Statement von Elli H. Radinger

Elli H. Radinger ist freie Fachjournalistin zum Thema Wolf und Hund, sowie bekannte Autorin mehrerer Wolfs- bzw. Hundebücher. Die Herausgeberin des seit 1991 bestehenden Wolf Magazins begleitet und beobachtet die Wolfspopulation des Yellowstone Nationalparks in Wyoming/USA seit deren Wiederansiedlung 1995. Als Mitarbeiterin des dortigen Wolfsprojekts kann man Radinger ein- oder mehrere Tage als Guide buchen und sich von ihr in die wunderbare Welt des Yellowstone Parks und seiner Bewohner einführen lassen.

Ich habe wohl ziemlich viel verschlafen, denn ich muss zugeben, dass ich erst beim letzten Wetzlarer Wolfstag ausführlich durch einen Vortrag von Günther Bloch über die Theorie der „vererbten Rudelstellung“ informiert wurde. Kurz danach erhielt ich einen Anruf von einer verzweifelten Hundebesitzerin, deren Hundetrainerin ihr geraten hatte, ihre alte Hündin, die schon seit vielen Jahren problemlos im Mehrhundeverband im gemeinsamen Haushalt lebt, abzugeben beziehungsweise zu tauschen. Ich war schockiert und konnte die Hundebesitzerin zum Glück von ihrem Vorhaben abbringen.

Inzwischen kenne ich die völlig unqualifizierten und unwahren Thesen von Frau Ertel. Ich möchte auch nicht mehr weiter darauf eingehen, denn Günther Bloch hat hierzu schon alles gesagt. Ich erforsche seit über 20 Jahren das Verhalten wild lebender Wölfe im Yellowstone-Nationalpark und habe das große Glück, dort auch verschiedene Wolfsfamilien in teilweise sehr großen Gruppen (bis zu 37 Tiere) zu beobachten. Ich kann Günthers Ausführungen hier voll bestätigen. Für mich ist der Hype um die vererbte Rudelstellung nur eine weitere Methode, verunsicherten Hundehaltern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Folgen daraus – Abgabe oder Tausch von Hunden – sind meines Erachtens durchaus tierschutzrelevant.

Ich rufe darum alle Hundebesitzer auf, sich im Interesse ihrer Tiere der Diktatur von Hundeflüsterern und sonstiger Gurus zu verweigern und auf ihren Bauch und vor allem ihr Herz zu hören.2_Hunde_Elli_Statement

Elli H. Radinger

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18 Gedanken zu „Statement von Elli H. Radinger

  1. Brigitta Kramer

    °°° „Für mich ist der Hype um die vererbte Rudelstellung nur eine weitere Methode, verunsicherten Hundehaltern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Folgen daraus – Abgabe oder Tausch von Hunden – sind meines Erachtens durchaus tierschutzrelevant.

    Ich rufe darum alle Hundebesitzer auf, sich im Interesse ihrer Tiere der Diktatur von Hundeflüsterern und sonstiger Gurus zu verweigern und auf ihren Bauch und vor allem ihr Herz zu hören.“°°°

    Was kann man dazu noch sagen?

    Auf Bauch und Herz zu hören, ist offenbar für viele schwieriger, als die „einfache Lösung“. Nämlich Hunde, die nicht „passen“ auszutauschen, aus ihrem Familienverbund zu reissen und sich auf „Tauschbörsen“ andere, passendere Tiere zu besorgen.

    Was nicht funktioniert, kommt weg! Es ist ja so einfach… Selbst Ratschläge bekommt man, wie man elegant die Tierschutz-Organisationen übergeht, wenn man einen Hund aus dem Tierschutz hat!

    Und was nicht funktioniert, kann einzig alleine Frau Ertel bestimmen, denn nur sie hat den Durchblick, nur sie IST die seltsame Lehre der vererbten Rudelstellung. Und wenn nur EIN Mensch das kann, fließt naturgemäß auch nur in diesen das Geld von so vielen verunsicherten Hundehaltern.

    Was zählt dagegen, daß wirkliche Experten, die über Jahrzehnte beobachtet, geschrieben, studiert und wissenschaftlich gearbeitet haben, diese Theorie in den Bereich der Absurdität stellen? Wenn doch jemand wir Frau Ertel schon anhand von WelpenFOTOS! die angeborene Rudelstellung eines Hundes erkennen kann?

    Wenn das Tier dann später doch nicht die vorausgesagte Funktion erfüllt, dann liegt es an der „Unstruktur“. Dann muß entweder noch ein passendes Rudeltier „eingefügt“ werden, selbst wenn der Hundehalter schon mit einem Hund überfordert sein mag, es müssen dann Zweit- oder sogar Dritthunde her! Klappt das dann auch wieder nicht, dann wird eben wie auf einem Basar getauscht.

    Tausche meinen XYZ gegen einen ABC – oder so ähnlich….Was zählt es schon, daß es sich um soziale Lebewesen handelt!

    Irrtum ausgeschlossen, Frau Ertel irrt nie! Und ihre Sektenkinder hängen an ihren Lippen und schaufeln immer mehr Geld in die Kassen. Bekommen sie ja dafür sozusagen Absolution.

    Denn ab sofort sind nicht sie, die Hundehalter schuld, wenn mit ihrem Tier etwas schief läuft. Wie praktisch, es auf den Hund abschieben zu können. Das lassen sich viele einiges kosten. Und Hundeerziehung ist ja in der RS-Lehre ohnehin verpönt. Auch spielen btw – denn Hunde spielen nicht, sie „arbeiten“.

    Wie das Ganze dann wirklich aussieht, ist hier auf diesen Seiten klar zu erkennen, wenn man sich nur die Berichte der Leute durchliest, die so einen RS-Workshop und das diktatorische Gehabe der Frau Ertel schon mal erlebt haben. Gruselig schon beim Lesen.

  2. Susanne

    @Brigitta,

    es ist doch offenkundig vergebliche Liebesmüh‘. Schlussfolgernd kann man diese Leute nicht mehr als verträumte Spinner belächeln, sondern man muss sie als das ansehen und brandmarken, was sie sind: mutwillige, subtile Tierquäler. Tierschutzvereinen kann man nur nahelegen, auf ihre Schutzbefohlenen besonders gut aufzupassen.

  3. Jens Breitgraf

    Bitte lasst uns das nicht als „vergebliche Liebesmühe“ bezeichnen, sondern als Liebesaktivität mit viel Mühe. Aktivität FÜR den Hund und die jeweiligen Halter und GEGEN solche Methoden und die, die sie verbreiten, in diesem Fall die selbst ernannte Rudelstellungs-Göttin Frau Ertel. Alleine der Erfolg, dass Frau Radinger die (eine) Hundehalterin von ihrem Vorhaben abbringen konnte, ist lohnenswert und bedarf weiterer nicht vergeblicher Liebesmühe. Auch wenn solche „Mitläufer“, die zwangsläufig in der Konsequenz am Ende Täter werden, für mich in keinster Weise nachvollziehbar sind und es zutiefst erschreckend ist, wie Menschen dazu gebracht werden können Familienmitglieder, aufgrund der Aussage einer offensichtlich fehlgeleiteten Person, abzustoßen/umzutauschen, so ist gerade deswegen der Mut, der Einsatz und die Aktivität der Gemeinschaft gefordert auf diesen Missstand hinzuweisen und nicht müde zu werden, die Aktivitäten der bereits RS Abhängigen bzw. derer, die kurz davor sind, umzulenken, um weiteren Schaden für die Hunde/Menschen abzuwenden.

    Neben der schrecklichen Tatsache, dass Menschen dermaßen billig (monetär teuer!) und einfach zu manipulieren sind, wird hier auch ein grundsätzlich interessantes Thema wie „Rudelstellung“ (welche Erkenntnisse könnte man daraus für die Verhaltensforschung ableiten, welche sinnvollen Betrachtungen der RS sollten evtl. zukünftig noch durchgeführt werden) völlig vor die Wand gefahren.

    Auf Kosten einiger ganz weniger Profiteure, gibt es auf der anderen Seite haufenweise Verlierer. Das macht es sehr traurig, aber deswegen umso wichtiger weiter an den Bauch und das Herz der Hundebesitzer zu appellieren.

    Dafür noch einmal mein Dank an die Ersteller dieser Seiten und all die anerkannten Experten, die sich hier auf ganz großartige Art und Weise zum Thema RS einbringen!

  4. Gaby

    Im Blog von Katja Krause http://serendipity-le.blogspot.de/2014/06/maja-nowak-und-die-vererbte.html?spref=fb findet sich weit unten ein Kommentar einer ehemaligen Workshop-Teilnehmerin namens Jana, die nach der Einschätzung ihrer Hunde schildert: (Zitat) „Ich bin natürlich völlig fassungslos gewesen, konnte jedoch nicht gleich fahren, dazu war ich zu aufgewühlt und außerdem habe ich mich noch um einen Seminarteilnehmer gekümmert, den diese unsägliche Person weinend auf dem Platz stehen ließ, nachdem sie ihm gesagt hat er müsse seine Hündin einschläfern lassen, da sie aufgrund dieser Fehlbesetzung völlig missraten und gefährlich sei.“

    Man kann nur hoffen, dass sich dieser Mensch an einen kompetenten Trainer gewandt und den „Ratschlag“ nicht befolgt hat.

  5. Brigitta Kramer

    @ Susanne,

    das ist es ja, was ich gar nicht verstehen kann. Ich hab ausschließlich Hunde aus dem Tierschutz, und ich kenne das nur so, daß eigentlich streng kontrolliert wird, wo der Hund sich aufhält. Den kann man eigentlich gar nicht willkürlich weitergeben – und das hat schon seinen guten Grund.

    Es wäre wirklich mal spannend und wichtig, mit welchen Tricks die RS-Leute es anstellen, daß ihre Tiere einfach so unkontrolliert weiterggeben werden können. Da sollte jemand, der etwas davon versteht, echt ein Auge drauf haben, denn eigentlich kann das ja so einfach nicht sein! Diese Tauschbörsen auf ihrer Webseite sind doch eigentlich tierschutzrelevant, warum kümmert sich da keiner drum? Einige geben ja auch offen an, daß ihr Hund, den sie abgeben wollen, aus dem Tierschutz kommt, und ich glaube nicht, daß ihr Verhalten mit den jeweiligen Tierschutz-Organisationen abgesprochen ist.

    Das wäre ja mal ein realer Ansatzpunkt, dem sollte man wirklich mal nachgehen!

  6. Susanne

    Hallo Brigitta,

    seriöse Tierschutzvereine werden grundsätzlich ein Auge auf ihre vermittelten Hunde haben. Die RS-Sekte wird sich ihr „Material“ aber immer irgendwie beschaffen können: entweder unter Vorspiegelung falscher Tatsachen oder durch Vertragsbrüche. Deswegen finde ich es ebenfalls sehr wichtig, dass man Tierschutzvereine und auch Züchter genauso vor solche Leuten warnt, wie z.B. vor Zoophilen, die ihre Hunde auf ähnliche Weise beschaffen, tauschen oder gegenseitig ausleihen. Und das ist nicht die einzige Parallele, nur mal am Rande.

  7. Wolf K.

    Ich ziehe diese Passage von Frau Radinger mal raus:
    „Kurz danach erhielt ich einen Anruf von einer verzweifelten Hundebesitzerin, deren Hundetrainerin ihr geraten hatte, ihre alte Hündin, die schon seit vielen Jahren problemlos im Mehrhundeverband im gemeinsamen Haushalt lebt, abzugeben beziehungsweise zu tauschen.“

    Ich kann dazu nur eines sagen:
    Ich habe am Anfang dieses Jahres eine kleine Hündin in mein Rudel aufgenommen, einen richtiger Wildfang, der viel Arbeit macht und einiges aufmischt. Ich hätte sie schon nach wenigen Stunden nicht mehr hergeben [i]können[/i], es hätte mir das Herz rausgerissen.
    Jemandem, der mit seinem Hund schon seit Jahren lebt, zu raten, ihn einfach auszutauschen, das ist an Herzlosigkeit, ja Brutalität kaum noch zu überbieten. Solchen schwarzen Schafen unter den Hundetrainern gehört das Handwerk gelegt.
    Für diese ganze „Rudelstellungslehre“, die von grandioser Ahnungslosigkeit über das soziale Gefüge von Caniden zeugt, gibt es nur eine Bezeichnung, und die möchte ich hier in der Öffentlichkeit nicht benutzen.

    MfG
    Wolf K.

  8. Johanna K.

    Ich fand die Rudelstellungslehre einerseits seltsam (Welpenfotos!??), andererseits so, wie z.B. Maja Nowak sie erklärt, nachvollziehbar. Allerdings würde ich im Traum nicht drauf kommen, einen unserer 4 Hunde auszutauschen, weil sie/er nicht passt. Unglaublich, auf was für Ideen Leute kommen!
    Ganz verwerflich finde ich auch, was uns – damals recht unwissend – fast das Vertrauen unserer beiden ältesten Hunde gekostet hätte, wenn wir nicht auf unsere Herzen und Bäuche gehört und das Experiment der Hundeschule abgebrochen hätten: unsere Hunde für eine Woche komplett zu ignorieren! Klar haben sie auf jeden feinen Wink reagiert, sind ja gute Beobachter und alles andere als blöd. Meine Güte, was wir schon erlebt haben in Sachen Hundetrainer, Hundeschule, Hundeflüsterer… ich könnte ein Buch drüber schreiben.

  9. Rudolf Lutz

    Wenn die Hundevereine wieder mehr Kurse zur Hundeerziehung anbieten würden,wie es zu meiner
    aktiven Zeit in den 90er derfall war,käme so ein BLÖDES thema garnicht erst in umlauf.

  10. Brigitta Kramer

    Wenn die Hundehalter wieder mehr auf ihr Bauchgefühl und ihren gesunden Hausverstend hören würden,
    DANN hätten diverse Hundeflüsterer und derartig unseriöse und gefährliche Vereine keine Chance mehr und das wäre ein Segen für die Tiere!

    Aber es ist ja ungleich bequemer, andere für sich denken zu lassen und möglichst die Lösungen zu suchen, die einen selbst von jeglicher Verantwortung für einen Hund befreien, statt selbst seinen Hintern zu heben und sich mit möglichen Problemen auseinander zu setzen!

  11. Susanne

    Zitat Brigitta: „Einige geben ja auch offen an, daß ihr Hund, den sie abgeben wollen, aus dem Tierschutz kommt, und ich glaube nicht, daß ihr Verhalten mit den jeweiligen Tierschutz-Organisationen abgesprochen ist.

    Das wäre ja mal ein realer Ansatzpunkt, dem sollte man wirklich mal nachgehen!“

    Es gab bis gestern in diesem unsäglichen Forum unter „Tagebücher von noch nicht eingeschätzten Hunden“ die klare Formulierung einer Userin, ihren bei einem Tierschutzverein adoptierten Hund einfach mir-nichts-dir-nichts weiter gereicht zu haben. Es war nicht schwer, den entsprechenden Verein herauszufinden und per Zusendung des entsprechenden Links darüber zu informieren. Die Einträge dieser Userin sind jetzt „verschwindibus“, also muss sich der Verein da wohl eingeschaltet haben. Es bleibt zu hoffen, dass die Konsequenzen angemessen waren, bzw. sein werden ……….

  12. Flix Artikelautor

    @ Susanne: Dein Engagement finde ich prima!
    Ich denke, ich weiß, welches Tagebuch du meinst.

    Tja, der offene Bereich des RS-Forums wird immer dünner. Sobald irgendwas annähernd Kritisches geäußert wird, macht der betreffende Thread in der Tat den Verschwindibus. Auch alles, was „eingeschätzt“ ist, verzieht sich sofort in den „gechlossenen“ Bereich.

    Unter „Suche NLH in Augsburg“ steht beispielsweise als erste Antwort: „…Du solltest Dich zunächst für den geschlossenen Bereich freischalten lassen und Dich dann erst einmal gründlich einlesen, damit Du ein Gefühl für Rudelstellungen bekommst, wie die verschiedenen Stellungen miteinander arbeiten und wie Du Dich als Mensch dazu verhalten musst. …“

    Das sogenannte „Leben nach RS“ ist ganz offensichtlich nichts für die Öffentlichkeit.

    Hier allerdings läßt sich noch nachlesen, wie man nach RS die Probleme mit einem bereits „eingeschätzten“ Hund angehen sollte.

  13. Wortzauberin

    Die Tierschutzvereine sollten zumindest zügig ihre Verträge anpassen und ne saftige, per Tierschutzgesetz oder was weiß ich begründete Geldbuße für solche „Scherze“ aufnehmen.

  14. Wortzauberin

    Danke für den Link Flix, jetzt bin ich endgültig unstrukturiert entschleunigt und schwing mich mit für neben meinem HUND, seines Zeichens unkodierter Racker, aufs beschleunigende Rad.

  15. Susanne

    @Flix: Wie ein „Leben nach der Lehre RS“ empfohlen wird, löst bei mir nicht nur Kopfschütteln, sondern ehrlich gesagt auch bittersüßes Lachen aus, denn die Leute bemerken wirklich nicht, wie sie sich als vollkommen fremdgesteuert und hirnlos selbst demontieren; ich habe so etwas noch nie erlebt. Selbsterklärend, dass „eingeschätzte“ Hunde sofort in interne Bereiche verschoben werden, denn da geht’s ja dann ans Eingemachte und darum, wie man den Vierbeiner an vermittelnden Tierschutzvereinen vorbei am besten quit wird.

    Vielleicht überlegt man sich eine Möglichkeit, Tierheime und auch Züchter vor diesen Freaks zu warnen, damit alle ein Auge darauf haben und es mitbekommen, wenn unpassend geredete Hunde in der Versenkung verschwinden sollen………

  16. Wortzauberin

    @Susanne – ich könnte einen Blog dazu starten und diverse, gut vernetzte deutsche und südeuropäische TSVs nen Link dazu schicken, so parallel zu hier. Glaub, ich tu das einfach, in meinem bunten Allerlei geht das sonst früher oder später unter. Gerne auch in Zusammenarbeit mit entsprechender Beitragserstellungsrechtevergabe. Diese Chauce-Soße kotzt mich so was von an …

  17. Gaby

    @Susanne, die sorgen leider selber für Nachwuchs. Guckst Du unter dem Flix-Link nach dem User „Zwockel“ 1. Seite ganz unten. Zitat: „Suchen weiblichen MBH zum Decken (RR, Vizla, Dobermann,…), große Hunderasse für gemeinsamen Nachwuchs per RS…“ gruselig.

  18. Susanne

    Hi Gaby, sehe ich das richtig, dass eine blutige Anfängerin (ihren Beiträgen nach zu urteilen, ist sie absolutes Greenhorn) ihren Rüden einfach mal über eine Hündin ‚rüberrutschen lassen will, deren Rassebezeichnung sie nicht mal richtig schreiben kann? Was ist denn das für eine Stümperei? Da bemühen sich seriöse Züchter Jahrzehnte lang um gesunde Hunde durch entsprechend sorgfältige Auswahl und dann kommt da eine Blümchenhundehalterin daher und glaubt, wenn man Rüde und Hündin zusammen packt, kommt was Nettes dabei heraus? Das entspricht in etwa der Qualität Hunderter Ebay-Kleinanzeigen, mittels derer so mancher HarzIV-Hundehalter seine Haushaltskasse aufbessern will: „Deckrüde sucht nette Hündin“. Glückwunsch. Vermehrer könnten das nicht besser machen und die Tierheime werden sich in absehbarer Zeit über Abgaben voraussichtlich problematischer Mixe freuen.

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