{"id":230,"date":"2014-08-20T13:57:16","date_gmt":"2014-08-20T12:57:16","guid":{"rendered":"http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/?p=230"},"modified":"2018-10-31T12:12:57","modified_gmt":"2018-10-31T11:12:57","slug":"r-s-und-forschung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/?p=230","title":{"rendered":"Rudelstellungen und Wissenschaft"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das zentrale Element der RS-Lehre sind die sieben &#8222;vererbten Rudelstellungen&#8220; bei Hunden, bezeichnet mit den wissenschaftlich klingenden K\u00fcrzeln <strong>VLH<\/strong>, <strong>NLH<\/strong>, <strong>MBH<\/strong>, <strong>V2<\/strong>, <strong>V3<\/strong>, <strong>N2<\/strong> und <strong>N3<\/strong>. Sie k\u00f6nnen Laien zun\u00e4chst plausibel erscheinen. Immerhin gibt es im Tierreich wirklich angeborene Kasten bei einigen staatenbildenden Insektenarten, z.B. bei Ameisen. Und Kaniden nehmen in Verb\u00e4nden tats\u00e4chlich unterschiedliche R\u00e4nge und Rollen ein. Allerdings sind keine Beobachtungen von Hunden oder W\u00f6lfen bekannt (=&gt; <a title=\"Kanidenverb\u00e4nde\" href=\"http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/?p=1781\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bloch 2014<\/a>), die in irgendeiner Form auf vererbte Rudelstellungen passen w\u00fcrden. Von den verschiedenen <a title=\"Wie alles begann\u2026\" href=\"http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/?topic=wie-alles-begann\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erkl\u00e4rungen<\/a> der Vereinsgr\u00fcnderin <a title=\"Barbara Ertel \u2013 ein gescheitertes Interview\" href=\"http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/?p=1436\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Barbara Ertel<\/a>, woher sie diese sieben Stellungen habe, h\u00e4lt keine einer \u00dcberpr\u00fcfung stand. Weder ihr noch einer ihrer Anh\u00e4ngerinnen ist es bisher gelungen, ein &#8222;strukturiertes Rudel&#8220; zusammenzustellen, in dem solche Stellungen real beobachtbar w\u00e4ren. Da nur Ertel selbst die Stellungen sehen kann, entziehen sie sich ohnehin der objektiven Untersuchung.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotzdem lie\u00dfe sich relativ einfach feststellen, ob Ertels vererbte Rudelstellungen tats\u00e4chlich existieren. Dazu m\u00fcsste sie nur unter Beobachtung eine Reihe von Hunden einsch\u00e4tzen und dies mehrmals im Abstand einiger Monate wiederholen. K\u00e4men f\u00fcr die gleichen Hunde immer die gleichen Stellungen dabei heraus, w\u00e4re dies zumindest ein Hinweis &#8211; im gegenteiligen Fall freilich eine Widerlegung. Um solche \u00dcberpr\u00fcfungen zu verhindern, verlangt Ertel von ihren Kunden stets Auskunft \u00fcber fr\u00fchere Einsch\u00e4tzungen ihrer Hunde. Diskussionen \u00fcber<span style=\"font-size: 1rem;\">\u00a0ihre Behauptungen oder Dialoge mit Fachleuten lehnt sie strikt ab. Somit sind vererbte Rudelstellungen weder verifizierbar noch falsifizierbar. Wird der gleiche Hund von <\/span><a style=\"font-size: 1rem;\" href=\"http:\/\/www.rudelstellungen.eu\/forum\/278-sammlung-aller-infotexte\/178352-fehleinschaetzungen-durch-dritte-und-die-daraus-resultierenden-folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">anderen RS-Trainern<\/a> <span style=\"font-size: 1rem;\">eingesch\u00e4tzt, ergibt sich denn auch fast immer eine v\u00f6llig andere Stellung.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">All dies weist deutlich darauf hin, dass die vererbte Rudelstellung keine Hunde-Eigenschaft ist, sondern eine Gesch\u00e4ftsidee. Konsequenterweise lehnt der RS-Verein wissenschaftliche Untersuchungen ab. Er beruft sich stattdessen auf Erlebnisse seiner Anh\u00e4nger und das &#8222;Wissen&#8220; seiner F\u00fchrerin. Dennoch wird behauptet, dass auch eigene &#8222;Wissenschaftsgruppen&#8220; RS-Forschungen durchf\u00fchren w\u00fcrden. Als Beispiele werden der Aufbau eines \u201estrukturierten Rudels\u201c sowie eine &#8222;Genforschung an einer deutschen Universit\u00e4t&#8220; angef\u00fchrt. Wir haben diesen Forschungen nachgeforscht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Die Rudelstellungsforschungen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das\u00a0<strong>Volpino-Experiment<\/strong>\u00a0hatte den Zweck, ein &#8222;strukturiertes Rudel&#8220; aus Hunden gleicher Abstammung zusammenzustellen, um die Rudelstellungen in der \u00d6ffentlichkeit zu demonstrieren. Dazu wurden f\u00fcnf Volpinos aus einem &#8222;perfekten Wurf&#8220; im Garten einer RS-Anh\u00e4ngerin sich selbst \u00fcberlassen. Strukturierte Rudel brauchen laut Ertel au\u00dfer F\u00fcttern keine weitere Betreuung. Das Experiment lief jedoch sofort aus dem Ruder: Einer der Hunde wurde von anderen gemobbt und stets vom Fressnapf weggebissen. Die v\u00f6llig \u00fcberforderte Anh\u00e4ngerin, die auf dem gleichen Grundst\u00fcck in einem Schuppen noch sieben eigene Hunde h\u00e4lt, wagte nicht einzugreifen. Nachdem der gemobbte Hund auf diese Weise offenbar zehn Tage lang am Fressen gehindert wurde, verschwanden alle Informationen \u00fcber das Experiment Mitte 2014 vom RS-Forum. Seitdem hat man von den Volpinos nichts mehr geh\u00f6rt. Ob der Hund noch lebt und ob das\u00a0Rudel-Experiment noch weiterging, ist unbekannt (Einzelheiten <a href=\"http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/?p=195\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/2_Augen_Hund.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-659 \" src=\"http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/2_Augen_Hund-269x300.jpg\" alt=\"2_Augen_Hund\" width=\"192\" height=\"215\" srcset=\"http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/2_Augen_Hund-269x300.jpg 269w, http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/2_Augen_Hund.jpg 449w\" sizes=\"(max-width: 192px) 100vw, 192px\" \/><\/a>Die angebliche\u00a0<strong>Forschung an einer deutschen Universit\u00e4t <\/strong>wird auf der RS-Website durch einen Auszug aus einem anonymen &#8222;Forschungsbericht&#8220; (=&gt; <a href=\"http:\/\/www.rudelstellungen.eu\/forschung-top\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hier<\/a>) belegt. Der Text ist echt, stammt aber keineswegs aus einem Forschungsbericht, sondern aus einer Studienarbeit vom April 2014 am Fachbereich Rechtsmedizin der Uni Kiel. Die Daten dieser Arbeit gingen auch in eine etwas konfuse Dissertation am gleichen Fachbereich ein, die ebenfalls auf der RS-Website verlinkt wurde. Weder Studienarbeit noch Dissertation hatten Rudelstellungen zum Thema, und von einer &#8222;Rudelstellungs-Forschung&#8220; wei\u00df weder die Universit\u00e4t Kiel etwas, noch eine andere deutsche Universit\u00e4t. In der Studienarbeit ging es um die\u00a0genetische Bestimmung von\u00a0Hunderassen. Der RS-Verein hatte von seinen eingesch\u00e4tzten Hunden Speichelproben gesammelt und diese dem Studenten f\u00fcr seine\u00a0Arbeit \u00fcberlassen. Als Gegenleistung wurde eine statistische Analyse der\u00a0von Ertel eingesch\u00e4tzten &#8222;Rudelstellungen&#8220; der Hunde in die\u00a0Arbeit mit aufgenommen. Dabei wurde nicht etwa die Existenz von Rudelstellungen untersucht, sondern nur ihre Verteilung unter den Genkombinationen. Einige Abs\u00e4tze\u00a0aus der Arbeit wurden auf der RS-Website ver\u00f6ffentlicht, unter irref\u00fchrenden Angaben, um eine laufende &#8222;Forschung&#8220; zu suggerieren. Der wesentliche Teil der Analyse fehlt allerdings und taucht auch in der Arbeit selbst nicht auf, so dass das Resultat unbekannt ist. Jedoch geht immerhin daraus hervor, was und wie analysiert wurde.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Studienarbeit: Genetische Rassebestimmung bei Mischlingshunden<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Erkenntnissen der Verhaltensbiologie wird das Wesen eines Hundes nicht nur durch Umwelteinfl\u00fcsse und Erziehung, sondern zu etwa einem Viertel\u00a0auch durch seine Gene gepr\u00e4gt. Hunde haben etwa 19000 Gene. Sie sind Bestandteile der DNA und liegen verteilt auf 78 Chromosomen (bei Menschen sind es nur 46 Chromosomen). Die Gene sind dabei vergleichbar mit Baupl\u00e4nen f\u00fcr jeweils bestimmte Eigenschaften. Neben Merkmalen, die nur von einem einzigen Gen bestimmt werden (monogener Erbgang), gibt es auch andere, die von mehreren Genen abh\u00e4ngen (polygener Erbgang). Komplexe Eigenschaften wie Rudelstellungen w\u00fcrden, wenn sie denn existierten, wahrscheinlich polygen vererbt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedes Gen in der DNA wird durch eine bestimmte Sequenz von DNA-Bausteinen, den <strong>Nukleotiden<\/strong>, kodiert. Dabei k\u00f6nnen sich die Sequenzen je nach Gen-Variante leicht unterscheiden. Die\u00a0Studienarbeit untersuchte die Nukleotidsequenzen von vier bekannten Neurotransmitter-Genen (TH-4, DAT-9, DRD4-3 und DBH-4) in 263 rudeleingesch\u00e4tzten Hunden. Diese vier Gene beeinflussen das Aufmerksamkeits- und Reaktionsverhalten. Sie sind ein Indikator f\u00fcr die Hunderasse, k\u00f6nnten aber im Prinzip auch Einfluss auf die Funktion\u00a0in einem hypothetischen Hunderudel haben &#8211; etwa falls besonders aufmerksame Hunde stets eine &#8222;W\u00e4chter&#8220;-Rolle \u00fcbern\u00e4hmen. Von daher macht die Idee, auch die &#8222;Stellung&#8220; \u00fcber diese Gene zu bestimmen, durchaus Sinn. Freilich haben die vier untersuchten Gene eine hohe Variabilit\u00e4t, d.h. sie kommen in vielen verschiedenen Varianten vor, die sich durch Wiederholungen kurzer Nukleotidsequenzen in kodierenden und nichtkodierenden Regionen des Gens unterscheiden. Wenn diese Gene\u00a0bestimmend f\u00fcr Rudelstellungen w\u00e4ren, g\u00e4be es also nicht sieben, sondern tausende von m\u00f6glichen Rudelstellungen und ihren Mischformen. Zudem variieren\u00a0diese Gene zwischen verschiedenen Hunderassen &#8211; oder zwischen Hunden und W\u00f6lfen &#8211; viel st\u00e4rker als innerhalb einer Rasse. Und schlie\u00dflich besitzen\u00a0viele Lebewesen die gleichen Neurotransmitter-Gene, auch Menschen. Demnach m\u00fcssten also auch wir Rudelstellungen haben. Wer wei\u00df, vielleicht w\u00fcrde dies so einiges im menschlichen Zusammenleben erkl\u00e4ren\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Auffinden der <strong>Genpositionen<\/strong> benutzt man so genannte <strong>Primer<\/strong>, einzelne kurze Nukleotid-Sequenzen, die sich an bestimmte Orte in der DNA heften. Damit l\u00e4sst sich der variable Bereich des betreffenden Gens aus der DNA heraustrennen und seine L\u00e4nge messen, aus der sich wiederum die Genvariante ergibt. Die Primer f\u00fcr die vier erw\u00e4hnten Gene kann man einfach per Internet bestellen. Auf diese Weise wurde f\u00fcr die Studienarbeit eine Datenbank von Genl\u00e4ngen und deren Kombinationen in den vier Genen angelegt. Danach kam eine Assoziations-Software zum Einsatz, um die Genkombinationen den Rudelstellungen einer Blindgruppe zuzuordnen. Von nun an kann man \u00fcber die Resultate nur spekulieren, da der Teil\u00a0des Berichts fehlt. Bei der Studienarbeit scheint sich keine direkte\u00a0Zuordnung von Genen zu Rudelstellungen ergeben zu haben. Daher wurden im n\u00e4chsten Schritt die sieben Stellungen auf f\u00fcnf reduziert (VLH, V2 oder V3, MBH, N2 oder N3, NLH) und f\u00fcr die Assoziation noch einmal je zwei dieser Stellungen zusammengefasst. Auf diese Weise fand\u00a0man schlie\u00dflich eine Zuordnung mit einer \u00dcbereinstimmung von 89%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zahl im Bericht soll nat\u00fcrlich dem Laien suggerieren, dass 89% der Hunde von Ertel korrekt eingesch\u00e4tzt wurden. Dem ist jedoch nicht so. Durch die Zusammenfassung hat das Ergebnis jede Signifikanz verloren, denn man kann durch entsprechend gew\u00e4hlte Kombinationen\u00a0von Eigenschaften beliebige Prozentwerte\u00a0bei der Zuordnung erreichen. Selbst wenn man die Rudelstellungen einfach durch\u00a0W\u00fcrfeln ermittelt und jede Genkombination fest den zwei Stellungen V2+V3\/N2+N3 zugeordnet h\u00e4tte, w\u00e4re eine Trefferquote von (44+45+31+41)\/263 = 61% herausgekommen. Ob also das Ergebnis irgendeine Bedeutung hat, l\u00e4sst sich ohne Kenntnis der Verteilung der Rudelstellungen in der Blindgruppe und ohne Ergebnis des Assoziationstests nicht sagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zusamm<a href=\"http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/pardautz_02A.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-662\" src=\"http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/pardautz_02A-300x193.jpg\" alt=\"pardautz_02A\" width=\"259\" height=\"167\" srcset=\"http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/pardautz_02A-300x193.jpg 300w, http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/pardautz_02A.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 259px) 100vw, 259px\" \/><\/a>enfassend ist\u00a0nur zu konstatieren, dass die vorliegenden Informationen aus beiden &#8222;Forschungsprojekten&#8220; keine Hinweise auf die Existenz vererbter Rudelstellungen in der realen Welt geben. Statt per Einsch\u00e4tzungs-Workshop h\u00e4tten die untersuchten Rudelstellungen ebenso gut per Lostrommel ermittelt werden k\u00f6nnen. Immerhin hatte die Genanalyse einen gro\u00dfen Vorteil: F\u00fcr sie mussten keine Hunde leiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Nachlesen: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/genetik-warum-hunde-so-verschieden-sind-a-565373.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Genetik der Hunde<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nachtrag:<\/strong> Mittlerweile hat uns der Autor\u00a0des &#8222;Forschungsberichts&#8220; kontaktiert. Er bat uns, seinen Namen in diesem Zusammenhang nicht zu nennen (die Erstversion dieses Beitrags enthielt noch den Namen, den wir nun entfernt haben). Er best\u00e4tigte, dass die Analyse im Rahmen einer Studienarbeit durchgef\u00fchrt wurde, die die Rassebestimmung von Mischlingshunden zur Aufgabe hatte. Als Gegenleistung f\u00fcr die Speichelproben wurde die &#8222;Rudelstellung&#8220; in die Analyse mit einbezogen. Der Autor betont, mit dem RS-Verein und seiner Lehre nichts zu tun zu haben. Die Speichelproben wurden ihm von einer Tier\u00e4rztin \u00fcbergeben. Die Arbeit erbrachte kein Resultat, aus dem sich die Existenz vererbter Rudelstellungen ableiten lie\u00dfe;\u00a0in der Blindgruppe\u00a0entsprach die genetische Analyse h\u00e4ufig nicht der eingesch\u00e4tzten\u00a0Stellung. Nach Ansicht\u00a0des Autors liegt der\u00a0genetische Einfluss auf den Charakter eines Hundes &#8211;\u00a0und damit auch auf eine\u00a0Rudelstellung, falls eine solche existieren w\u00fcrde &#8211; bei etwa 30%. Dies ist auch der Erkenntnissstand der Verhaltensbiologie. Von Seiten des Autors sind\u00a0keine weiteren genetischen Analysen im Zusammenhang mit Rudelstellungen geplant.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"RS und Forschung\" href=\"http:\/\/rudelstellungen-klargestellt.de\/?p=230\">TOP<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das zentrale Element der RS-Lehre sind die sieben &#8222;vererbten Rudelstellungen&#8220; bei Hunden, bezeichnet mit den wissenschaftlich klingenden K\u00fcrzeln VLH, NLH, MBH, V2, V3, N2 und N3. Sie k\u00f6nnen Laien zun\u00e4chst plausibel erscheinen. Immerhin gibt es im Tierreich wirklich angeborene Kasten bei einigen staatenbildenden Insektenarten, z.B. bei Ameisen. 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