällt, wo es Lebewesen nicht gut geht. Das mache ich seit vielen Jahren – nicht nur hier.

    Dort, wo ich keine Einsicht habe, kann ich auch weder etwas sagen, noch etwas tun. Aber hier weiß man doch, was mit den Hunden passiert, hier sind es eben nicht irgendwelche anonymen Hunde irgendwo auf der Welt – DAS ist der Unterschied!

    Und ich gebe Dir recht, ich kenne die Hundehalter bei RS nicht, da bist Du ganz sicher wesentlich kompetenter, keine Frage. Und ich glaube Dir, daß auch diese Leute ihre Hunde lieben. Daran zweifle ich nicht, daß RS-Leute alles was sie machen, im besten Glauben tun.

    Was ich aber sehr wohl kritiisieren kann, ist, was man mit den Hunden aus – meiner Meinung nach – falscher Theorie, macht.

    Ein gutes Beispiel ist da animal hoarding. Das sind auch Menschen, die Tiere lieben und aus dieser falsch interpretierten Liebe doch letztendlich zum Schaden der Tiere agieren. Oder diese Leute, die ihre Hunde so mit Süßigkeiten füttern, bis sie sich kaum noch bewegen können, auch sie lieben ihre Hunde. Ja, auch die, die ihre Tiere mittels Agility oder sonst irgendwelchen sportlichen Aktivitäten zu Höchstleistungen anspornen, ohne den Tieren mal Ruhe zu gönnen. Alle diese Menschen behaupten, ihre Tiere zu lieben. Weder diesen Leuten noch RS-Leuten sprech ich Tierliebe ab.

    Was daraus entsteht, das kritisiere ich.

  75. Paige

    ich habe keine Leiden gesehen, die den Hunden aus einer ungesunden Affenliebe heraus entstehen. Sie werden nicht gehortet, nicht überfordert, nicht erdrückt, sie werden auch nicht herzlos abgeschoben, wie es gerne den Anschein hat, sie werden auch nciht vernachlässigt.
    Ich wäre sicherlich nicht so lange dabei gewesen, wenn es anders wäre.
    Ich durfte zahllose Beipiele erleben, wo es den Hunden durch RS deutlich besser ging als vorher. Hunde, die sich entspannten, zur Ruhe kamen, gesundeten, passende Lebensgefährten fanden. Und ich durfte viele Fälle miterleben, wo Tierheimdauerhocker endlich eine Lebensstellung fanden und aufblühten.
    Es gab auch Fälle, wo es nicht so klappte, wie erhofft.Dort wurde versucht, diesen Fehler so schnell wie möglich zu korrigieren.
    Das Problem ist, es gibt eben diese zwei Seiten: den Absolutätsanspruch, die Abschottung, den unterirdischen menschlichen Umgang seitens BE. die Herzlosigkeit dieser Frau, die Märchen, die Peinlichkeiten, die nicht mehr zurechtzurücken sind.
    Aber es gibt auch das, was sie bewirkt, das was ihre Anhänger, die mit Herz und Verstand ihre Hunde lieben, daraus machen, auch wenn sie nicht alles offen schreiben, was sie so tun, weil sie wissen, dann wirds ungemütlich. Es ist nicht alles so, wie es nach außen erscheint. Internet und Wirklichkeit.
    Wer das Köpfchen hebt, den erwischt der Rasenmäher. Also lässt man das Köpfchen unten und tut doch im Stillen, was man für richtig hält.

    Und warum? Weil man tausendmal gehört und selbst gepredigt hat, dass nur BE Hunde einschätzen kann. Solange bis auch der letzte es glaubt.
    Aber ich habe inzwischen von einigen Fehler erfahren, der Massenabfertigung geschuldet. Das macht den Anspruch, alleinig einschätzen zu können und vor allem, fehlerfrei einschätzen zu können, hinfällig.
    BE sägt an vielerlei Stellen an dem Ast, auf dem sie sitzt.
    Man verwechsel sie aber bitte nicht mit den Leuten, die mir Herz und Verstand das Beste für ihre Hunde tun und bewirken.
    Auch wenn sie nicht drüber reden, weil sonst der Rasenmäher kommt und auch weil sie auf Diskussionen, auf die ich mich gerade einlasse, keine Lust haben.
    Ich kanns mir leisten. Ich hab mich freigeschwommen und muss niemandem mehr gefallen. Von daher kannst du davon ausgehen, dass ich dir nichts vormache.

  76. Brigitta Kramer

    Paige

    Davon geh ich auch aus. Und nach Deinem letzten Kommentar sowieso. Du hast sehr gut erklärt.

    Zwischen uns gibt es nur diesen einen Unterschied, der aber gravierend ist. Du glaubst an die vererbte Rudelstellung, ich glaube das nicht. Ich glaube das nicht, weil es jeder gängigen Wissenschaft widerspricht, weil es durch nichts zu beweisen ist.

    Ich bin nicht wissenschaftshörig und weiß sehr gut, daß Wissenschaft nichts Statisches ist, sonder immer auf den letzten Erkennissen beruht und beruhen muß. Deswegen wird ja immer weiter Forschung betrieben, um entweder Erkenntnisse zu untermauern, oder diese zu korrigieren. Das geschieht auch ständig und ich kennen keinen ernstzunehmenden Wissenschaftler, der das anders sieht.

    Was mich aber überzeugt, sind Menschen, die über lange Zeiträume beobachtet, und aus diesen Beobachtungen und Studien für mich nachvollziehbare Erkenntnisse gewonnen haben. Das überzeugt mich mehr, als jemand, der seine Erkenntnisse durch nichts untermauern kann. Ob diese Dinge nun von Frau Ertel und ihrerm autoritären und arroganten Gehaben erzählt werden, oder von Frau Nowak mit ihrer Esoterik, ist zweitrangig. Ich würde auch nicht an vererbte Rudelstellung glauben, wenn diese Lehre von der sympathischsten Person der Welt hinterbracht würde.

    Glauben fällt für mich in den Bereich Religion.

    Wissen bezieht sich auf Menschen, die beobachtet, studiert, untersucht und geforscht haben. Die beweisen können, wann sie was und wo gesehen haben und ihre Schlüsse daraus ziehen. Dieses Wissen wird ständig erweitert und ja, auch schon mal revidiert. Das ist Forschung und Wissenschaft.

    Vererbte Rudelstellung ist erstmal eine Theorie. Es gibt keine exakte Forschung, keine Unterlagen. Nur die Behauptung einer einzigen Person. Diese hat noch niemals bewiesen, was sie wann und wo selbst untersucht oder geforscht hätte. Deren „Wissen“ aus behaupteten Quellen kommt, die sich als falsch herausstellen. Mag ja sein, daß vererbte Rudelstellung irgendwann mal wissenschaftlich bewiesen wird. Aber bis dahin ist das für mich erstmal eine Behauptung – nicht mehr.

    Und diese Behauptung hat – meiner Ansicht nach – sehr schlechte Auswirkungen auf Hunde. Und dagegen spreche ich mich aus. Und es überzeugt mich auch nicht dieses Mantra: „Das muß man erstmal selbst gesehen haben“.

    Ich gehe davon aus, daß Du mir nichts vormachst, warum solltest Du auch? Wir wissen beide, daß wir den anderen nicht von seiner Meinung abbringen werden. Wir tauschen Argumente aus. Daß Du Dich dieser absoluten Autorität nicht mehr unterwerfen willst, sagt viel über Dich aus, ohne jetzt persönlich werden zu wollen, sorry. Ich meine das durchaus sehr positiv.

    Denn ich habe nie verstanden, wie man sich so unterwerfen kann. Es wundert mich nicht, daß der Sektenvorwurf kommen mußte, die Ähnlichkeiten sind nunmal frappant, denn auch dort wird der Verstand und das logische Denken beim Guru erstmal abgegeben. Das meinte ich vorhin, als ich sagte, es ehrt Dich, daß Du Dich dem nicht unterwirfst.

    Und ich meine das jetzt ganz ehrlich und ohne Hintergedanken, daß ich mich freue, daß Du Dich „hier auf eine Diskussion einläßt“

    Auch wenn unsere Standpunkte wohl nie kompatibel werden können.

  77. Wortzauberin

    @Paige – da habe ich eine Frage. Würdest du dann die Erfahrungsberichte hier als menschliche Sentimentalität, Ausnahmen oder dergleichen einordnen?

    Sie passen für mich – als Außenstehende – völlig in das Bild, das ich aufgrund der Äußerungen von BE zu RS und Hunden sowie deren Menschen(-Versager) (geschweige denn Wölfen) gewonnen habe. Auch diverse Tagebücher zeugten nicht eben vom Wohlbefinden der Hunde.

    Deshalb rühren sich nun mal Bedenken, was die Volpinos angeht. Wenn das unter der Leitung von BE läuft, die „Betreuerin“ derart hörig (nicht) agiert, wie es im Forum zu lesen war, daraufhin der Thread verschoben wird … ich glaube nicht, dass es „nur“ Hetze von Außen war, die hätten schlüssig Berichte mit stichhaltigen Informationen, Fotos, Augenzeugen, watnichalls, schnell zunichte machen können.

    Ok – es bleibt (vielleicht) im Trüben. Immerhin hat es – ebenfalls vielleicht – zur Folge, dass die Öffentlichkeit Interesse zeigt und im Falle eines Missbrauchs, wie ich ihn sehe, nicht so schnell eine Wiederholungsgefahr gegeben ist. Wobei ich Frau Ertel nach ihren diversen Äußerungen, Berichten, etc. alles Mögliche zutraue, aber das steht auf einem anderen Blatt.

    Meine Eingangsfrage an dich steht dennoch 😉

  78. Paige

    ich habe keinen Zweifel, dass die Leute das wirklich so erlebt und empfunden haben und vieles davon bezieht sich auf BE Umgang mit Menschen.
    Das habe ich nun bereits zur Genüge kommentiert und möchte das nicht noch weiter tun.

    Manches davon wurde auch eingefärbt und würde von anderen Anwesenden gänzlich anders geschildert werden.
    Es sind subjektive Berichte, die ich einfach so stehenlassen kann.

  79. Dagmar Jung

    Ich möchte nur eine kleine sachliche Berichtigung los werden:

    Die Halterin der Volpinos hat nicht 7, sondern 5 eigene Hunde. Die Namensliste enthält zwar 7 Hundenamen, über den letzen beiden steht aber ‚im Herzen‘, das bedeutet, sie sind bereits gestorben. Es ist in Hundeforen allgemein üblich, das nicht nur die jetzt lebenden, sondern mit dem Zusatz ‚im Herzen‘ auch die früheren Hunde mit unter die Signatur gesetzt werden.

  80. Brigitta Kramer

    Danke für die Berichtigung Dagmar, allerdings macht es in der Sache nichts besser. Ob dort nun 12 oder „nur“ 10 Hunde gehalten werden, ist sekundär.

    5 Zwingerhunde und 5 nach RS sich selbst überlassene Hunde auf so kleinem Raum ist so oder so in meinen Augen eine Schande.

  81. jcl

    Danke trotzdem für die Info – aber es sind wirklich 7 lebende Hunde. Mit den zwei im Herzen wären es neun.

  82. Marion Bach

    Hallo, habe unter Anderem den Beitrag vom Volopino Rudel unter Wissenschaft gelesen.
    Ich habe das Rudel im letzten Jahr zwei mal persönlich besucht, um so etwas auch mal mit eigenen Augen zu sehen. Einmal war auch gerade die Tierärztin da, mit der ich mich ausfürlich unterhalten habe.
    Sie sagte, das die Hunde, als sie dort angekommen waren, in einem sehr schlechten Zustand waren.
    Mitlerweile wären sie alle in einem sehr guten Zustand. Was ich persönlich auch nur bestätigen kann.
    Das Rudel hat ein sehr schönes abwechslungsreiches Gehege, und es war schön den Aktionen der Hunde zuzusehen.
    Das Rudel zeigte wenig Intersse an uns Menschen, war aber weder ängstlich noch agressiv.
    Ich muss sagen, das ich, als ich den Bericht hier gelesen habe, doch sehr irritiert war, wie man so etwas
    behaupten kann. Entweder ist das grottenschlecht reschaschiert, nur von hörensagen, oder bewusst
    gelogen.
    Muss ich davon ausgehen, das das auch bei den anderen Beiträgen so sein kann?
    Liebe Grüße Marion

  83. Flix Artikelautor

    Der Beitrag besteht, wie klar ersichtlich ist, aus Screenshots und den Aussagen auf der von Frau Ertel betriebenen Internetplattform. Da dieser Thread wie viele andere auch, aus dem Forum verschwunden ist und Informationen nur noch einem elitären Kreis selbsternannter „Forscher“ zugänglich sind, können wir über den weiteren Fortgang des Experiments leider keine Auskunft geben.

    Wenn Sie aber dafür sorgen wollen, dass ihr Kommentar über das Hörensagen hinausgeht, fänden wir es wunderbar, Sie würden uns ein paar Bilder oder noch besser ein Video dieser Hundegruppe zukommen lassen. Gerne veröffentlichen wir das dann und jeder kann sehen wie gut es den Hunden geht. Ich denke, das würde einige hier aufatmen lassen.

  84. Arachne

    @ Marion Bach

    Im vorigen Jahr?

    Die Screenshots sind von Ende April 2014, im ersten kann man sehen, dass der Beitrag 5 Tage und 1 Stunde her war…….und im Beitrag steht zu lesen, dass die Hunde seit 11 Tagen da waren……

  85. Gaby

    @Arachne: Zugegeben, das klingt merkwürdig. Das „letzte“ Jahr war 2013 und da waren die Volpini noch nicht in D.

    Und ich muss Flix zustimmen: Warum stellt .eu nicht mal ein öffentlich zugängliches Video der Hunde ein, anhand dessen man sich vom Zustand der Gruppe und den Haltungsbedingungen ein Bild machen könnte? Das könnte doch manche Zweifel entkräften – statt dessen bleibt alles geheim und den wildesten Spekulationen ausgesetzt.

  86. jcl

    In der Tat. RS ist schon eine tolle Sache. Wenn man mal die RS-Website gelesen hat, kommt einem so ein detaillierter Bericht über den Besuch bei einem zu dem Zeitpunkt noch gar nicht existierenden Rudel, sogar mit Tierärztin, völlig natürlich vor.

  87. Katharina

    Jcl: ganau dieser Gedanke ging auch mir durch den Kopf… Die sehen Dinge die „Normalo“ nicht sehen kann und sie sehens bevor es was zu sehen gibt…!!!

  88. Susanne

    Zitat Marion Bach: „Das Rudel hat ein sehr schönes abwechslungsreiches Gehege……“

    Wie man einen Bereich von 350 qm als „abwechslungsreich“ für eine Gruppe von 5 Hunden (Größe vielleicht um die 40-45 cm) bezeichnen kann …. das lässt schon sehr tief blicken. Vielleicht sperrt man Euch auch mal zu fünft auf 350 qm für Monate zusammen und wirft Euch lediglich zwei Mal am Tag ein paar belegte Brötchen über den Zaun, dann könnt Ihr eventuell nachempfinden, wie das ist. Wir kommen in dem Fall gerne zugucken und schauen uns zu unserer allgemeinen Erheiterung dann Eure „schönen Aktionen“ an. Wird bestimmt toll.

  89. Nici

    Vielleicht hat sie in ihrer Verblendung einfach nur gehofft, dass die GfH ihre These bestätigen würde?

  90. Merle

    Nun ja… Sehr aufschlussreich. 😉
    Die Station springt nicht nach dem Willen von Frau E. -> sofort handelt es sich um unhöfliches Benehmen. Dass man vllt jemanden erst kennen lernen möchte, um ggf weiteres zu entscheiden entspricht nur dem gesunden Menschenverstand. Taucht man dann dort auf und fordert nur, ohne irgendwie geartet gesprächsbereit zu sein. Nun ja… Den Rest kann sich jeder denken.

    Warum müssen die Volpini denn nun kurzfristig Weg? Ich denke die jetzige Unterbringung ist so super und auch vom Vet-Amt abgesegnet? (Letzter Stand als der Thread noch da war.) Ärger im Wolkenkuckucksheim? Warum müssen sie „jetzt, sehr kurzfristig“ weg?

  91. Hilde

    http://www.rudelstellungen.eu/forum/165-angebote-des-vereins/177550-geruecht-verein-gibt-hunde-weg

    Zitat von Olli: “
    Wenn man im Eingangspost schon „ehemaligen Volpino-Experiment“ liest, dann weiss man auch woher dieses Interesse kommt. Dazu brauch man dann auf der betreffenden Seite nur herumstöbern und darf sich dann dort die lebhafte Fantasie einiger antun.
    Da diese mitunter beinahe schon militant vorgehen, hat der Verin beschlossen, die Volpinos aus der Öffentlichkeit zu nehmen. Das erspart Zeit und Geld, schützt aber vor allem uns, die Hunde und deren Betreuer.
    Geplant war alles anders. Den Dank darf man den bekannten Damen und Herren geben…

    Und nein, dies ist keine Diskussionsgrundlage!

    Letztenendes sind wir der Öffentlichkeit auch keinerlei Rechenschaft in dieser Sache schuldig. “

    Ist klar, klargestellt ist wieder schuld…

  92. Stefi

    Ich mag die Diskussionskultur dort.
    Sobald klargestellt wurde, wer die Guten und wer die Bösen sind, wird das Thema schnell geschlossen. 😀

  93. Renate

    Das Wörter „kurzfristig / muss“ lassen aufhorchen. Dies kann ja vermutlich nur zwei Ursachen haben:
    1) Die jetzige Betreuerin hat keine Lust mehr / will sie weg haben
    2) Das Vet-Amt oder eine andere Behörde hat sich eingeschaltet und eine Entscheidung getroffen

    Denn der Verein will sie ja nicht woanders unterbringen.

    Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass Menschen ein Gehirn haben um zu denken. Stimmt das?

  94. Carla

    Na, immerhin sind die Leute in der Trumler Station NUR unhöflich! Das muss man ja schon fast als Kompliment sehen, da sich Frau Ertel so stark am Riemen reisst mit ihrer Aussage.

  95. Paige

    ihr solltet euch schämen.
    Nun wird den Hunden alle Nase lang ihr Zuhause genommen und sie hin-und herverschoben, weil ihr keine Ruhe geben könnt und Krieg führt. Zu Lasten der Hunde, mit denen ihr es angeblich sooo gut meint.

  96. Christiane

    Jetzt wird es aber langsam hinten höher als vorne…!

    Aber es ist wohl eines der Merkmale der vRS – Anhänger, für alles die Schuldigen immer egal wo, nur nicht in der Sache an sich zu suchen!

    Und davon mal ganz abgesehen, den Volpini ging es doch immer stellungsgerecht und auch sonst so richtig gut, der Amtsvet wurde blitzartig von vRS überzeugt, an der Art der Haltung war so rein gar nichts auszusetzen, wieso sind „wir“ jetzt der Auslöser für „Hin- und Herschieberei“ dieser armen Hunde?

  97. Hilde

    … weil man einen Sündenbock braucht…?
    Jede Möglichkeit wird doch genutzt, Hiebe auszuteilen gegen die Anti-Seite.

  98. Wortzauberin

    Kannst du mir erklären Paige, warum irgendwelche Worte hier dran Schuld sein sollen, dass den Volpinos „alle Nase lang ihr Zuhause genommen“ wird? Was hat Ruhe oder Unruhe auf Klargestellt damit zu tun, wo und wie die Hunde untergebracht sind? Oder waren die Bedingungen doch nicht so geeignet und es wurde über Klargestellt aufgedeckt? Naja – selbst wenn, hat niemand außer den Verantwortlichen eine Enscheidung zur Unterbringung getroffen – wer ist also Schuld?

    So lange unklar ist, wie es ihnen wirklich geht, muss auch niemand Ruhe geben. Stimmt dort alles, kann jegliche „Kriegsführung“ nichts dagegen tun, dann ist das so und niemandem muss hin und her verschoben werden.

    Wie ichs dreh und wende, ich kapiers nicht, erklärs mir bitte.

  99. Paige

    ich hatte tatsächlich nicht erwartet, dass die Leute hier auf dieser Seite Verantwortung für die Folgen ihres Geschreibsels hier übernehmen würden.

  100. Paige

    die armen Hunde werden vermutlich zukünftig ihr Zuhause verlieren, so oft sie von Gegnern irgendwo aufgespürt werden. Wirklich eine tolle Leistung von euch.

  101. Stefi

    Sollte jemand aus dem Klargestellt-Team dort (am Aufeinthaltsort der Hunde) persönlich gestört/genervt/beobachtet haben, und wäre daraufhin der Druck entstanden, die Hunde umzusiedeln, könnte ich die Aufforderung zum Schämen nachvollziehen.
    Offensichtlich ist das aber nicht passiert. Es wurde Kritik geübt, es wurden verantwortliche Stellen eingeschaltet und aufgedeckt.

    Wenn daraufhin die derzeitige Pflegestelle eventuell dem Druck nicht mehr Stand hält, ist das bedauerlich. Aber nicht die Schuld von Klargestellt. Sondern viel eher die Schuld Frau Ertels, die anderen Menschen derartige Verantwortung auferlegt und sie damit natürlich auch für Kritik „freigibt“.

    Trotzdem sind natürlich die Hunde die Leidtragenden. Vermutlich werden sie durch einen Ortswechsel allerding keinerlei Schaden erleiden. Schließlich leben sie doch in Stellung, die nehmen sie ja mit.

  102. Hilde

    Ich denke auch, wenn alles mit rechten Dingen zugehen würde, wäre eine Umsiedlung nicht erforderlich. Aber das ist nur eine Annahme von mir.

  103. Wortzauberin

    @Paige – es ist fester Bestandteil von vRS, gängige Praxis, Hunde hin- und herzuschieben. Nicht wegen irgendeinem Geschreibsel, sondern weil es das vRS-Gesetz so erfordert.

    Da kann jemand tippen oder sagen was er will, kritisieren was er will, ich würd mir ein Ei drauf backen, statt einen Hund aufgrunddessen woanders hin zu verfrachten.

    Ob nun Überforderung, Kritikunfähigkeit oder tatsächlich unangemessene Verhältnisse, dafür ist niemand verantwortlich als eben die Verantwortlichen ~ mit allen Konsequenzen. Da ja immer wieder der Vorwurf kommt, bei Klargestellt werden nur Lügen verbreitet, wird nur blind gehetzt, wird nur sinnlos fanatisiert, sollte es keine Rolle spielen, was hier so steht, ist ja eh alles Unsinn. Ergo muss darauf keine Reaktion erfolgen, schon gar keine zu Lasten der Volpinos, die Gründe liegen doppelergo nicht hier, sondern sonstwo – bei den von den Verantwortlichen zu verantwortenden wie auch immer gearteten Umständen.

  104. jcl

    Um mal die „Fakten“ auf den Boden der Realität zurückzuholen: Wir haben über die Volpinos überhaupt nichts „aufgedeckt“. Oben im Artikel steht nur das, was im RS-Forum selbst berichtet wurde: ein „Experiment“ wurde angekündigt, ein Hund hungerte tagelang, die Betreuerin griff nicht ein. Das ist alles. Wo die Hunde vorher waren und wie es ihnen da ging, ist völlig irrelevant. Und da auch alles weitere über das „Experiment“ vom Verein geheim gehalten wird, lässt sich darüber weder diskutieren, noch kann man von außen darauf irgendeinen Einfluss nehmen. Nur der Verein selbst weiß, warum er das Experiment geheim hält und warum die Volpinos jetzt weggebracht werden sollen. Unterstellungen, dass wir irgendeinen Einfluss auf diese Vorgänge hätten, sind blödsinning. Wer Hunde hält, ist allein und vollständig für sie verantwortlich, egal ob zum Spaß oder als „Experiment“.

  105. Susanne

    Zitat Paige: „ihr solltet euch schämen.
    Nun wird den Hunden alle Nase lang ihr Zuhause genommen und sie hin-und herverschoben, weil ihr keine Ruhe geben könnt und Krieg führt. Zu Lasten der Hunde, mit denen ihr es angeblich sooo gut meint.“

    Sag‘ mal geht’s noch? SCHÄMEN muss sich ganz allein Eure Frau Ertel, die 5 Hunde aus einem italienischen Canile nach Deutschland verschleppt und einer „Pflegestelle“ aufs Auge drückt, die ohnehin schon 7 (SIEBEN!) Hunde alleine managen muss und bei der ein Blinder mit Krückstock sehen MUSS, dass die Frau mit 5 weiteren, also insgesamt 12 Hunden völlig überfordert sein würde. Dass so ein verantwortungsloses Abkippen auf „Pflegestellen“ nicht lange gut gehen kann, zeigen diverse Tierschutz-Skandale der letzten Jahre, die sich vielleicht höchstens in der Anzahl der Tiere voneinander unterscheiden, im Prinzip aber nahezu deckungsgleich abgelaufen sind. Und wenn das nicht der Grund für das geplante temporäre „Umschichten“ ist, kann man nur beten, dass das Veterinäramt endlich mal wach geworden ist und dem Treiben da ein Ende gesetzt hat. Wobei da zu befürchten ist, dass allein der Wunsch Vater des Gedanken sein wird. Leider.

  106. Carla

    @Paige
    Ob es Frau Ertel wohl so prickelnd findet, dass Du hier aus dem Nähkästchen plaudert? Uns, dem Feind, hier noch Futter lieferst weil Du plapperst: „Nun wird den Hunden alle Nase lang ihr Zuhause genommen und sie hin-und herverschoben,“ Man sollte doch Frau Ertel oder Olli mal um eine Stellungnahme dazu bitten. Dass die Hunde alle Nase lang hin- und her verschoben werden, wussten wir ja bisher noch gar nicht. Hier bleibt das nun so stehen. Nicht wie auf .eu, wo solche Dinge im Eiltempo verschwinden. Da diese Nachricht ja aus dem intimen, inneren harten Kern kommt, muss das ja stimmen. Denn Paige schreibt ja immer nur Fakten. Paige weiss ja alles bestens.

    “ weil ihr keine Ruhe geben könnt und Krieg führt.“ Nun sollen wir glauben, dass Frau Ertel so zartbesaitet und schüchtern ist, dass sie gegen diese unentwegte und sicher illegale Einmischung gar nichts tut? Nur die Hunde alle Nase lang hin und her schiebt?

    Liebe Paige, ich denke eher, dass Frau Ertel schnurstracks auf die Polizeiwache ginge, Anzeige erstatten, eine einstweilige Verfügung in Gang bringen und dann beim Anwalt Informationen zwecks Zivilklage einholte. Wenn all das hier unwahre Hetzkampagnen sind, dann kann auch hier Frau Ertel den Rechtsweg beschreiten. So wie sich Frau Ertel gibt, ist sie wohl nicht die Person, die sich von asozialem Abschaum passiv die Butter vom Brot nehmen liesse.

    Laut Deiner Worte wäre sie ein rückgratloser Mensch, der vor Problemen flieht und lieber heimlich immer wieder Hunde versteckt. Nach Deiner dramatischen Darstellung hier ist niemand im .eu Original Verein mit genug Selbstbewusstsein ausgestattet um illegalen Aktionen der Anti-Seite Einhalt zu gebieten. Ausser Dir, Du machst hier den Robin Hood der Genervten.

  107. Gaby

    @Timbra: Nachdem die Trumler-Station abgesagt hat, wird BE eine neue Bleibe für sie suchen. Man kann daraus nur interpretieren, dass die bisherige „Pflegestelle“ die Nase voll hat.

  108. Gaby

    @Arachne: Vielleicht ist das Vet-Amt tatsächlich mal in die Puschen gekommen? Aber ehrlich gesagt, glaube ich nicht daran, denn die waren schon zwei Mal da und hatten nichts zu beantstanden. Ich gehe eher davon aus, dass die Pflegestelle überfordert war, auch wenn sie nun nicht mehr so viele eigene Hunde hält.

  109. Wortzauberin

    Wisst ihr das „sicher nichts zu beanstanden“ sicher? Die kommen ja auch mal, sind unzufrieden, kommen noch mal, sind unzufrieden, dann erst gibts Konsequenzen? Überforderung schließt das nicht aus.

    Naja, wieder alles (berechtigte) Spekulatuis.

    Wieso hat die Pflegerin jetzt weniger eigene Hunde und wie viele hat sie noch?

  110. katharina

    @Paige

    endlich jemand hier, der sachlich schreiben kann. ich danke dir, für deine worte. ich hoffe, du bist noch hier und kannst es lesen 🙂

  111. jcl

    Das ist schön, aber auch für das gegenseitige Loben gibt es nun das Forum. Artikel-Kommentare sollen sich auf sachliche Beiträge zum Thema beschränken. Danke.

  112. Susanne Bündgen

    Faszinierend, wie man sich die Dinge zurecht interpretieren kann. Nachdem die „Betreuungsperson“ tagelang jedes Interesse, jeden Blickkontakt, jede Annäherung der Hunde abgeblockt hat, teilen ihr die Hunde mit, dass sie kein Teil von deren Gemeinschaft ist…ja warum nur? Kleine Verwechslung von Ursache und Wirkung?
    Ganz zu schweigen von dem ganzen anderen Blödsinn, der die besondere Stärke von Hunden, ihre Anpassungsfähigkeit, ad absurdum führt und obendrein jegliche soziale und emotionale Entwicklung im Laufe eines Hundelebens bestreitet.
    Fazit: Ich könnte nicht verblüffter sein, wenn ein Therapeut nach der Sitzung zu mir sagen würde: „Sie sollten sich einen Mann mit Lendenschurz und Keule suchen, täglich Beeren pflücken und Wurzeln sammeln und mind. 12 Kinder kriegen, denn Sie sind das ursprüngliche erste Muttertier (UEM) und der oberste Lendenschurzträger (OLT) ist der beste Partner und 12 Kinder sind perfekt um jeden Posten intern zu besetzen -überzählige Kinder setzen Sie am besten im Wald aus.“

    Das tut ja wirklich weh im Kopf, sorry!

  113. jcl

    Nein, seit dem Versuch, die Hunde an die Trumler-Station abzugeben, haben auch wir nichts mehr davon gehört. Aber ich werde mal nachfragen – vielleicht lässt sich der Frau Ertel ja eine Stellungnahme entlocken.

  114. jcl

    Eine etwas bizarre Antwort von Barbara Ertel: Das Volpino-Experiment sei ihr gar nicht bekannt. Sie habe nur in 2014 einige seit 5 Jahren in Struktur lebende Volpinos „unterstützt“.

    Tja, da haben wir uns die Screenshots im Artikel oben wohl alle nur eingebildet. Und was genau mit den Volpinos inzwischen geschehen ist, weiß anscheinend auch die Frau Ertel nicht.

  115. Franzi

    Und wer „unterstützt“ die armen Mäuse 2015? Vielleicht sollte man mal bei der Pflegerin in Meuselko nachfragen, Anke XXXXXXX heißt sie soweit ich weiß.

    Ob sie im Tierheim sitzen? Traurig, dass diese 5 unschuldig auf der Strecke blieben.

  116. jcl

    Ich habe den Namen aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes unkenntlich gemacht, zumal die Dame ihre RS-Aktivität schon vor längerer Zeit beendet hat. Die Hunde sind nicht mehr dort und sicher auch nicht im Tierheim, da dies dem Verein schlechte Publicity einbringen würde. Wie und wohin Ertel sie entsorgt hat, bleibt also vorerst ihr Geheimnis.

  117. Susanne

    Ach, der Frau Ertel ist ein „Volpino-Experiment“ auf einmal „nicht bekannt“? Mich wundert das nicht wirklich und es würde mich eben so wenig wundern, wenn sie das Rudel eiskalt entsorgt hat. Einem derart empathielosen Menschen ist das durchaus zuzutrauen.

  118. Wortzauberin

    Hör blos auf, allein bei so nem Gedanken krieg ich schon wieder Schnappatmung.

    Aber vielleicht liest ja hier jemand, der Näheres weiß und teilt es zumindest den Admins mit.

  119. Ambra

    Finde es sehr schade , dass hier rein emotional argumentiert wird . Frau B.E. wird selbstverständlich sagen, sie weiß von keinem “ Experiment „, denn das war es mit Sicherheit nie für sie.
    Wölfe / Dingos werden in Gehegen gehalten . Wer von Euch schreit da auf ? Es hängt doch immer davon ab , wie so eine Haltung aussieht , und ich habe schon sehr gute gesehen .
    Ein Soziogramm bei diesen Volpinos zu erstellen, fänd ich total spannend , aber durch diese öffentlichen Verunglimpfungen wird man wohl leider nichts mehr weiter über diese Tiere erfahren . Schade .

  120. Wortzauberin

    @Ambra – Eine Entglimpfung wäre ja jederzeit möglich, sofern sie möglich ist. Verstehst?

    Dass es sich um ein Experiment handelt(e?), geht aus den damaligen Postings, siehe obigen Screenshots eindeutig hervor.

    Sofern Gehege-Wölfe und -Dingos derart gehalten werden, dass es tierschutzrelevant ist, gibt es durchaus genügend Aufschreie. Die werden aber, im tierschutzrechtlichen Sinne, nicht sich selbst überlassen, um zu beobachten, wer wen unterbuttert und wer nix zu Fressen abkriegt, sondern wurden ebenso wie Hunde vorab bereits ausgiebig erforscht, um selbst im Gehege eine artgerechte Haltung zu ermöglichen, was im Fall Ertel/Volpino ja fein unter den Teppich gekehrt beziehungsweise als Dummfug abgetan wird. Eben ~…~ „Es hängt doch immer davon ab , wie so eine Haltung aussieht …“

    Du hast also schon sehr gute Volpinohaltungen nach RS gesehen? Dann klär uns doch auf, so zur Entglimpfung!

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